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GP Deutschland 2002 am Hockenheimring

Schumi siegt auf neuem Hockenheim-Kurs

2002 Hockenheim Foto: xpb 72 Bilder

Den ersten GP Deutschland auf dem umgebauten Kurs von Hockenheim gewinnt 2002 Michael Schumacher. Bruder Ralf ist nach seinem Sieg im Vorjahr vom Pech verfolgt. Er muss sich am Ende mit Rang drei zufrieden geben.

18.07.2010 Michael Schmidt

Pole: Michael Schumacher (Ferrari)    1.14,389 min

1. Michael Schumacher (Ferrari)    1:27.52,078 h
2. Juan Pablo Montoya (Williams-BMW)    + 10,503 s
3. Ralf Schumacher (Williams-BMW)    + 14,466 s

Der alte Hockenheimring ist seit Sommer 2002 Geschichte. Dort, wo früher die langen Waldgeraden waren, wächst bereits wieder Gras. Die neue Strecke für den GP Deutschland ist ein Kurs aus der Retorte. 4,574 statt 6,825 Kilometer lang. Diejenigen, die früher über den eintönigen Vollgaskurs geschimpft haben, erinnern sich mit Wehmut an "eine Rennstrecke mit Charakter".

Vorbei sind Top-Speeds von über 350 km/h. Dafür gibt es jetzt ein zweites Motodrom, das sich Mercedes-Arena nennt. Und eine Haarnadelkurve am Ende einer langen Geraden, die zu Überholmanövern einlädt.

Schumacher in Hockenheim vorzeitig Weltmeister

Michael Schumacher kommt bereits als Weltmeister nach Hockenheim. Noch nie zuvor war schon so früh alles klar. Deshalb ist ab sofort Statthalter Rubens Barrichello die Nummer eins. Er bekommt das Ersatzauto zugesprochen. "Wir wollen sicherstellen, dass Rubens Zweiter in der WM wird", begründet Ross Brawn den Schritt.

Obwohl Arrows von der Pleite bedroht ist, bringt Teamchef Tom Walkinshaw beide Autos an den Start. Heinz-Harald Frentzen fährt nach einem Jahr Pause wieder vor deutschem Publikum, spielt aber keine Rolle.

Ralf Schumacher fällt zurück

Michael Schumacher und sein Bruder Ralf bestimmen das Tempo der ersten Runden. Der Ferrari kann sich dabei leicht von dem Williams-BMW absetzen. Juan Pablo Montoya und der neue McLaren-Star Kimi Räikkönen liefern sich über sieben Kurven ein Duell Rad an Rad, das der Kolumbianer schließlich für sich entscheidet.

Ralf Schumachers ohnehin geringe Siegchancen verpuffen beim ersten Boxenstopp. Er gerät in der Boxenanfahrt hinter den BAR von Jacques Villeneuve und verliert Zeit. Auch beim zweiten Stopp bleiben wichtige Sekunden in der Box liegen, weil Ralf irrtümlich zu früh anfährt und dann wieder bremst.

Montoya übernimmt Rang zwei, Heidfeld in den Punkten

Seinen zweiten Platz verliert er dann endgültig an Teamkollege Montoya, als er ein drittes Mal vor seiner Boxengarage stoppt. Diesmal tankt er nicht Benzin, sondern Luft für das pneumatische Ventilsystem seines BMW-Zehnzylinders.

Mit Nick Heidfeld im Sauber kommt noch ein dritter Deutscher in die Punkteränge. Der Mönchengladbacher erkämpft sich Platz sechs gegen Stallgefährte Felipe Massa.

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