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GP Deutschland 2005 am Hockenheimring

Alonso staubt Hockenheim-Sieg ab

2005 Hockenheim Foto: xpb 72 Bilder

Beim GP Deutschland 2005 in Hockenheim muss Michael Schumacher machtlos zuschauen, wie Kimi Räikkönen und Fernando Alonso um den Sieg kämpfen. Am Ende entscheidet ein technischer Defekt den Zweikampf.

18.07.2010 Michael Schmidt

Pole: Kimi Räikkönen (McLaren-Mercedes)    1.14,320 min.

1. Fernando Alonso (Renault)    1:26.28,599 h
2. Juan Pablo Montoya (McLaren-Mercedes)    + 22,569 s
3. Jenson Button (BAR-Honda)    + 24,422 s

Was für ein Kontrast zum Vorjahr. Michael Schumacher weiß schon vor dem GP Deutschland 2005, dass er in Hockenheim chancenlos sein wird. Seine Bridgestone-Reifen sind nicht konkurrenzfähig für das neue Rennformat, das Reifenwechsel verbietet.

Schumacher wird nur Fünfter in Hockenheim

Der fünfte Startplatz zählt fast schon als Erfolg. Die gleiche Position belegt Schumacher am Ende der 67 Runden. Sein Rückstand auf Sieger Fernando Alonso: 51,6 Sekunden. Schumacher fährt zwar kurzfristig auf Platz zwei, doch dann kämpft er wegen nachlassendem Reifengrip mit dem Rücken zur Wand. In der Schlussphase ziehen Juan Pablo Montoya, Jenson Button und Giancarlo Fisichella noch an ihm vorbei.

Das schnellste Auto im Feld stellt McLaren-Mercedes. Kimi Räikkönen unterstreicht das mit der Pole Position. Kopfzerbrechen macht die Standfestigkeit. Immer wieder geht an den Silberpfeilen etwas kaputt, allein vier Mal der Motor.

Alonso nutzt Schwäche der Konkurrenz

Die Renault sind etwas langsamer, aber kugelsicher. Und Alonso nutzt jede Chance, die man ihm auf dem Silbertablett bietet. Normalerweise soll Juan Pablo Montoya seinen Teamkollegen abschotten, doch der Hitzkopf aus Bogota feuert seinen McLaren in der Qualifikation von der Strecke. Er startet von ganz hinten. Das verspricht den Zuschauern wenigstens Kurzweil im Rennen.

Räikkönen braucht einen Sieg. Der Finne geht in Führung und baut diese schnell aus. Alonso weiß, dass er keine Chance hat und sichert Platz zwei ab. In der 36. Runde ist er aus heiterem Himmel Erster. Räikkönens McLaren rollt kraftlos mit einem Hydraulikdefekt aus. Er wartet das Rennende gar nicht mehr ab. Als sich Alonso als Sieger feiern lässt, düst der Pechvogel mit seinem Mercedes auf der Autobahn Richtung Wahlheimat Schweiz.

Montoya mit furioser Aufholjagd

Montoya holt für McLaren die Kohlen aus dem Feuer. Der Kolumbianer kämpft sich vom letzten Startplatz bis auf Rang zwei nach vorne und ist der Mann des Rennens. Ralf Schumacher wird im Toyota knapp hinter seinem Bruder Sechster. Nick Heidfeld kommt trotz einer starken Startphase nicht in die Punkte. Die Taktik seines Teams, den Williams beim Start der guten Show zuliebe nur mit wenig Sprit zu befüllen, geht in die Hose.

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