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GP Deutschland 2010 - Ergebnis Qualifying

Vettel schnappt sich Hockenheim-Pole

Vettel, Alonso und Massa Foto: xpb 25 Bilder

++ Neue Fotos ++ Sebastian Vettel hat sich die Pole Position beim Heimrennen in Hockenheim gesichert. Der Heppenheimer war in einem Qualifying-Krimi nur zwei Tausendstel schneller als Ferrari-Konkurrent Fernando Alonso. Michael Schumacher enttäuschte auf Rang elf.

24.07.2010 Tobias Grüner

Sebastian Vettel heißt der Sieger des Qualifying-Krimis von Hockenheim. Der Lokalmatador aus Heppenheim sicherte sich in einem Wimpernschlagfinale die Pole Position für das Rennen am Sonntag. Nur zwei Tausendstel trennten Vettel in seiner letzten Runde von Fernando Alonso, was die Zuschauer im gut besetzten Motodrom von den Sitzen riss.

"Wir wussten, dass es eng wird", erklärte Vettel anschließend. "Meine Runde war nicht ideal. Im Endeffekt hat es gereicht. Wir sind glücklich. Ich freue mich aufs Rennen und die Stimmung." Alonso war ebenfalls nicht unzufrieden mit dem Qualifying. "Das war heute ein Schritt nach vorne für uns. Wir haben zwar die Pole Position verpasst, aber das ist nicht entscheidend. Das Rennen morgen ist wichtiger."

Auch in der zweiten Startreihe stehen am Sonntag ein Ferrari und ein Red Bull - allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Felipe Massa sicherte sich mit einem Respektsabstand von einer halben Sekunde auf die Spitze Rang drei. Vettels Teamkollege Mark Webber musste nach seinem Silverstone-Sieg in Hockenheim eine erste Niederlage hinnehmen. Der Australier startet nur von Platz vier.

Button vor Hamilton in Reihe drei

Die dritte Startreihe glänzt dagegen ganz in silber. Jenson Button konnte sich überraschend vor seinem McLaren-Teamkollegen Lewis Hamilton auf Rang fünf qualifizieren. Am Ende trennten die beiden englischen Weltmeister, die aktuell das Gesamtklassement anführen, anderthalb Zehntel.

Von den Plätzen sieben und acht gehen am Sonntag Robert Kubica (Renault) und Rubens Barrichello (Williams) ins Rennen. Die beiden starten vor einem rein deutschen Duo in Reihe fünf. Nico Rosberg im Mercedes und Nico Hülkenberg im zweiten Williams teilen sich die letzten beiden Plätze in den Top Ten.

Schumacher nicht in den ersten Zehn

Michael Schumacher verpasste bei seiner Rückkehr ins Motordrom die Runde der letzten Zehn. Mit einer starken Runde im letzten Lauf verdrängte ausgerechnet Hülkenberg den Altmeister. "Unsere Waffen waren heute stumpf", klagte der Rekordchampion anschließend. "Positiv ist, dass wir mit 9 und 11 auf der besseren Seite stehen. Wir hatten hier mit den Reifen eigentlich keine Probleme, wir waren einfach nicht konkurrenzfähig."

Genau wie Schumacher musste auch Adrian Sutil schon nach dem zweiten Abschnitt sein Auto verlassen. Der Force India-Pilot kam mit den Bedingungen nicht zurecht und landete nur auf Rang 14. Am Sonntag geht es sogar noch fünf Startplätze zurück, weil an seinem Auto das Getriebe gewechselt werden musste. "Das war nicht optimal heute", erklärte Sutil anschließend. "Wir haben heute morgen viel Zeit verloren. Letztendlich war das Auto nicht schnell genug. Es hatte einfach zu wenig Grip. Nicht mein Tag heute."

Liuzzi crasht hart in die Boxenmauer

Für den ersten Höhepunkt des Qualifyings hatte Sutils Teamkollege Tonio Liuzzi schon im Q1 gesorgt. Der Italiener verlor auf seiner zweiten schnellen Runde in der Zielkurve die Kontrolle über seinen Boliden und krachte heftig innen in die Boxenmauer. Liuzzi blieb bei dem Crash unverletzt, eine Weiterfahrt mit dem stark zerstörten Force India war aber nicht mehr möglich.

Direkt hinter Crashpilot Liuzzi bog Timo Glock auf die Zielgerade ein. Beinahe wäre der Virgin-Pilot von einem herumfliegenden Reifen getroffen worden. "Ich hab schon gesehen, wie Liuzzi das Auto verloren hat, hab aber nicht damit gerechnet, dass der Reifen angeflogen kommt. Da musste ich ziemlich stark abbremsen und es war sehr knapp", erklärte Glock anschließend.

Glock und Di Grassi mit Getriebewechsel

Nach dem Ausfall von Liuzzi bot der erste Abschnitt des Qualifyings nur wenig Spannung. Neben dem Force India schieden noch die sechs Piloten der drei neuen Teams aus. Glock musste sich auf Rang 20 den beiden direkten Lotus-Konkurrenten Jarno Trulli und Heikki Kovalainen geschlagen geben.

Am Ende war das für den Odenwälder aber egal: Ein regelwidriger Getriebewechsel bugsierte den Virgin-Pilot ganz nach hinten in der Startaufstellung. Auch Teamkollege Lucas di Grassi wurde nach einem Wechsel der Schaltbox fünf Plätze zurückversetzt. "Für morgen bleibt nur noch zu hoffen, dass das Glück nochmal zurückkommt", klagte Glock.

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