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GP Deutschland - Training 1

Alonso setzt erste Duftmarke

Fernando Alonso Foto: xpb 51 Bilder

Fernando Alonso hat das erste Kräftemessen mit Sebastian Vettel für sich entschieden. Der Spanier fuhr vor den beiden Red Bull Bestzeit im ersten Training. McLaren liegt bereits mehr als eine Sekunde zurück.

22.07.2011 Tobias Grüner

Das Duell Ferrari gegen Red Bull scheint am Nürburgring in die zweite Runde zu gehen. Fernando Alonso machte im ersten Freien Training zum GP Deutschland am Freitag dort weiter, wo er vor zehn Tagen in Silverstone aufgehört hat. Mit 1:31.981 Min. setzte der Spanier die erste Duftmarke auf dem ausnahmsweise trockenen Traditionskurs in der Eifel.

Die beide Red Bull-Piloten saßen dem Ferrari allerdings direkt im Nacken. Mit 23 Hundertstel-Sekunden Rückstand belegte Mark Webber Rang zwei. Sebastian Vettel fehlten auf Platz drei 28 Hundertstel auf die Vorgabe von Alonso. Felipe Massa auf Rang vier bestätigte den Eindruck, dass Ferrari am Nürburgring wie schon zuletzt in England der größte Konkurrent für Vettel & Co. ist.

McLaren erneut nur dritte Kraft

McLaren kam am Freitag deutlich langsamer aus den Startlöchern. Auf den Plätzen fünf und sechs wies der Zeitenmonitor für Lewis Hamilton und Jenson Button schon mehr als eine Sekunde Rückstand aus. Schon in Valencia und Silverstone waren die chromglänzenden Autos nur die dritte Kraft im Feld.

Hinter den drei Top-Teams versammelten sich gleich vier deutsche Piloten am Ende der Top Ten. Nico Rosberg war auf Platz sieben bester Mercedes-Pilot. Michael Schumacher kam im zweiten Silberpfeil auf Rang zehn, fiel vor allem mit einem wilden Ausritt durchs Kiesbett auf. Dazwischen landeten die beiden Force India-Fahrer auf acht und neun. Stammpilot Adrian Sutil entschied das Duell gegen Testfahrer Nico Hülkenberg um knappe vier Hundertstel für sich.

Heidfeld testet neuen Auspuff

Nick Heidfeld musste sich im ersten Training mit Rang 15 begnügen. Der Renault-Pilot testete eine neue Auspuff-Variante, bei der die Endrohre nach hinten auf den Diffusor blasen. Bisher war Renault in dieser Saison immer mit dem radikalen Vorwärtsauspuff gefahren, der vor den Seitenkästen austritt. Teamkollegen Vitaly Petrov war noch mit dem alten Modell unterwegs und landete auf Rang elf.

Timo Glock war von den sechs Deutschen mal wieder am weitesten hinten. Dass am Ende nur Platz 23 heraussprang war allerdings ungewöhnlich. Beide Hispania-Autos lagen vor Glock. Nur Virgin-Teamkollege Jerome D’Ambrosion war schlechter. Neben Deutschland stellte auch Indien ein "größeres" Fahrerkontingent. Karun Chandhok darf am Sonntag erstmals für Lotus starten und landete im ersten Training auf Rang 21. Bei Hispania durfte Narain Karthikeyan (Platz 20) wieder ins Auto, nachdem er noch in Silverstone durch Daniel Ricciardo ersetzt wurde. Dafür musste Tonio Liuzzi zuschauen.

Neuer Pirelli-Reifen sorgt für viel Betrieb

Die Zeiten waren im ersten Training schon etwas aussagekräftiger als gewöhnlich. Normalerweise haben die Piloten freitags in der Früh nur einen Satz Reifen zur Verfügung. Weil Pirelli aber eine neue Variante der weichen Mischung testen wollte, haben die Teams noch einen zweiten Satz bekommen. Die Fans konnten sich über den deutlich erhöhten Betrieb auf der Strecke freuen. Mit 31 Runden fuhr Michael Schumacher die größte Distanz.

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