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GP Deutschland - Training 3

Vettel kommt rechtzeitig in Fahrt

Sebastian Vettel GP Deutschland 2011 Foto: Red Bull 81 Bilder

Sebastian Vettel hat sich im letzten Test vor dem Qualifying die erste Bestzeit des Nürburgring-Wochenendes gesichert. Die knappen Abstände an der Spitze versprechen aber einen spannenden Kampf um die besten Startplätze.

23.07.2011 Tobias Grüner

Am Samstagmorgen tauchte zum ersten Mal am Nürburgring der Name von Sebastian Vettel an der Spitze der Zeitentabelle auf. Bei nur zwölf Grad Außentemperatur legte der Weltmeister die schnellste Runde des Wochenendes auf den Asphalt. Kurz vor dem Ende der Sitzung zeigte der Lokalmatador mit einer 1:30.916 Min. die Auspuffrohre seines Red Bulls.

Alonso bleibt erster Red Bull-Gegner

Auch Teamkollege Mark Webber blieb erstmals hinter seinem deutschen Rivalen. Mit nur 13 Hundertsteln hielt sich der Rückstand allerdings in Grenzen, was viel Spannung vor dem Qualifying verspricht. Auch Fernando Alonso ist ein heißer Kandidat auf die Pole Position. Mit Rang drei sortierte sich der Ferrari-Pilot erneut ganz vorne im Klassement ein. Dabei verzichtete der Spanier zum Schluss der Sitzung auf die Bestzeitenjagd um jeden Preis.

Zum ersten Mal an diesem Wochenende kam auch McLaren in Schwung. Lewis Hamilton und Jenson Button landeten direkt hinter dem Spitzentrio auf den Plätzen vier und fünf. Mit nur noch sechs bzw. sieben Zehnteln Rückstand konnten sich die chromglänzenden Autos im Vergleich zum Vortag deutlich steigern. Für den Kampf um die ersten Startplätze kommen Button und Hamilton aber wohl nicht in Frage.

Sutil wieder in den Top Ten

McLaren muss sich schon eher nach hinten orientieren. Nico Rosberg landete im letzten Freien Training nur knapp hinter Button auf Rang sechs. Michael Schumacher konnte auf Rang neun die Pace nicht ganz mitgehen. Der relativ große Rückstand von neun Zehntel auf den Teamkollegen deutet jedoch darauf hin, dass beim Rekordchampion nicht alles nach Plan gelaufen ist.

Ein besseren Eindruck hinterließ da schon Adrian Sutil, der sich hinter dem zweiten Ferrari von Felipe Massa auf Rang acht einreihte. Schon am Vortag platzierte sich der Force India-Pilot beständig in den Top Ten und machte damit seine Ansprüche auf WM-Punkte deutlich.

Heidfeld mit altem Auspuff auf Rang 13

Nick Heidfeld muss im Qualifying wohl etwas mehr um den Einzug in die Runde der ersten Zehn kämpfen. Am Samstagvormittag belegte er nur Rang 13. Dabei war der Renault wieder mit der alten Auspuff-Variante unterwegs. Das neue Modell, das Heidfeld noch am Freitag testete, brachte noch nicht den erhofften großen Schritt. Es soll in Ungarn noch einmal getestet werden.

Timo Glock konnte mit Platz 20 dagegen zufrieden sein. Der Virgin-Pilot hielt nicht nur die beiden Hispania-Autos von Daniel Ricciardo und Tonio Liuzzi hinter sich, sondern auch seinen Teamkollegen Jerome D’Ambrosio und Lotus-Pilot Karun Chandhok. Der Inder fiel vor allem durch wilde Rutscher und Dreher auf. Er wird am Sonntag sein erstes Rennen für Lotus fahren.

Im Qualifying droht Regen

Wie aussagekräftig die Zeiten für das Qualifikationstraining sind, muss sich aber erst noch zeigen. Eine Regenfront hat sich für den Nachmittag angekündigt. Alle Trainingssitzungen fanden bisher unter trockenen Bedingungen statt. Die letzten Erfahrungen mit einem feuchten Nürburgring stammen aus dem Jahr 2009. Wenn es wie befürchtet schütten sollte, könnte es also ein kleines Lotteriespiel um die besten Startplätze geben.

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