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GP Deutschland - Ergebnis Qualifying

Webber auf Pole - Vettel nur Dritter

Mark Webber GP Deutschland 2011 Foto: xpb 64 Bilder

Mark Webber hat sich am Nürburgring die Pole Position gesichert. Sebastian Vettel steht bei seinem Heimspiel hinter Lewis Hamilton nur auf Rang drei. Mit Nico Rosberg, Adrian Sutil und Michael Schumacher starten noch drei weitere Deutsche aus den Top Ten.

23.07.2011 Tobias Grüner

Mark Webber scheint der Nürburgring ganz besonders gut zu liegen. 2009 feierte der Red Bull-Pilot hier den ersten Sieg in seiner Karriere. Schon damals startete der Australier von der Pole Position. Zwei Jahre später könnte sich die Geschichte wiederholen. Den ersten Teil absolvierte Webber am Samstag im Qualifying souverän.

Webber erneut von der Pole

Nach Silverstone startet der Routinier nun schon zum zweiten Mal in Folge vom ersten Startplatz. Dieses Mal muss er sich die erste Reihe aber nicht mit Teamkollege Sebastian Vettel sondern mit Lewis Hamilton teilen. Nach durchschnittlichen Trainingsleistungen fuhr der McLaren-Pilot etwas überraschend die zweitschnellste Zeit des Qualifyings und verpasste die Pole Position nur um sechs Hundertstel.

"Das war eine gute Sitzung. Wir mussten wirklich alles geben. Ich war sehr zufrieden mit meinen Runden. Das war auch notwendig. Lewis war wirklich nah dran", freute sich Webber anschließend. Auch der angesprochene Hamilton war zufrieden mit Rang zwei: "Ich habe nicht erwartet, dass sich das Auto so gut anfühlt. Wir haben ein paar Dinge geändert und plötzlich fuhr das Auto fantastisch. Wir sind nicht weit weg von der Spitze. Das war mein bestes Qualifying seit langem."

Vettel verpasst erste Reihe knapp

Für Vettel wird es am Nürburgring schwierig, den ersten Heimsieg seiner Formel 1-Karriere zu feiern. Nach 14 Rennen in Folge steht der Weltmeister nicht in der ersten Reihe sondern muss sich nur mit Rang drei zufrieden geben. Anderhalb Zehntel fehlten auf die Vorgabe von Teamkollege Webber.

"Das ist keine große Enttäuschung. Leider hat es nicht ganz gereicht", erklärte Vettel anschließend. "Aber wir hatten gestern einen schwierigen Tag. Da lief es heute schon deutlich besser. Viel hat ja nicht nach vorne gefehlt. Wichtig ist, dass ich mich deutlich besser gefühlt habe im Auto. Ich freue mich auf morgen. Vielleicht gibt es ja Regen. Da ist alles drin. Ich werde das Rennen vor den heimischen Fans auf jeden Fall genießen."

Ferrari in der Verfolgerrolle

Für die beiden Ferrari-Piloten, die im Freien Training noch einen starken Eindruck machten, blieb am Ende nur die Verfolgerrolle. Fernando Alonso teilt sich auf Rang vier die zweite Reihe mit Vettel, Felipe Massa steht direkt dahinter auf Position fünf.

Nico Rosberg zeigte auf Platz sechs, was mit dem Mercedes momentan möglich ist. Mit mehr als einer Sekunde ist der Rückstand auf die Spitze aber immer noch beträchtlich. Trotzdem macht der Blondschopf den Mercedes-Fans Hoffnung: "Vielleicht kommen wir im Rennen noch einen kleinen Schritt nach vorne. Wir sind als Team klar vorwärts gekommen und haben den gleichen Entwicklungsschritt gemacht, wie die anderen Teams. Das war in der Vergangenheit nicht so."

Immerhin konnte der Silberpfeil-Youngster mal wieder seinen Teamkollegen schlagen. Michael Schumacher kam nach einem Fehler im letzten Abschnitt nur auf Rang zehn. "Die Balance des Autos war nicht so gut. Das fing schon heute morgen an, wo wir zudem auch kein KERS hatten. Ich habe dann in der letzten Schikane einen kleinen Fehler gehabt", klagte der Rekordchampion anschließend.

Sutil in der vierten Startreihe

Besser lief es für Adrian Sutil, der als vierter Deutscher in die letzte Runde des Qualifyings eingezogen war. Am Ende landete er hinter Jenson Button (McLaren) auf Rang acht. Zwischen dem Force India-Piloten und Schumi platzierte sich noch Renault-Pilot Vitaly Petrov. Teamkollege Nick Heidfeld verpasste dagegen ganz knapp den Einzug in das Top Ten-Finale. Nur drei Hundertstel fehlten dem Mönchengladbacher auf das rettende Ufer. In der Renault-Teamstatistik steht es nun sieben zu drei zu Gunsten des Russen.

Auf Platz elf ist Heidfeld immerhin der erste Pilot im Feld, der die Reifenmischung für den Start frei wählen darf. "Die freie Reifenwahl bringt wahrscheinlich keinen Vorteil", wiegelt der Routinier ab. "Wir erwarten Regen für morgen, so dass die Reifenwahl dann keine große Rolle mehr spielt. Aber hier in der Eifel, kann man sich da nie so sicher sein. Daher ist es auch schwer eine Strategie festzulegen."

Glock nicht ganz zufrieden

Für Timo Glock war wie erwartet schon in der ersten Runde der Qualifikation Schluss. Auf Rang 19 holte der Odenwälder wieder einmal das Maximum aus seinem Virgin. Glock ließ nicht nur die beiden Hispanias und seinen Teamkollegen Jerome D’Ambrosio hinter sich, sondern auch das Auto von Lotus-Neueinsteiger Karun Chandhok. Einen zusätzlichen Platz weiter vorne bekam der Virgin-Pilot knapp vier Stunden nach dem Qualifying noch geschenkt. Sebastien Buemi wurde von den FIA-Kontrolleuren disqualifiziert und muss nun das Rennen von ganz hinten starten. Der Sprit im Tank des Torro Rosso wies geringe Abweichungen auf.

Trotzdem hielt sich die Freude bei Timo Glock anschließend in Grenzen. "Ich bin nicht wirklich zufrieden", klagte der 29-Jährige. Nach Valencia, wo ich noch ein gutes Gefühl hatte, lief es leider in Silverstone und jetzt auch hier nicht  mehr so gut. Das Auto ist einfach sehr unruhig, ich hatte viele kleine Fehler in meiner Runde. Ich denke aber, es hatte auch etwas mit dem Wind zu tun."

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