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Grand Prix Deutschland 2012

Kann Sebastian Vettel den Juli-Fluch knacken?

Motor Racing - Formula One World Championship - German Grand Prix - Preparation Day - Hockenheim, Germany Foto: xpb.cc 50 Bilder

Das deutsche Quintett könnte den Fans mit einem Heimsieg das größte Geschenk machen. Welche Erinnerungen haben sie an Hockenheim und wie sehen die Fünf ihre Chancen in der Heimat?

19.07.2012 Bianca Leppert

Hockenheim ist das Wohnzimmer der deutschen Formel 1-Piloten. Für Sebastian Vettel und Timo Glock ist es sogar ein richtiges Heimrennen. Die beiden sind in der Nähe des Hockenheimrings aufgewachsen. Vettel stammt aus Heppenheim, Glock aus dem Odenwald. Nico Hülkenberg wohnt mittlerweile in Frankfurt und hat damit den Vorteil der kurzen Anreise. Nico Rosberg wurde in Wiesbaden geboren und Michael Schumacher ist mit drei Siegen im badischen Motodrom sowieso Ehrengast.

Überteuertes Wasser und der Juli-Fluch

Als Sebastian Vettel fünf Jahre alt war, durfte der Steppke mit seinem Vater zum ersten Mal an die Strecke und feuerte damals sein Idol Michael Schumacher an. "Es hat geregnet und wir haben auf Michael gewartet", erinnert sich Vettel. "Ein paar Jahre später saßen wir auf der Haupttribüne, es war sehr heiß. Eine Flasche Mineralwasser hat zehn Euro gekostet. Dabei kam es aus dem Wasserhahn. Ein gutes Geschäft."

Heute muss Vettel kein überteuertes Wasser mehr kaufen, sondern wird von seinem Team Red Bull umsorgt. Ein Grand Prix-Sieg in der Heimat fehlt dem Doppelweltmeister allerdings noch. Eine kuriose Statistik besagt, Vettel habe auch noch nie im Juli gewonnen. Schlechte Vorzeichen? "Dann müssen wir das Rennen eben auf August oder Juni verschieben", witzelt Vettel. "Natürlich wäre es sehr speziell hier zu gewinnen. Aber ich glaube nicht an schlechte Monate."

Mercedes-Piloten positiv gestimmt

Auch Michael Schumacher und Nico Rosberg sind optimistisch, mit dem Silberpfeil in Hockenheim an der Spitze mitmischen zu können. "Das schwierigste Rennen haben wir mit Silverstone hinter uns", meint Schumi. "Ein Podiumsplatz wäre großartig." Teamkollege Rosberg ist davon überzeugt, dass das Streckenlayout von Hockenheim dem Silberpfeil liegen sollte.

Nico Hülkenberg und Timo Glock zählen nicht zu den Siegkandidaten. Aus eigener Kraft schafft es Force India nicht an die Spitze, bei Marussia fährt man wie in den vergangenen Jahren ein eigenes Rennen gegen die Nachzügler-Teams Caterham und HRT. Die beiden setzen sich deshalb ihre eigenen Ziele für Hockenheim.

Hülk und Glock mit eigenen Zielen

"Es braucht auch immer Glück", meint Hülkenberg, der aufgrund eines Getriebewechsels fünf Positionen in der Startaufstellung zurückversetzt wird. "Ein oder zwei Zehntelsekunden können den Unterschied machen. Wir müssen dranbleiben." Glock setzt vor allem auf Petrus. "Ich hoffe, die Bedingungen sind hier etwas konstanter. In Silverstone war es schwierig zu sehen, was das Update gebracht hat. Das Auto hat sich auf jeden Fall verbessert. Hier haben wir auch wieder ein paar Teile dabei."

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