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GP Deutschland 2012 (Qualifying)

Fernando Alonso holt Pole im Regen

Motor Racing - Formula One World Championship - German Grand Prix - Qualifying Day - Hockenheim, Germany Foto: xpb 68 Bilder

Fernando Alonso holte in Hockenheim die zweite Pole in Folge. Sebastian Vettel auf zwei, Mark Webber wird Dritter. Sebastian Vettel auf zwei, Mark Webber wird Dritter, startet aber von Platz acht.

21.07.2012 Bianca Leppert

Nach Silverstone entkam die Formel 1 auch in Hockenheim nicht dem Regen. Fernando Alonso erwies sich wieder einmal als Regenspezialist und sicherte sich nach Silverstone die zweite Pole-Position in Folge bei nassen Bedingungen. Der Ferrari-Pilot umrundete den Kurs in 1:40,621 Minuten. Kurz vor Ende des Qualifyings ließ er sich frische Regenreifen aufziehen und verbesserte sich damit noch einmal. "Es war gut die Bedingungen auf der Strecke zu überprüfen", meinte Alonso. "Es gab viel Aquaplaning. Es war eine gute Taktik, nochmal rein zu gehen. Die ganz neuen Reifen haben uns geholfen, die Zeit noch zu verbessern."

Strafe für Mark Webber

Sebastian Vettel fehlten rund vier Zehntelsekunden auf den Spanier. Der Deutsche hatte Probleme beim Überrunden von Mark Webber und verlor so etwas Zeit. "Mit der letzten Runde war ich nicht ganz zufrieden", sagte Vettel. "Da waren zwei oder drei Patzer drin. Fernandos Zeit war möglich. Es war ein bisschen Lotterie." Vettels Teamkollege Mark Webber sicherte sich die dritte Position. Der Australier muss aber aufgrund einer Strafe für einen außerplanmäßigen Getriebewechsel von Platz acht ins Rennen gehen.

Michael Schumacher spielte ebenfalls seine Regen-Qualitäten aus. Er rückt aufgrund Webbers Strafe einen Platz auf und nimmt das Rennen als Dritter in Angriff. Eine sensationelle Leistung zeigte auch Nico Hülkenberg im Force India, der sich die zweite Startreihe mit Michael Schumacher teilt. Somit sind gleich drei Deutsche unter den besten vier. Auch Pastor Maldonado setzte im Williams mal wieder ein Glanzlicht und steht auf Startplatz fünf. Der sechste Rang geht an Jenson Button. Der McLaren-Pilot hatte Teamkollege Lewis Hamilton im Griff und verwies ihn auf den siebten Startplatz. Dahinter geht Webber von Rang acht ins Rennen. Paul di Resta perfektionierte die gute Leistung von Force India mit dem neunten Platz. Kimi Räikkönen schaffte als Letzter den Sprung in die Top Ten.

Toro Rosso stark auf Platz elf

Auch der zweite Qualifying-Abschnitt fand bei Regen statt. Die Mehrheit ging daraufhin mit Intermediate-Reifen raus. Toro Rosso schienen diese Bedingungen wie schon am Freitag zu liegen. Daniel Ricciardo stellte sein Auto immerhin auf den elften Platz. Sergio Perez konnte seine gute Leistung im Sauber nicht wiederholen. Der Mexikaner machte auf der nassen Piste Bekanntschaft mit dem Kiesbett und wurde Zwölfter. Nach dem Qualifying bestraften ihn die Rennkommissare mit einer Rückversetzung um fünf Plätze, weil er Alonso und Räikkönen behindert hat. Deshalb rutscht er auf Rang 17 ab. Kamui Kobayashi erging es mit Platz 13 nicht viel besser. Er profitiert von der Strafe des Teamkollegen und steht als Zwölfter in der Startaufstellung. Auch Felipe Massa dürfte ein langes Gesicht ziehen, blieb er doch auf der 14. Position hängen. Der Brasilianer rückt auf 13 auf.

Strafen für Grosjean und Rosberg

Romain Grosjean wurde 15. und machte ebenfalls einen Ausflug ins Kiesbett. Aufgrund des vorzeitigen Getriebewechsels muss der Lotus-Pilot aber von Rang 19 ins Rennen gehen. Das gleiche Schicksal teilt Nico Rosberg. Der Mercedes-Pilot ging nur kurz mit Intermediates auf die Strecke und ließ dann Regenreifen aufziehen. Mit diesen konnte er sicher aber nicht verbessern, sondern war drei Sekunden langsamer. Da blieb nur Rang 17 hinter Bruno Senna. Aufgrund der Rückversetzung muss er nun von Platz 21 starten.

Schon der erste Qualifying-Abschnitt bot Spannung pur. Es war noch trocken und wie im dritten Training war auf der Strecke die Hölle los. Die dunklen Wolken am Himmel zwangen alle früh auf die Strecke. Nachdem immer mehr Fahrer mit den weichen Reifen rausgingen, musste das ganze Feld nachziehen. Sogar Red Bull und Ferrari setzten auf die Soft-Reifen. Letztlich nahmen die üblichen Verdächtigen die Plätze 18 bis 24 im Qualifying ein. Nur durch die Strafversetzungen von Grosjean, Rosberg und Perez gibt es Verschiebungen. Jean-Eric Vergne wurde in Q1 in letzter Sekunde von Michael Schumacher verdrängt und geht nun von Platz 15 ins Rennen. Heikki Kovalainen nimmt im Caterham vor Teamkollege Vitaly Petrov das Rennen von Platz 16 auf. Das Schlusslicht war einmal mehr das Marussia-Duo vor den beiden HRT-Piloten.

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