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GP Deutschland 2012 (Rennen)

Alonso mit Start-Ziel-Sieg in Hockenheim

Motor Racing - Formula One World Championship - German Grand Prix - Race Day - Hockenheim, Germany Foto: xpb 39 Bilder

++Update++ Fotos++Fernando Alonso holte den dritten Sieg der Saison vor Jenson Button und Kimi Räikkönen. Sebastian Vettel verliert Platz zwei durch eine Strafe und fällt auf den fünften Rang zurück.

22.07.2012 Bianca Leppert

Fernando Alonso bleibt weiterhin in der Erfolgsspur. Der Spanier dominierte das zehnte Rennen der Saison in Hockenheim und baute damit seine WM-Führung weiter aus. Der Ferrari-Pilot ist der einzige Fahrer im Feld mit drei Siegen auf dem Konto. Es ist der 30. seiner Karriere. Von der Pole-Position gestartet fuhr er über 67 Runden souverän an der Spitze. Den Grundstein für den Triumph legte er bereits mit einem guten Start. "Von Pole zu starten war der Schlüssel", sagte Alonso. "Es ist schwierig zu überholen. Wir waren nicht die Schnellsten, konnten unsere Position aber verteidigen."

Vettel und Button konnten mithalten

Die einzigen, die Alonso noch hätten gefährlich werden können, waren Sebastian Vettel und Jenson Button. Doch auch in diesem Jahr sollte es mit einem Heimsieg für Vettel wieder nicht klappen. Der Heppenheimer verteidigte über weite Strecken des Rennens die zweite Position. Nach seinem zweiten Stopp musste er diesen Platz an Button abtreten, kämpfte sich in der vorletzten Runde aber wieder auf Rang zwei zurück. Die Quittung für dieses Überholmanöver folgte auf dem Fuß. Weil er sich beim Verlassen der Strecke einen Vorteil verschafft hat, brummten ihm die Rennkommissare eine nachträgliche 20 Sekunden Strafe auf. Damit nimmt er Platz fünf ein. Jenson Button, Kimi Räikkönen und Kamui Kobayashi rücken einen Rang auf die Plätze zwei, drei und vier auf.

"Vielen Dank für das Daumen drücken", bedankte sich Vettel nach dem Rennen bei seinen Fans. "Ich musste mich am Start gegen Michael Schumacher verteidigen. Ich habe alles versucht, aber wir hatten nicht genug Speed im Auto."

Button schien zu seiner alten Form zurückgefunden zu haben. Der 32-Jährige verdiente sich Position um Position mit beherzten Überholmanövern. Nur mit einem Verbremser in der Spitzkehre wie schon im Training erlaubte er sich einen kleinen Patzer. Am Ende musste er sich Vettel noch geschlagen geben. Über Funk beschwerte er sich daraufhin bei seinem Team, Vettel habe beim Überholen die Strecke verlassen.

"Ich konnte ihn nicht sehen und habe versucht ihm Platz zu lassen. Deshalb bin ich weit rausgekommen. Außerdem hatten wir alle Probleme mit unseren Reifen", sagte Vettel dazu. Button wollte den Vorfall im Interview mit Niki Lauda auf dem Siegerpodest nicht kommentieren.

Mercedes mit drei Stopps

Kimi Räikkönen war auch ohne den Vorteil durch Vettels Strafe einer der Gewinner des Rennens. Der Finne fuhr vom zehnten Platz los. Lotus setzte mit Räikkönen auf eine andere Strategie als die Mehrheit und zog gleich zwei Mal hintereinander die weichen Reifen auf. Eine hervorragende Leistung lieferte auch Sauber ab. Kamui Kobayashi und Sergio Perez kamen ohne Probleme durchs Rennen. Kobayashi wurde unter der Berücksichtigung von Vettels Strafe Vierter, Sergio Perez überquerte die Ziellinie auf Rang sechs. Perez war vom 17. Rang ins Rennen gegangen.

Bei Mercedes setzte man auf die Valencia-Taktik. Im letzten Renndrittel legten die Silberpfeile noch einen dritten Stopp ein und wollten so von dem Vorteil der frischen Reifen profitieren. Michael Schumacher wurde dafür mit Platz sieben belohnt. Nico Rosberg machte elf Plätze gut und wurde Zehnter.

Dazwischen schoben sich Mark Webber im Red Bull, der ein eher unauffälliges Rennen fuhr und Nico Hülkenberg im Force India auf Rang neun. Sein Teamkollege Paul di Resta wurde Elfter vor Felipe Massa im Ferrari. Massa kam gleich zu Beginn des Rennens ohne Frontflügel zum Service.

Toro Rosso vor Williams

Die Toro Rosso-Piloten waren ebenfalls in guter Form und ließen mit den Positionen 13 und 14 die Williams-Truppe hinter sich. Romain Grosjean machte seinem Ruf wieder alle Ehre und rodelte direkt in der ersten Runde von der Strecke. Auch später zog er die Aufmerksamkeit mit einem weiteren Dreher auf sich. Der Lotus-Pilot kam nicht über Rang 18 hinaus. Timo Glock hatte wieder Balanceprobleme mit seinem Marussia und wurde 22.

Lewis Hamilton erlebte ausgerechnet im 100. Grand Prix ein Rennen zu vergessen. In der dritten Runde musste er mit einem Plattfuß hinten links an die Box kommen und neue Reifen aufziehen lassen. Wahrscheinlich sammelte er Trümmerteile auf der Strecke auf. Für kuriose Szenen sorgte er allerdings mit seinem Zurückrundungsmanöver, bei dem er den Ärger von Vettel auf sich zog. Zum Schluss musste er in der 58. Runde seinen McLaren jedoch endgültig abstellen.

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