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GP Deutschland 2013 (Training 1)

Mercedes fährt in eigener Liga

Lewis Hamilton GP Deutschland 2013 Foto: ams 93 Bilder

Mercedes hat im ersten Training zum GP Deutschland einen starken Eindruck hinterlassen. Lewis Hamilton fuhr Bestzeit vor Teamkollege Nico Rosberg. Der Rest des Feldes lag mehr als eine Sekunde entfernt. Einen Fehlstart legte insbesondere Fernando Alonso hin.

05.07.2013 Tobias Grüner

Die Formel 1 ist wieder in der Eifel unterwegs. Im ersten Freien Training, bekamen die Fans bei perfekten äußeren Bedingungen (trocken, 18°C) eine gute Unterhaltung geboten. Für das erste Highlight sorgte Fernando Alonso bereits in der Installationsrunde. Schon in Kurve 5 rollte der Ferrari des Spaniers mit Elektronik-Problemen aus.
 
Das Auto wurde auf der Ladefläche eines Transporters zurück zur Box geschleppt. Dort versuchten die Mechaniker das Problem zu beseitigen. Doch auch beim zweiten Versuch traten die Probleme wieder auf. Alonso konnte sich zwar noch aus eigener Kraft in die Garage schleppen, doch das Training war anschließend beendet. In der Mittagspause muss offenbar die Standard-Elektronik (ECU) getauscht werden.

Mercedes dominiert Training 1

Während Ferrari einen klassischen Fehlstart hinlegte, lief es bei Mercedes problemlos. Beide Autos gingen mit einer neuen Nase in das Training. Bei Nico Rosberg war zu Testzwecken außerdem ein passives DRS-System montiert. Die Top-Speed-Hilfe am Heckflügel wurde aber nach einem kurzen Aerodynamik-Test zu Beginn der Sitzung planmäßig wieder abgebaut.
 
Als die beiden Silberpfeil-Piloten zur Mitte der Sitzung das Tempo erhöhten, konnte die Konkurrenz nicht mithalten. Hamilton fuhr in 1:31.754 Minuten Bestzeit. Rosberg landete 2 Zehntel dahinter auf Rang 2. Der Rest der Formel 1-Welt war mehr als eine Sekunde von den beiden Mercedes-Autos an der Front entfernt.

Red Bull-Pilot Mark Webber landete deutlich distanziert auf Rang 3. Sebastian Vettel im zweiten Red Bull landete anderthalb Sekunden hinter der Spitze auf Position 8. Der Weltmeister lässt es aber regelmäßig im ersten Training etwas ruhiger angehen.

Adrian Sutil auf Rang 4

Schneller unterwegs war zum Beispiel Adrian Sutil. Der bayerische Force India-Pilot landete knapp hinter Webber auf Platz 4. Dahinter ließ sich Kimi Räikkönen die fünftschnellste Zeit notieren. Im Gegensatz zum letzten Rennen in England, war der Finne nicht mit dem passiven DRS-System unterwegs. Dieses Mal durfte Teamkollege Romain Grosjean den Technik-Trick testen. Doch im ersten Training war der Franzose auf Platz 9 drei Zehntel langsamer als der Iceman.

Einen ordentlichen Eindruck hinterließ McLaren. Sowohl Jenson Button (Platz 7) als auch Sergio Perez (Platz 10) landeten in den Top Ten. Nico Hülkenberg muss deutlich härter kämpfen, um in den Punktebereich zu landen. Der Rheinländer fuhr die zwölftschnellste Zeit.

Keine Reifenprobleme mehr

Neben den Rundenzeiten standen im ersten Training auch die Pirelli-Reifen im Fokus. Nach den Reifenplatzern von Silverstone hatten die Fahrer am Nürburgring mit Boykott gedroht, sollten sich die Probleme wiederholen. Doch die ersten anderthalb Stunden auf dem Nürburgring verliefen in dieser Hinsicht ereignislos, was vor allem Fans und Veranstalter beruhigen sollte.

In unserer Bildergalerie haben wir die Fotos vom ersten Training.

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