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GP Deutschland

Alonso siegt - Schumacher Fünfter

Foto: dpa 30 Bilder

Michael Schumacher hat mit einem bescheidenen fünften Rang den erhofften Podestplatz beim Heimrennen auf dem Hockenheimring klar verpasst. Im Titelrennen büßte der siebenmalige Formel-1-Weltmeister dadurch weiter an Boden ein und muss seine Hoffnungen auf ein WM-Wunder begraben.

24.07.2005

Fernando Alonso rückte dagegen als strahlender Sieger des Großen Preises von Deutschland seinem großen Ziel, sich erstmals zum Champion zu krönen, einen Riesenschritt näher.

Der Renault-Pilot siegte mit 22,5 Sekunden Vorsprung auf McLaren-Mercedes-Fahrer Juan Pablo Montoya. BAR-Honda-Fahrer Jenson Button belegte den dritten Rang vor Alonsos Teamkollegen Giancarlo Fisichella, der sich erst in der vorletzten von 67 Rennrunden in der Spitzkehre an Michael Schumacher vorbeibremsen konnte. David Coulthard, Ralf Schumacher und Felipe Massa belegten die restlichen Punkteränge.

Tragische Figur: Kimi Räikkönen

Vom Start weg führte McLaren-Ass Kimi Räikkönen von der Pole Position. Der 25-Jährige Finne dominierte die Konkurrenz nach Belieben. In der 26. Runde stoppte der dreifache Saisonsieger zu seinem ersten Tankstopp und verließ auch in Führung liegend wieder die Box, da sein Verfolger Alonso bereits vor ihm einen ersten Stopp absolviert hatte. Alles schien im McLaren-Mercedes-Team auf einen vierten Saisonsieg Raikkönens nach den Erfolgen in Spanien, Monaco und Kanada hinauszulaufen. Doch nur zehn Runden später machten sich im Motodrom von Hockenheim Schaltschwierigkeiten am Arbeitsgerät des Finnen bemerkbar.

Der Silberpfeil rollte kaum einen Kilometer später am Streckenrand mit einem Hydraulikdefekt aus. Der starke zweite Rang von Teamkollege Juan Pablo Montoya vom 20. und letzten Startplatz aus konnte die McLaren-Mercedes-Mannschaft kaum trösten. Montoya überholte bereits beim Start beide Jordan und Minardi und kehrte auf Rang elf ins Motodrom zurück. "Mit diesem Auto hätte ich eigentlich das Rennen gewinnen müssen, wenn mir nicht mein Dreher in der Qualifikationsrunde gestern unterlaufen wäre. Ich hatte mehr Treibstoff an Bord als Kimi, und ich war schneller unterwegs als er. Dennoch war es heute ein guter Tag für uns."

Alsonso nicht mehr zu stoppen?

Auf dem Weg zu seinem ersten WM-Titel ist Fernando Alonso indes kaum noch stoppen. Der 23-jährige Spanier lag beim Ausfall des Finnen bereits zwölf Sekunden zurück, profitierte aber erneut wie bei den beiden vergangenen Rennen vom Pech des Finnen. "Die Balance meines Autos war eigentlich perfekt, aber jedoch nicht gut genug, um mit Kimi mithalten zu können. Nach seinem Ausfall war das Rennen ziemlich langweilig.“ Alonso zeigte sich höchstens vom starken Verkehr auf der Strecke frustriert: "Es schien schlimmer als in den beiden vergangenen Rennen. Blaue Flaggen habe ich so gut wie keine gesehen. Aber Juan Pablo lag ja rund 30 Sekunden hinter mir. Von daher habe ich es locker genommen und habe nicht zu sehr Druck gemacht“.

Bei noch sieben ausstehenden Rennen führt Alonso (87) mit 36 Punkten Vorsprung auf Räikkönen (51), der sich in der Punktetabelle nun nur noch vier Zähler vor seinem Verfolger Michael Schumacher sieht. Bei Williams-BMW ging die Dreistopp-Strategie für Nick Heidfeld nicht auf. Der Wahl-Schweizer belegte nur Rang elf, nachdem er anfänglich auf Platz fünf lag. Ralf Schumacher hingegen holte mit Rang sechs zum achten Mal WM-Punkte für Toyota.

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