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GP Deutschland

BAR schnell im 1. Training

Foto: BAR

BAR-Testfahrer Anthony Davidson war Schnellster beim ersten Freien Training zum Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheim-Ring. Michael Schumacher fuhr im Ferrari die zweitbeste Zeit.

23.07.2004

Beim erste freie Training zum GP von Deutschland endete vor weitgehend leeren Tribünen mit einer Überraschung: BAR-Honda-Testfahrer Anthony Davidson setzte vor Michael Schumacher die Bestzeit. Der kleine Brite war um etwas mehr als eine Zehntelsekunde schneller als der sechsmalige Weltmeister. Davidson war auch sehr fleißig: Er drehte 32 Runden, ehe sein Auto mit technischen Problemen ausrollte.

Mit Platz drei untermauerte Kimi Räikkönen den Formanstieg von McLaren. Der Finne war um 0,562 Sekunden langsamer als Davidson. Viele im Fahrerlager rechnen damit, dass beim morgigen Qualifikationstraining ein McLaren-Mercedes die Pole-Positon erobern wird - notfalls mit wenig Sprit an Bord. Dies wäre ein passendes Geburtstagspräsent für den scheidenden Mercedes-Chef Jürgen Hubbert, der morgen sein 65. Wiegenfest feiert.

Wie fast immer in diesem Jahr war McLaren-Mercedes besonders sparsam im Drehen von Trainingsrunden. Räikkönen und Coulthard (Platz elf) ließen es mit je acht Runden bewenden. Die Angst vor Motorschäden war wohl der Grund dafür. Hockenheim hat einen Volllastanteil von 63 Prozent.

Überraschend langsam

Bemerkenswert: Anders als vor zwei Wochen in Silverstone, als die Schnellsten schon in dem für die Startaufstellung bedeutungslosen Freitags-Training die Trainingsbestzeit aus dem Vorjahr um rund zwei Sekunden unterboten hatten, blieben die Zeiten im heißen Hockenheim hinter den Erwartungen zurück: Davidson war um sieben Zehntelsekunden langsamer als Juan Pablo Montoya im Qualifying vor einem Jahr.

Nicht besonders zügig nahmen die Williams-BMW Fahrt auf- trotz neuer Aerodynamikteile, die Technikchef Sam Michael teilweise noch gestern Nachmittag im Handgepäck an die Strecke brachte: Mit fast 1,1 Sekunden Rückstand auf Davidson fuhr Juan Pablo Montoya auf Platz neun. Ralf Schumachers Ersatzmann Antonio Pizzonia wurde Zehnter.

Sehr stark präsentierte sich der scheidende Sauber-Fahrer Giancarlo Fisichella. Der Italiener, der 2005 wohl bei Renault als Ersatz für den bei der Teamleitung in Ungnade gefallenen Jarno Trulli anheuern wird, kam in dem stark verbesserten Sauber-Ferrari auf Platz fünf. Ein Indiz dafür, dass die Bridgestone-Pneus auch im heissen Hockenheim gut funktionieren und dass es mit der oft beschworenen Überlegenheit der Michelin-Pneus bei Hitze wohl doch nicht so weit her ist. Das Renault-Duo blieb beim ersten Aufgallopp farblos: Platz 15 für Jarno Trulli und Platz 13 für Fernando Alonso .

Für eine zehnminütige Unterbrechung des Trainings sorgte Timo Glock. Der Jordan-Testfahrer rumpelte im Motodrom gegen eine Streckenbegrenzung aus Styropor. Dabei ging der Frontflügel zu Bruch. Um die Piste in Ruhe reinigen zu können, zeigte die Rennleitung die Rote Flagge.

GP Deutschland, Ergebnis 1. Training:

1. Anthony Davidson, BAR-Honda: 1:15,756 Minuten
2. Michael Schumacher, Ferrari: 1:15,864 Minuten
3. Kimi Räikkönen, McLaren-Mercedes: 1:16,318 Minuten
4. Ricardo Zonta, Toyota: 1:16,340 Minuten
5. Giancarlo Fisichella, Sauber-Petronas: 1:16,451 Minuten
6. Olivier Panis, Toyota: 1:16,484 Minuten
7. Rubens Barrichello, Ferrari: 1:16,493 Minuten
8. Jenson Button, BAR-Honda: 1:16,544 Minuten
9. Juan Pablo Montoya, Williams-BMW: 1:16,795 Minuten
10. Antonio Pizzonia, Williams-BMW: 1:16,845 Minuten
11. David Coulthard, McLaren-Mercedes: 1:16,916 Minuten
12. Cristiano da Matta, Toyota: 1:17,111 Minuten
13. Fernando Alonso, Renault: 1:17,142 Minuten
14. Felipe Massa, Sauber-Petronas: 1:17,361 Minuten
15. Jarno Trulli, Renault: 1:17,487 Minuten
16. Takuma Sato, BAR-Honda: 1:17,526 Minuten
17. Björn Wirdheim, Jaguar: 1:17,714 Minuten
18. Nick Heidfeld, Jordan-Ford: 1:18,257 Minuten
19. Timo Glock, Jordan-Ford: 1:18,768 Minuten
20. Christian Klien, Jaguar: 1:18,810 Minuten
21. Gianmaria Bruni, Minardi-Ford: 1:19,088 Minuten
22. Bas Leinders, Minardi-Ford: 1:19,270 Minuten
23. Zsolt Baumgartner, Minardi-Ford: 1:19,959 Minuten
24. Giorgio Pantano, Jordan-Ford : 1:20,029 Minuten
25. Mark Webber, Jaguar: -

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