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GP Deutschland in Hockenheim

Zehn Gründe, warum Sie dabei sein müssen

Start Hockenheim 2010 GP Deutschland Foto: Wolfgang Wilhelm 31 Bilder

Kommende Woche steigt Deutschlands Motorsport Großereignis in Hockenheim. Es gibt viele Gründe, warum Sie beim Grand Prix von Deutschland live dabei sein sollten. Wir nennen Ihnen zehn davon.

12.07.2012 Michael Schmidt

Am 22. Juli steigt der 59. Grand Prix von Deutschland seit 1950. Und der 33. in Hockenheim. 1970 begann die Formel-1-Story im badischen Motodrom mit einem Sieg von Jochen Rindt. Viele Superstars haben seitdem in Hockenheim gewonnen, von Niki Lauda über Ayrton Senna, Nelson Piquet, Alain Prost, Michael Schumacher bis Fernando Alonso und Lewis Hamilton. Sebastian Vettel fehlt noch in der Siegerliste. Das ist aber nur ein Grund, bei der Ausgabe 2012 live dabei zu sein. Wir nennen ihn zehn weitere gute Gründe, warum Sie am kommenden Wochenende im Motodrom oder auf der Mercedes-Tribüne sitzen sollten.

1. Die verrückteste Saison seit 1982

Wann gab es das schon? Sieben Teams können aktuell einen Grand Prix gewinnen. Sieben verschiedene Sieger hatten wird schon. Fünf Piloten haben nach neun Rennen noch realistische Titelchancen. Kein Mensch vermag vor dem Rennen zu sagen, wer stark sein wird und wer nicht.

2. Fünf deutsche Fahrer

Es ist ein Privileg, so viele deutsche Fahrer im Feld zu haben. Es gab Zeiten, da fuhr gar kein Deutscher mit. Sebastian Vettel, Nico Rosberg und Michael Schumacher haben sogar Siegchancen. Nico Hülkenberg kämpft um Punkte. Timo Glock um Anschluss ans Mittelfeld. Für jeden ist etwas dabei. Und wer weiß, wie lange das mit der deutschen Macht in der Formel 1 noch anhält.

3. Schumi und Vettel können Geschichte schreiben

Der Hockenheimring sollte Mercedes liegen. Red Bull sowieso. Vielleicht sind Sie dabei, wenn Michael Schumacher seinen ersten Grand Prix seit dem Comeback gewinnt. Oder wenn Sebastian Vettel zum ersten Mal auf deutschem Boden siegreich ist. Sie könnten Motorsportgeschichte live erleben.

4. Motorsport für jeden Geldbeutel

Sie müssen ja nicht gleich das Super-Wochenende für drei Tage und 499 Euro kaufen. Es geht auch viel billiger. Zum Beispiel ab 99 Euro für Erwachsene oder 49 Euro für Kinder. Oder etwas dazwischen für Preise von 149 bis 199 Euro. Oder nur am Sonntag auf den besten Tribünen von 229 bis 279 Euro. Hört sich teuer an, kann sich aber im Vergleich zum Fußball sehen lassen. Das Bundesliga-Spiel Bayern München gegen Borussia Dortmund am 1. Dezember wird für 169 Euro aufwärts angeboten, eine Eintrittskarte für das Spiel Hannover 96 gegen Bayern München am 30. April 2013 ab 119 Euro. Fußball wird jede Woche gespielt. Den Grand Prix gibt es nur ein Mal im Jahr.

5. Attraktives Rahmenprogramm

In Hockenheim gibt es nicht nur 240 Minuten freies Training der Formel 1, 45 Minuten Qualifikation und 67 Runden Grand Prix, sondern auch noch jede Menge anderen hochklassigen Rennsport. Zum Beispiel zwei Rennen zur GP2-Serie, zur GP3-Serie und den Porsche Cup.

6. Der V8-Sound

Wer weiß, wie lange wir noch das kernige Motorgeräusch der V8-Motoren hören. Wahrscheinlich nur noch dieses und nächstes Jahr. Ab 2014 kommen die V6-Turbos. Wir wissen noch nicht wie sie klingen, aber eines wissen wir: Der Lärm, den die aktuellen Motoren machen, ist einfach geil.

7. Die Chance aufs Renntaxi oder einen Boxenbesuch

Alle Besitzer eines Wochenendtickets können am Donnerstag den Formel-1-Teams in der Boxengasse über die Schulter schauen. Außerdem gibt es Busrundfahrten um die Strecke. Wer Glück hat, kann mit einem Formel 1- oder DTM-Piloten eine schnelle Runde über den Hockenheimring drehen. Die Mitfahrten werden verlost. Es ist wie beim Lotto. Wer nicht mitmacht, hat auch keine Chance auf einen Sechser.

8. Autogrammstunden mit Schumi und Co.

Am Samstag finden zwischen 16:00 Uhr und 18:30 Uhr auf der Showbühne im Formel-1-Dorf Autogrammstunden mit allen Formel 1-Stars statt. Die Teams selbst veranstalten manchmal auch noch zusätzliche Autogrammsitzungen. Informieren Sie sich vor Ort.

9. Retten Sie die Formel 1 in Deutschland

Der Grand Prix am Nürburgring für 2013 wackelt, weil das Finanzdebakel in der Eifel immer größere Kreise zieht. Die rheinlandpfälzische Landesregierung will aus verständlichen Gründen den Ring nicht mehr subventionieren. Deshalb ist es wichtig, dass wenigstens Hockenheim überlebt, damit es weiter einen Grand Prix von Deutschland gibt. Der Veranstalter braucht 62.000 Zuschauer, damit er aus dem Schneider ist. Sie werden jetzt sagen: Warum soll ich dem geldgierigen Bernie Ecclestone das Geld hinterherwerfen? Antwort: Weil die Hochpreispolitik der Formel 1 vor dem Abgrund steht. In ein paar Jahren werden die Veranstalter wieder normale Preise zahlen, sonst gibt es bald überhaupt keine Veranstaltungen mehr. Also durchhalten.

10. Sie müssen nicht RTL schauen

Sind Sie mal ehrlich? Wollen Sie sich wirklich den Grand Prix auf RTL antun? Mit lästigen Werbeunterbrechungen und einem Sendekonzept, dass nur Michael Schumacher und Sebastian Vettel kennt und die anderen 22 für Kulisse hält? Wenn sie die Formel 1 erleben möchten, wie sie wirklich ist, kommen sie nach Hockenheim. Dann sind Sie ihr eigener Moderator. Nichts kann einen Rennbesuch überbieten. Ein Live-Besuch ist ein ganz anderes Erlebnis als das Zuschauen auf der Couch. Rennatmosphäre lässt sich nicht ins Wohnzimmer übertragen. Kein Sound, kein Speed, kein Benzingeruch, keine Emotionen.

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