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GP England 2010

Silverstone vermeldet Ticket-Rekorde

GP England 2009 Foto: dpa 63 Bilder

Der Grand Prix von England ist zwar noch sieben Monate entfernt, doch die britische Formel 1-Euphorie kennt jetzt schon keine Grenzen. In den 24 Stunden nach der Rettung von Silverstone orderten knapp 6.500 Fans ihr Ticket für das Rennen.

08.12.2009 Tobias Grüner

Gut 1,3 Millionen Euro Umsatz spülten die Fans in die Kassen von Silverstone - an nur einem Tag. So etwas hat es nach offiziellen Angaben noch nie gegeben. Nachdem die Veranstalter erst am Montag (7.12.) verkündeten, dass die Zukunft des britischen Grand Prix für die nächsten 17 Jahre gesichert ist, kannte der Ansturm auf die Tickets keine Grenzen.

Verlorenen Boden aufholen

Das sei auch nötig, erklärte Silverstone-Direktor Richard Phillips. Schließlich sollte der Verkauf eigentlich schon seit Juni 2009 laufen. Man müsste das Tempo nun aufrechterhalten, um verlorene Zeit wieder gutzumachen. "Wir sind von diesem großen Interesse nach Tickets überwältigt. Mit zwei Weltmeistern, einem britischen Team und einem britischen Grand Prix, der auf lange Zeit gesichert ist, gibt es viele Gründe für Optimismus", so Phillips
 
Die jüngsten Rotationen auf dem Transfermarkt dürften den Ticketverkauf noch einmal besonders angeheizt haben. Mit Jenson Button fährt der aktuelle Titelträger kommende Saison zusammen mit seinem Vorgänger Lewis Hamilton bei McLaren. Dem "Team Great Britain" werden wohl die meisten Sympathien der Fans zufliegen.

Kostspieliges Vergnügen

"Wir haben uns dazu verpflichtet, den Fans eine fantastische Erfahrung zu liefern und ihnen mit einem umfangreichen Unterhaltungsprogramm auf und neben der Strecke viel für das Geld zu bieten", so Phillips. Auf einer Pressekonferenz äußerten sich auch die Abgeordneten der Gemeinde Northampton zufrieden mit dem neuen Deal und freuten sich über den regen Zuspruch, der frisches Geld in die Kasse spült.
 
Viel wird wohl nicht übrig bleiben. Rund 340 Millionen Euro müssen die Organisatoren bis 2026 an die Rechteinhaber um Bernie Ecclestone berappen. Die jährlich steigenden Gebühren kosten ab 2010 mindestens 13 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr ist für die traditionsreiche Rennstrecke gerade mal ein magerer Gewinn von 700.000 Euro hängen geblieben. Im Frühjahr 2010 stehen zudem umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen bevor.

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