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GP England 2013 (Ergebnis Qualifying)

Hamilton holt zweite Pole der Saison

Hamilton & Rosberg - GP England 2013 - Qualifying Foto: xpb 63 Bilder

Lewis Hamilton hat im Qualifying zu seinem Heimrennen in Silverstone ein Glanz-Stück abgelegt. Der Mercedes-Pilot holte die Pole-Position mit vier Zehntel Vorsprung auf Nico Rosberg. Sebastian Vettel startet von Platz drei.

29.06.2013 Bianca Leppert

Nach den guten Trainingsleistungen war klar, dass Mercedes zu den Top-Favoriten beim Kampf um die Pole-Position zum GP England zählt. Dass der Unterschied zwischen den beiden Mercedes-Piloten am Ende so deutlich ausfallen würde, überraschte allerdings. Lewis Hamilton sicherte den Silberpfeilen die fünfte Pole-Position im achten Rennen mit vier Zehntelsekunden Vorsprung auf Teamkollege Nico Rosberg. Die Fabelzeit des 28-Jährigen: 1.29,607 Minuten. Es ist Hamiltons zweite Pole der Saison.

Platz drei Maximum für Red Bull

"Ich versuche, die Balance im Auto zu finden. Aus irgendeinem Grund habe ich damit Probleme. Wir kommen der Sache näher. Und wir haben die richtigen Schritte zum Qualifying unternommen. Es war noch nicht perfekt, aber es hat geholfen", meinte Hamilton, der am Freitag noch unzufrieden mit dem Auto wirkte. "Es war toll die Flaggen rund um die Strecke zu sehen, ich kam dieses Wochenende mit einer Extra-Portion Energie hierher."

Red Bull hatte dieses Mal keine Chance auf den ersten Startplatz. Sebastian Vettel musste rund 0,6 Sekunden Rückstand auf Hamilton in Kauf nehmen. Der dreifache Weltmeister geht als Dritter ins Rennen. Die zweite Startreihe teilt er sich mit Mark Webber, der nur neun Tausendstelsekunden langsamer als Vettel war.

"Mercedes ist verdammt schnell im Qualifying. Sie sind in einer anderen Welt am Samstagnachmittag", meinte Vettel. "Aber Punkte gibt es im Rennen am Sonntag. Platz drei war unser Maximum. Momentan haben wir ein starkes Auto im Rennen, wahrscheinlich etwas besser als Mercedes."

Ricciardo besonders motiviert

Auf Platz fünf lieferte Paul di Resta wieder einmal eine Glanzvorstellung ab. Rund fünf Stunden nach dem Qualifying kam jedoch das böse Erwachen. Der Force India hatte 1,5 Kilogram Untergewicht, alle Zeiten wurden gestrichen. Der Schotte muss nun von hinten starten. Daniel Ricciardo durch den frei gewordenen Platz bei Red Bull einen Schub bekommen zu haben. Er sicherte Toro Rosso den sechsten Platz. Das gelang zuletzt Vettel, als er noch bei den Italienern weilte. Durch die Bestrafung von di Resta rückt der Australier sogar auf den fünften Rang vor. Adrian Sutil reihte sich im zweiten Force India dahinter auf Rang sechs ein.

Die beiden Lotus-Piloten Romain Grosjean und Kimi Räikkönen belegten die Positionen acht und neun und rücken nun ebenfalls auf sieben und acht vor. Der Finne war dabei erstmals in einem Qualifying mit dem passiven DRS unterwegs, das Lotus bereits seit einem Jahr testet. Fernando Alonso rettete die Ferrari-Ehre mit Rang zehn und ist Nutznießer der Force India-Strafe. Der Spanier darf vom neunten Platz starten. Sicherlich aber nicht die Ausgangsposition, die sich der Spanier vorgestellt hatte.

McLaren schon in Q2 raus

Bei McLaren geht auch mit dem großen Update-Paket bestehend aus Front-, Heckflügel, Hinterradaufhängung und Unterboden nichts nach vorne. Jenson Button startet vom zehnten Platz – und das beim Heimrennen. Auch Felipe Massas Wochenende läuft nicht Plan. Am Freitag krachte er wieder mal in die Reifenstapel, am Vormittag verlor er Trainingszeit aufgrund eines Motorwechsels und im Qualifying war bei Platz elf Schluss.

Toro Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne zeigte mit einer Sektorbestzeit zwar Ambitionen, aber ein Ausrutscher aufs Gras im falschen Moment brachte nur den 12. Rang ein. Sergio Perez, der im Training von einem Reifenplatzer heimgesucht wurde und auf den alten Unterboden zurückrüsten musste, stellte seinen McLaren MP4-28 auf die 13. Position.

Dahinter reihte sich Nico Hülkenberg im Sauber ein. Ein ordentlicher Schritt zurück im Vergleich zu Platz neun in Kanada, aber immerhin konnte er die Williams hinter sich halten. Pastor Maldonado landete auf Position 15.

"Platz 15 ist die Realität. Das wissen wir aber nicht erst seit gestern", sagte Hülkenberg, als er noch nichts von der Force India-Bestrafung wusste. "Das Auto reagiert sehr sensibel auf Wind. Schneller geht es nicht. Uns fehlt einfach der Speed. Im Rennen würde uns vielleicht ein bisschen Regen helfen."

Im ersten Trainingsabschnitt mussten sich ähnliche Namen wie immer verabschieden. Valtteri Bottas zog sich noch als Bester der Schlusslichter aus der Affäre und wurde 16. In Kanada glänzte der Finne noch mit dem dritten Startplatz im Williams. Esteban Gutierrez schaffte es abermals nicht in Q2 und geht von Rang 17 ins Rennen. Nur in Malaysia und Kanada gelang ihm der Sprung in den nächsten Abschnitt.

Charles Pic und Jules Bianchi folgen auf den Plätzen 18 und 19. Giedo van der Garde hatte eine etwas undurchsichtige Taktik: Der Caterham-Pilot ging auf den letzten Drücker auf die Strecke. Wegen seiner Strafe aus Kanada muss er er fünf Plätze zurück - eigentlich auf den letzten Platz. Weil di Resta disqualifiziert wurde, nimmt er aber Rang 21 hinter Max Chilton ein.

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