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GP England 2013 ( Ergebnis Training 1)

Kurioses Wett-Schwimmen in Silverstone

Formel 1 GP England Max Chilton 2013 Foto: xpb 80 Bilder

Das erste Training zum GP England endete mit ungewöhnlichen Namen an der Spitze der Zeitentabelle. Daniel Ricciardo sicherte sich die Bestzeit vor Nico Hülkenberg und Pastor Maldonado. Aufgrund des Regens herrschte wenig Betrieb.

28.06.2013 Bianca Leppert

Rund 75 Minuten dauerte es, bis die erste gezeitete Runde auf dem Zeitenmonitor zu sehen war. Denn Silverstone präsentierte sich mal wieder von seiner besten Seite: Regen und graue Wolken am Himmel machten das erste Kräftemessen in England zur Rutschpartie. Während die Fans mit Regenschirmen auf den Tribünen ausharrten, machten es sich die meisten Piloten in der Box gemütlich.

Kaum Betrieb auf der Strecke

Daniel Ricciardo verbrachte mit zehn Umläufen die meiste Zeit auf der Strecke. Der Lohn dafür: Die Bestzeit mit 1.54,249 Minuten. Die ist unter diesen Umständen allerdings wenig aussagekräftig. Hinter Ricciardo landete Nico Hülkenberg im Sauber auf Rang zwei und Pastor Maldonado im Williams auf Platz drei. Das gesamte Klassement ist durcheinander gewürfelt. Sebastian Vettel belegte den vorletzten Platz, Kimi Räikkönen nahm den letzten Rang ein. Der Finne ging als einziger Pilot erst gar nicht auf die Strecke.

Bei diesen Bedingungen machte das für viele Teams auch keinen Sinn. Denn eigentlich wollte man in Silverstone die neuen Teile an den Autos erproben. Bei Regenwetter laufen die Messinstrumente allerdings mit Wasser voll und liefern keine verlässlichen Daten. Lediglich etwas Praxis auf den Regenreifen konnte trainiert werden.

Charles Pic kracht in Reifenstapel

Davon scheint Caterham-Pilot Charles Pic noch nicht genug zu haben. Am Ende der Sitzung drehte er sich von der Strecke und krachte mit seinem Auto in die Reifenstapel. Der Franzose konnte unverletzt aussteigen.

Für den Nachmittag rechnet Mercedes-Teamchef Ross Brawn mit trockenen Bedingungen. Sollten sich die Prognosen bestätigen, werden einige Autos mit neuen Teilen ausrücken. Bei Lotus testet man zum Beispiel das Spezial-DRS, das schon im vergangenen Jahr erprobt wurde. Bei Red Bull vergleicht man zwei verschiedene Coanda-Auspuffversionen miteinander. Sowohl Mercedes, Toro Rosso als auch McLaren haben einen neuen Unterboden dabei. Pirelli wollte eigentlich die neuen Reifen mit Kevlar-Gürtel in Silverstone testen, doch wie in Montreal blieb aufgrund des Regens im ersten Training dazu keine Chance.

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