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GP England

Alonso erobert Pole – Schumi nur Neunter

Foto: dpa

Renault-Fahrer Fernando Alonso erzielte beim Qualifikationstraining für den GP von Großbritannien zum zweiten Mal in Folge die Bestzeit. Kimi Räikkönen, mit 24 Punkten Rückstand bester Verfolger des Spaniers, markierte zwar die zweitschnellste Zeit. Wegen eines Motorschadens im Freien Training aber wird der Finne im McLaren-Mercedes in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten strafversetzt.

09.07.2005

„Das habe ich nicht erwartet“, strahlte der Spanier. „Das Team hat in der Nacht ein tollen Job gemacht und die richtigen Sachen am Auto verändert. Trotzdem, an die Pole hat keiner bei uns geglaubt. Neben Magny Cours ist Silverstone der zweite Heim-GP für das Team. Die meisten Leute des Teams können ja zur Hause übernachten.“

Lediglich 0,027 Sekunden betrug Räikkönens Rückstand auf Alonso. Erstaunlich wenig, wenn man bedenkt, dass der Finne die Qualifikation sicherlich mit wesentlich mehr Benzin an Bord fuhr als der Spanier. Dank eines extrem langen ersten Turns war es Räikkönen vor einer Woche beim GP Frankreich gelungen, Startplatz 13 am Ende in Rang zwei umzumünzen. „Keine ideale Situation“, maulte der Finne. „Mal schauen was morgen passiert. Aber so kann man keine Weltmeisterschaft gewinnen.“ Räikkönens Kollege Juan Pablo Montoya gelang die viertschnellste Zeit.

Neben Alonso wird morgen Jenson Button von der ersten Startreihe aus ins Rennen aufbrechen. Die Auguren melden aber, dass man von dem Briten keine Wunderdinge erwarten sollte. Zu gering ist angeblich die mitgeführte Benzinmenge im BAR-Honda. Trotzdem gibt sich Button optimistisch: „Ich glaube, dass ich den Fans morgen einiges bieten kann. Eine Chance aufs Podium haben wir schon. Unser Speed bei den Longruns ist ganz vernünftig.“

Schumi mit Ausritt ins Grün - Ralf erneut schwächer als Trulli

Ein kleiner Ausrutscher ins Grün neben der Piste kostete Michael Schumacher alle Chancen auf einen Spitzenplatz. Nach der ersten Zwischenzeit hatte es noch den Anschein, als könnte sich der Ferrari-Fahrer für die erste Startreihe qualifizieren. Der Fehler kostete rund eine halbe Sekunde Am Ende stand nur die zehntschnellste Zeit zu Buche, mit 1,37 Sekunden Rückstand auf die Spitze.

Ralf Schumacher hatte erneut im Training gegen seinen Teammate Jarno Trulli keine Chance. Der Italiener nahm seinen deutschen Teamkollegen in den Würgegriff und erhöhte im Trainingsduell auf 9:1. Einziger Trost für Ralf: Als Achter steht er in der Startaufstellung einen Platz vor seinem Bruder. Trulli jedoch geht vom vierten Startplatz aus ins Rennen.

Auf der Kriechspur war erneut Williams-BMW unterwegs. Mit jeweils mehr als zwei Sekunden Rückstand auf die Bestzeit kamen Mark Webber und Nick Heidfeld auf die Plätze zwölf und 14. Bitter für die Briten, die zur Zeit bestenfalls versuchen können, den Anschluss ans Mittelfeld zu halten: Die insgesamt 22 Aerodynamik-Modifikationen, die in Magny Cours präsentiert worden waren, verfehlten ihre Wirkung total. In Silverstone war die Verunsicherung und die Verzweiflung bei den weiß-blauen so groß, dass Webber mit dem neuen Auto ausrücken durfte. Heidfeld, der beim Einzelzeitfahren eine Zehntelsekunde auf seinen Teamkameraden einbüßte, hingegen wurde mit dem alten Auto losgeschickt.

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