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GP England - Training 2

Nasser Massa fährt Trainingsbestzeit

Felipe Massa - GP England - Training - Silverstone - 8. Juli 2011 Foto: xpb 94 Bilder

Der Regenkönig von Silverstone hieß im zweiten Training Felipe Massa. Nico Rosberg fuhr die zweitbeste Zeit. Bei noch nasseren Bedingungen als am Vormittag wurde den Fans allerdings nicht besonders viel Action geboten.

08.07.2011 Tobias Grüner

Nach dem feuchten ersten Training mussten in Silverstone auch am Nachmittag die Profilreifen aus dem Schrank geholt werden. Die Bedingungen waren für die Piloten beim zweiten Test sogar noch schwieriger. Pünktlich zum Anpfiff um 13.00 Uhr Ortszeit setzte strömender Regen über dem Traditionskurs ein, der die Teams zum Nichtstun zwang.

Zur Halbzeit der Session hatten die tapferen Fans auf den Tribünen gerade einmal fünf Piloten zu Gesicht bekommen. Erst gegen Ende gab es etwas mehr Betrieb. Für gute Rundenzeiten reichte es allerdings nicht mehr. Felipe Massa konnte kurz vor Schluss die Bestzeit setzen. Mit 1:49,967 Min. blieb der Ferrari-Pilot als einziger unter der 1:50er Marke.

Rosberg erneut vorne dabei

Am Vormittag war Mark Webber allerdings schon drei Sekunden schneller gefahren. Die Zeiten des Freitags sind also mit Vorsicht zu genießen. Nico Rosberg konnte sich als bester Deutscher auf Rang zwei einreihen. Schon in der ersten Sitzung hatte der Mercedes-Pilot mit Platz sechs gezeigt, dass er sich auf dem nassen Silverstone Circuit wohlfühlt.

Inwieweit der neue Auspuff am Silberpfeil schon zu der guten Leistung beigetragen hat, konnte man im Mercedes-Lager noch nicht beantworten. Die rutschige Strecke überlagerte alle möglichen Effekte des Upgrade-Pakets. Michael Schumacher, der in der Früh noch die zweitschnellste Zeit des Tages gefahren hatte, kam am Nachmittag nur auf Position zwölf.

Kamui Kobayashi schien sich schnell von seinem heftigen Abflug im ersten Training erholt zu haben. Nachdem die Sauber-Mechaniker den stark beschädigten Boliden in Rekordzeit wieder fahrtüchtig gemacht hatten, ging es für den Japaner nach der Mittagspause weiter, als wäre nichts gewesen. Mit der drittbesten Zeit und einigen Ausflügen neben die Strecke zeigte Kobayashi, dass er sich von einem Crash nicht verunsichern lässt.

Button und Hamilton mit nur sechs Runden

Dahinter belegte das McLaren-Duo im Parallelflug die Plätze fünf und sechs. Lewis Hamilton und Jenson Button zeigten sich den Fans beim Heimrennen allerdings jeweils nur sechs Runden. Direkt dahinter landeten mit den beiden Force India zwei weitere Mercedes-Kundenautos auf den Rängen sieben und acht. Adrian Sutil konnte seinen Teamkollegen Paul di Resta vier Hundertstel hinter sich lassen.

Die anderen Deutschen fanden sich erst in der zweiten Hälfte der Tabelle. Nick Heidfeld fiel am Freitag nicht besonders auf und wurde am Ende auf Rang 16 geführt. Sebastian Vettel ließ es ebenfalls ruhig angehen und gab sich mit Rang 18 zufrieden. Timo Glock wurde nicht weit dahinter 22. im Klassement.

Ricciardo nicht mehr Letzter

Für Debütant Daniel Ricciardo gab es am Nachmittag das erste Erfolgserlebnis. Nachdem der Australier bei seinem ersten Auftritt im Hispania am Vormittag noch den letzten Platz einnahm, konnte er in der zweiten Sitzung immerhin seinen Teamkollegen Tonio Liuzzi schlagen.

Am Samstag und Sonntag sollen die Regenwahrscheinlichkeit deutlich sinken. Zwar sind zwischendurch immer noch vereinzelte Schauer vorhergesagt, die Chancen auf ein trockenes Qualifying stehen aber gut.

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