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GP England

Massa Tagesschnellster

Foto: dpa 27 Bilder

Der Lokalheld nicht an der Spitze und das Aus für Silverstone: Der Auftakt der Lewis-Hamilton-Festspiele lief für die britischen Formel-1-Fans nicht nach Wunsch.

04.07.2008

Während McLaren-Mercedes-Pilot Hamilton sich am Freitag (4.7.) in den ersten beiden Trainingseinheiten zum Großen Preis von Großbritannien zweimal mit Platz drei begnügte, verkündeten Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Automobil-Weltverbandschef Max Mosley das Ende für den Grand-Prix-Standort Silverstone im nächsten Jahr und den Wechsel ins nordenglische Donington Park ab 2010.

In den ersten beiden Übungseinheiten deutete alles auf ein Duell Rot gegen Silber hin, auch wenn Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug einschränkte: "Für morgen und Sonntag ist heftiger Regen angesagt. Da sind die Erkenntnisse von heute nur bedingt aussagekräftig."

Am Freitagnachmittag hatte Haugs finnischer Pilot Heikki Kovalainen in 1:19,989 Minuten auf dem 5,141 Kilometer langen Kurs die beste Zeit erzielt. Am Vormittag lag der WM-Spitzenreiter Felipe Massa im Ferrari in 1:19,575 Minuten noch knapp vor Kovalainen, Hamilton und Weltmeister Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari.

Massa mit Crash

Trotz des Tagesbestzeit lief für Massa, der als erster Brasilianer seit Ayrton Senna als WM-Erster bei einem Grand Prix startet, nicht alles nach Plan. Eine halbe Stunde vor Ende der ersten Einheit kam er von der Strecke ab und schlug rückwärts in einen Reifenstapel. Der 27-Jährige blieb unverletzt, sein Wagen wurde erheblich beschädigt. Grund für den Ausrutscher war eine Ölspur. Kurz zuvor hatte der Renault von Fernando Alonso an dieser Stelle einen Motorschaden.

Trotz Schäden am Motor, am Getriebe, den beiden Aufhängungen und dem Kühler konnte Ferrari den Wagen zur zweiten Session wieder reparieren. "Wir hatten keine Ahnung, dass sich dort eine Ölspur befand", schimpfte Ferrari-Stratege Aldo Costa. Die Streckenposten hatten versäumt Warnflaggen zu schwenken.

An gleicher Stelle drehte sich am Nachmittag auch Toyota Pilot Jarno Trulli. Schuld an dem heftigen Abflug war allerdings nicht mehr die rutschige Piste, sondern ein gebrochener Heckflügel. Dass es auch ohne den gemeldeten Regen schwer ist, die Haftung zu behalten, musste Kazuki Nakajima feststellen. Der Williams-Pilot kam am Kurvenausgang auf die Wiese und schlug nach einem Dreher ebenfalls ein. Auch für den Japaner war die Session vorzeitig beendet.

Vettel hinterlässt guten Eindruck

Von den deutschen Fahrern konnten Sebastian Vettel im Toro Rosso und Nico Rosberg im Williams überzeugen. Die Plätze sieben und sechs waren Vettels Empfehlungsschreiben für die Nachfolge des zum Saisonende freiwerdenden Coulthard-Cockpits beim Mutter-Rennstall Red Bull. Rosberg wurde Zehnter und Fünfter. Timo Glock erreichte im Toyota die Ränge 12 und 14, Nick Heidfeld wurde im BMW-Sauber zweimal 13. und Adrian Sutil im Force India einmal 18. und einmal 19.

Mit dem Rennausgang am Sonntag wird die deutsche Fahrer-Gemeinschaft voraussichtlich nichts zu tun haben. Williams-Pilot Rosberg hat keine Zweifel, wer siegt: "Es wird ein Ferrari-Wochenende, kein anderer wird eine Chance haben." Und auch Landsmann Heidfeld tippt auf die Roten: "Wenn sie alles richtig machen und keine Probleme haben, erwarte ich sie vorne." Vor dem neunten von 18 Saisonrennen führt Massa mit 48 Zählern die Fahrerwertung an. Zweiter ist der Pole Robert Kubica (46) im BMW-Sauber vor Räikkönen (43) und Silberpfeil-Pilot Hamilton (38).

GP England: Ergebnis 2. Freies Training
GP England: Ergebnis 1. Freies Training
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