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GP England

Silverstone bis 2026 gesichert

Foto: dpa 63 Bilder

Nach zähen Verhandlungen sind Bernie Ecclestone und die Veranstalter in Silverstone zu einem überraschenden Ergebnis gekommen. Der Grand Prix von England ist gesichert, und zwar für die nächsten 17 Jahre bis 2026.

07.12.2009

Die Formel 1 fährt auch im kommenden Jahr wieder in Silverstone. Nach monatelangen Verhandlungen sicherten sich die Streckenbetreiber für rund 340 Millionen Euro den Großen Preis von Großbritannien bis ins Jahr 2026. Nach zehn Jahren gibt es allerdings für beide Seiten eine Ausstiegsklausel.

Silverstone statt Donington

Die Organisatoren gaben den Deal am Montag (7.12.) in London bekannt. Eigentlich sollte das Rennen künftig in Donington ausgetragen werden, doch die Pleite der Betreiber-Gesellschaft machte diese Pläne zunichte. Nun kehrt die Königsklasse doch wieder nach Silverstone zurück, wo am 13. Mai 1950 das erste Formel-1-Rennen der Geschichte gestartet wurde. "Der Vertrag über 17 Jahre gibt uns die Möglichkeit zu investieren und voranzukommen", sagte Silverstone-Geschäftsführer Richard Phillips. Im Frühjahr sollen die Boxengasse und das Fahrerlager modernisiert werden.

Formel-1-Mitvermarkter Bernie Ecclestone hatte den Poker mit den Streckeninhabern zuvor als "langen und ermüdenden Unsinn" bezeichnet. Der 79-Jährige hatte sich immer wieder gegen weitere Rennen in Silverstone gewehrt und schließlich mit Donington einen Zehnjahresvertrag geschlossen. Doch die dortigen Besitzer konnten die Kosten für einen schnellen Umbau ihres Kurses nicht aufbringen. So hing die Zukunft des britischen Grand Prix lange am seidenen Faden.

Briten bezahlen 13 Millionen Euro pro Jahr

Das Rennen in Silverstone soll 2010 am 11. Juli ausgetragen werden. Für die Rechte zahlt der British Racing Drivers Club (BRDC) rund 13 Millionen Euro an Ecclestone. Pro Jahr steigt diese Summe angeblich um fünf Prozent. Um diesen Faktor hatte es den meisten Streit zwischen dem BRDC und den Formel-1-Vermarktern gegeben. "Es ist nicht einfach, in einen Vertrag mit diesem Umfang einzusteigen. Wir haben eine Menge Verantwortung übernommen, aber der BRDC wollte, dass diese Zusammenarbeit weitergeht", sagte BRDC-Präsident Damon Hill.

Weltmeister Jenson Button bezeichnete die Einigung als "fantastische Neuigkeit. Eine Saison ohne den britischen Grand Prix wäre undenkbar." 43 Mal gastierte die Formel 1 bereits im "Home of British Motor Racing". Im Umkreis des Traditionskurses in Mittelengland haben viele Rennställe ihre Werke. Bei vielen Fahrern genießt die Hochgeschwindigkeitsstrecke Kultstatus.

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