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GP England Streckenlayout Silverstone

Die böse Bodenwelle von Kurve 11

Robert Kubica Foto: xpb 27 Bilder

Die Formel 1-Fahrer zeigten sich kritisch. Nur Fernando Alonso findet den neuen Kurs von Silverstone toll. Der Rest klagt über die vielen Bodenwellem im neuen Streckenteil. Der Killer ist eine große Welle in Kurve 11. Dumm, dass man dort mit 280 km/h unterwegs ist.

09.07.2010 Michael Schmidt, Bianca Leppert

Wenn es zu einer Abstimmung der Fahrer käme, dann hätte die umgebaute Strecke von Silverstone schlechte Karten. Die meisten Piloten können der Streckenerweiterung keine guten Seiten abgewinnen.

Der Belag in Silverstone ist das Problem

Dabei richtet sich die Kritik weniger an das Layout, sondern vielmehr an den Belag. "Es ist so wellig, dass ich nicht feststellen, ob unser modifiziertes Auto besser ist oder nicht", klagte Silverstone-Spezialist Rubens Barrichello. Sebastian Vettel attestiert dem neuen Kurs immerhin, dass er an der Streckencharakteristik nichts geändert habe. "Die neuen langsamen Kurven sind weniger langsam als wir gedacht hatten. Es fügt etwas neues hinzu und bietet eine neue Herausforderung."

Wenn da die Bodenwellen nicht wären. Besonders die im Scheitelpunkt von Kurve 11, einem 280 km/h schnellen Rechtsknick vor der alten Abbey-Kurve. "Die ist echt brutal", erzählte Timo Glock. "Du musst kurz vom Gas und warten, bis sich das Auto beruhigt hat." Nico Hülkenberg war sich nicht sicher, ob man die Kurve voll fahren kann. "Vielleicht können es die Autos, die extrem viel Abtrieb produzieren. Bei uns versetzt das Auto, vor allem mit viel Benzin an Bord." Adrian Sutil sagte mit Respekt: "Das ist eine extreme Mutkurve. Wir haben heute fast jeden neben der Strecke gesehen." Wie Sutil war sich auch Michael Schumacher nach dem Training sicher, dass die Bodenwelle ein Thema in der Fahrerbesprechung wird.

Alonso hat keine Probleme

Robert Kubica wollte nicht verstehen, dass in einem neu asphaltierten Streckenteil eine solche Bodenwelle eingebaut ist. Nur Fernando Alonso hatte mit dem unebenen Belag keinerlei Probleme: "Man muss sich damit arrangieren und den besten Weg finden, wie man da drüber fährt. Am Ende trifft es alle gleich." Der Ferrari-Pilot hält den neuen Streckenteil für eine Bereicherung: "Er macht mehr Spaß, und er bietet mehr Sicherheit." Nico Rosberg sieht das ähnlich. "Der neue Teil ist super", meint er, schränkt aber ein: "Der Belag ist sehr wellig, das ist nicht so gut gelungen. Aber da muss man das Auto eben dementsprechend abstimmen." Mark Webber fügt hinzu: "Er ist auf jeden Fall schwieriger als die alte Passage."

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