Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GP England

Wieder Alonso-Sieg

Foto: dpa

In einem ereignisarmen Rennen in Silverstone holte sich Fernando Alonso im Renault seinen fünften Saisonsieg. Michael Schumacher wurde Zweiter vor Kimi Räikkönen. Nick Heidfeld holte zwei Punkte, die anderen Deutschen gingen leer aus.

11.06.2006 Markus Stier

Schon beim Start war der Große Preis von England entschieden. Fernando Alonso, Kimi Räikkönen und Michael Schumacher kamen problemlos weg und bogen in der Startreihenfolge in die erste Kurve ein. Alonso zog der Konkurrenz konstant davon und holte sich einen ungefährdeten Sieg.

Michael Schumacher betrieb Schadensbegrenzung, kam mit einigen schnellen Runden nach seinem zweiten Boxenstopp an Kimi Räikkönen im McLaren-Mercedes vorbei und wurde vor dem Finnen Zweiter.

"Wir müssen natürlich zugeben, dass wir nicht schnell genug gewesen sind. Aber wir arbeiten daran", sagte Michael Schumacher. Für Ross Brown, Technischer Direktor bei Ferrari, waren es "zwei Punkte, die wieder in die falsche Richtung gingen". Sieger Alonso war dagegen bestens gelaunt: ”Das war wirklich ein recht angenehmer Sieg für uns. Da gab es nicht viel, was unsere Konkurrenten heute tun konnten."

Ralf Schumacher Verlierer des Tages

Wie im Training gab es auch im Rennen keine guten Nachrichten für Englands Rennfans. Der von Platz 16 gestartete Jenson Button arbeitete sich im Honda zwar bis auf Rang zwölf vor, doch dann verschied der Motor. Button drehte sich auf dem eigenen Öl ins Aus.

Der Verlierer des Rennens war aber Ralf Schumacher. Die gute Startposition sieben half nicht, Schumacher kam beim Start nicht schnell genug weg und verlor drei Ränge. Wenige Sekunden später schob ihn Scott Speed (Toro Rosso) an und der nachfolgende Mark Webber rauschte mit seinem Williams in Schumachers Toyota. Alle drei schieden aus und sorgten für eine Safetycar-Phase. Zudem kündigte die Rennleitung an, sich nach dem Rennen mit dem Vorfall noch einmal zu beschäftigen.

"Es war unsere eigene Schuld. Das Team muss an den Starts arbeiten. Wenn man erst einmal im Getümmel steckt, dann passieren solche Sachen", sagte ein gefasster Ralf Schumacher.

Blitzstart von Heidfeld

Profiteure von Ralf Schumachers schlechtem Start waren Nick Heidfeld und Nico Rosberg, die auf den ersten Metern beide drei Ränge gutmachen konnten. Dass er beim ersten Boxenstopp Mühe hatte, den ersten Gang einzulegen, kostete Heidfeld den sechsten Rang, Juan Pablo Montoya im zweiten McLaren bedankte sich.

Der Mönchengladbacher holte aber als Siebter zwei Punkte für BMW, Teamkollege Jacques Villeneuve komplettierte als Achter das gute Ergebnis. Leidtragender war Nico Rosberg, der beim zweiten Boxenstopp von Villeneuve überholt wurde und als Neunter leer ausging.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden