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GP Europa 2010 - Ergebnis Qualifying

Vettel auf Pole, Mercedes schwach

Qualifying GP Europa 2010 Foto: xpb 25 Bilder

Red Bull hat sich mit Sebastian Vettel und Mark Webber die erste Startreihe von Valencia gesichert. Dritter des Qualifyings wurde Lewis Hamilton. Mercedes steht mit Nico Rosberg und Michael Schumacher nur auf den Plätzen zwölf und 15.

26.06.2010 Tobias Grüner

Nachdem Red Bull in Kanada die Pole Position erstmals in dieser Saison an McLaren abtreten musste, haben Sebastian Vettel und Mark Webber in Valencia wieder eine neue Serie gestartet. Mit einer Rundenzeit von 1:37.587 Min. sicherte Vettel im letzten Abschnitt sieben Hundertstel Vorsprung vor seinem australischen Teamkollegen.

"Das ist eigentlich nicht unser Spezialkurs. Deshalb ist es umso besser, hier auf der Pole zu stehen", freute sich Sebastian Vettel. "Es war sehr hart heute. Ich möchte den Mechanikern danken, die das Auto hinbekommen haben." Zum ersten Mal ist Red Bull in Valencia im Rennen mit dem F-Schacht unterwegs, der den Top-Speed-Nachteil auf der Geraden verringern soll.

Hamilton nicht unzufrieden

Lewis Hamilton musste sich in Valencia nur mit Rang drei zufrieden geben. Ein Quersteher in seiner letzten schnellen Runde verhinderte den Angriff auf die beiden Red Bull. "Ich bin glücklich, hier auf Rang drei zu stehen", freute sich Hamilton trotzdem. "Viele Konkurrenten haben hier große Updates gebracht. Da ist es schön, dass wir nicht zu viel verloren haben. Eigentlich wollten wir hier nur Schadensbegrenzung betreiben."

Auch Ferrari Speerspitze Fernando Alonso konnte die beiden Bullen-Autos nicht aufhalten. Trotz des großen Update-Pakets des italienischen Teams blieb für den Lokalmatador nur der vierte Platz vor seinem Teamkollegen Felipe Massa.

Kubica und Williams überraschend weit vorne

Robert Kubica konnte im Qualifying seine guten Trainingseindrücke bestätigen und seinen Renault auf Startplatz sechs stellen. Der Pole teilt sich die dritte Startreihe mit dem zweiten McLaren von Jenson Button.

In Reihe vier werden sich am Sonntag überraschend zwei Williams einfinden. Nico Hülkenberg fuhr auf die Tausendstel die gleiche Rundenzeit wie Teamkollege Rubens Barrichello. Da der Deutsche die Zeit als Erster der beiden fuhr, steht er vorne. "Es war das Optimum heute. Rubens war eigentlich das ganze Wochenende schneller als ich, aber heute hab ich ihn gepackt", freute sich Hülk.

Beide Mercedes schwach

Aber nicht alle deutschen Piloten konnten sich am Sonntag freuen. Nach dem enttäuschenden Montreal Qualifying überzeugte Mercedes auch in Valencia nicht. Trotz des großen Update-Pakets blieb Nico Rosberg als bester Silberpfeil schon in der zweiten K.O-Runde auf Rang zwölf hängen. "Es ist ähnlich schlimm wie in Kanada", ächzte Rosberg nach seinem frühen Ausscheiden. "Wir haben uns einen großen Schritt nach vorne erhofft, und es geht nach hinten los. Von mir aus war es eine super Runde, aber mehr war einfach nicht drin."

Auch für den zweiten Mercedes von Michael Schumacher war früher als geplant Schluss. Nach dem GP Kanada flog Schumi schon zum zweiten Mal in Folge im Q2 raus. Platz 15 bedeutet das schlechteste Quali-Ergebnis seit seinem Comeback. "Wir sind genauso ratlos wie alle. Wenn es ums Qualifying geht, kommen wir nicht in die Gänge", klagte Schumi. "Das neue Aeropaket ist auf jeden Fall eine Verbesserung, aber aus irgendeinem Grund kriegen wir die Reifen im Qualifying nicht zum Arbeiten."

Sutil und Glock enttäuschend

Auch für Force India gab es nicht das gewünschte Ergebnis. Nach den guten Trainingseindrücken flogen Adrian Sutil und Tonio Liuzzi ebenfalls schon vor der Top Ten-Runde raus. Auf den Plätzen 13 und 14 starten Sutil und Liuzzi mitten im Silberpfeil-Sandwich.

Timo Glock erlebte ebenfalls keinen guten Nachmittag. Dass er den direkten Vergleich mit den Lotus-Boliden verliert, war nach den Leistungen im Freien Training abzusehen. Erstmals verlor der Virgin aber auch den teaminternen Zweikampf gegen Lucas di Grassi. Glock wird am Sonntag von Platz 22 aus starten. Nur die beiden HRT-Boliden stehen hinter dem Deutschen in der letzten Reihe.

"Wir haben heute etwas gepokert. Ich hatte das Gefühl, dass der weiche Reifen besser funktioniert, aber das war leider nicht der Fall", klagte der Odenwälder anschließend. "Wir hatten dadurch nur einen Run auf den harten Reifen. Da hatte ich dann einen Fehler drin. Das geht auf meine Kappe."

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