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GP Europa 2011 - Training 2

Alonso und Hamilton schneller als Vettel

Fernando Alonso - GP Europa Valencia 2011 Foto: xpb 71 Bilder

Lokalmatador Fernando Alonso hat in Valencia die schnellste Trainingsrunde am Freitag (24.6.) gedreht. Auch Sebastian Vettel und Michael Schumacher waren schnell unterwegs.

24.06.2011 Tobias Grüner

Nach dem Zwischengasverbot plant die Konkurrenz von Red Bull den Großangriff. Im Freitagstraining zum GP Europa nutzten alle Teams die Gelegenheit dazu, erstmals mit den neuen Motoreinstellungen herumzuspielen, die ab Silverstone vorgeschrieben sind. In Valencia ist das umstrittene Anblasen des Diffusors beim Gaswegnehmen zwar noch erlaubt, allerdings müssen die Teams jetzt schon auf die aggressiven Motoreinstellungen verzichten, die im Qualifying bis zu einer Sekunde pro Runde gebracht haben.

Die Konkurrenz hofft, dass man dadurch Red Bull zumindest etwas einbremsen kann. Am Freitag sah das in Valencia auf den ersten Blick schon einigermaßen vielversprechend aus. Nach insgesamt 180 Minuten Training stand Fernando Alonso ganz oben in der Zeitentabelle. Mit 1:37.968 Min. fuhr der Lokalmatador zur Freude seiner Fans auf den Tribünen Tagesbestzeit.

Hinter dem Ferrari an der Spitze folgt zunächst ein McLaren. Lewis Hamilton blieb rund zwei Zehntel hinter der Vorgabe von Alonso. Bei Red Bull hielten sich die Sorgenfalten allerdings in Grenzen. Mit knapp drei Zehntel Rückstand war wieder einmal Sebastian Vettel der Schnellste aus dem Energy Drink-Lager. Im ersten Training hatte sich der Weltmeister noch etwas zurückgehalten und mit Platz 16 begnügt.

"Wir haben noch nicht alles gesehen, aber ich denke es wird eng. Wer die Nase vorne hat, ist schwer zu sagen", analysierte der Red Bull-Pilot kurz nach dem Training. "Morgen ist natürlich wieder das Ziel, ganz vorne zu stehen. Ich denke, wir haben noch was in petto. Aber dann muss man die Runde natürlich auch fahren im Qualifying."

Mercedes auf einer Runde schnell unterwegs

Hinter Vettel landete mit Michael Schumacher ein Überraschungskandidat im Spitzenfeld. Der Rekordchampion scheint den Schwung des Fast-Podiums in Montreal nach Valencia mitgenommen zu haben. Der Mercedes-Pilot lag nur fünf Hundertstel hinter Vettel. Ein Fragezeichen steht aber immer noch hinter der Pace im Rennen. Man darf gespannt sein, wie stark der Silberpfeil bei deutlich heißeren Temperaturen am Sonntag die Reifen frisst.

Die Reihenfolge Ferrari, McLaren, Red Bull und Mercedes findet sich nicht nur auf den Plätzen eins bis vier sondern auch auf den Rängen fünf bis acht. Felipe Massa, Jenson Button, Mark Webber und Nico Rosberg konnten den Rückstand allerdings in Grenzen halten. Nur eine gute Sekunde trennt die Piloten der vier Spitzenteams.

Der einzige Fahrer, der dieses Tempo am Freitag (24.6.) ebenfalls gehen konnte, hieß Nick Heidfeld. Der Renault-Pilot landete knapp hinter Rosberg auf Rang neun. Teamkollege Vitaly Petrov landete eine halbe Sekunde hinter Heidfeld als Zehnter ebenfalls in den Top Ten.
 

Di Resta und Alguersuari müssen zuschauen

Adrian Sutil verpasste die Zeit von Petrov knapp. Er wird am Samstag um den Einzug in die dritte Quali-Runde kämpfen. Force India-Teamkollege Paul di Resta hatte am Freitag Pech. Nachdem Testpilot Nico Hülkenberg das Auto am Vormittag in die Mauer setzte, musste der Schotte fast den gesamten Nachmittag zuschauen. Erst zehn Minuten vor dem Ende kam er noch einmal auf die Strecke und drehte sieben Runden. Das reichte immerhin für Platz 13 hinter den beiden Williams-Autos.

Ähnliches Pech wie Di Resta hatte auch Jaime Alguersuari. Der Spanier kam am Nachmittag gar nicht zum Einsatz. Ein Motorenproblem hielt den Toro Rosso in der Box. "Wir haben ein verdächtiges Geräusch gehört, als wir den Motor gestartet haben", erklärte Teamchef Franz Tost. Auch der Ausbau des Getriebe brachte keine Auflösung. Noch steht nicht fest, ob das Aggregat gewechselt werden muss. Teamkollege Sebastien Buemi, der somit als Einziger mit dem großen Update-Paket unterwegs war, landete auf Rang 15.

Sauber noch nicht in Schwung

Noch weiter hinten, auf den Plätzen 16 und 17 landeten die beiden Sauber. Die weißen Autos hinterließen am Freitag keinen guten Eindruck. Immerhin scheint Sergio Perez nach seinem Monaco-Crash wieder einsatzbereit zu sein.

Timo Glock musste sich im Kampf der Neulinge wieder einmal den beiden Lotus geschlagen geben. Auf Rang 20 war er aber nicht weit entfernt von der Konkurrenz. Immerhin scheint man bei Virgin Hispania im Griff zu haben. Mit 1:46.906 Min. blieb Narain Karthikeyan sogar unter der 107 Prozent-Zeit.

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