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GP Europa 2011 - Training 3

Vettel Schnellster vor beiden Ferrari

Sebastian Vettel Foto: xpb 71 Bilder

Sebastian Vettel hat sich im dritten Training zum GP Europa seine erste Bestzeit des Wochenendes notieren lassen. Der Weltmeister verwies die beiden Ferrari-Piloten Fernando Alonso und Felipe Massa auf die weiteren Plätze.

25.06.2011 Tobias Grüner

In den ersten Trainingssitzungen überließ Sebastian Vettel der Konkurrenz noch den Vortritt. "Wir haben noch was in petto", grinste der Deutsche anschließend geheimnisvoll. Wie das aussieht, sah die Konkurrenz am Samstag. Im dritten Training machte der Weltmeister ernst.

Vettel fährt Wochenbestzeit

Mit 1:37.258 Min. fuhr der Red Bull-Pilot nicht nur die schnellste Zeit des Wochenendes sondern einen neuen Streckenrekord in Valencia. Damit schob sich der Abo-Polesitter mal wieder in die Favoritenrolle für die Qualifikation am Nachmittag. Auch Fernando Alonso, der am Vortag noch der Schnellste war, konnte da nicht mithalten. Mit dem Respektsabstand von vier Zehnteln landete der Lokalmatador immerhin auf Rang zwei.

Der dritte Platz von Felipe Massa deutet darauf hin, dass an diesem Wochenende von Ferrari die größte Gefahr für Red Bull ausgeht. Die silberne Konkurrenz folgt erst hinter dem zweiten Red Bull von Mark Webber, der sich auf Rang vier platzierte. 

Mercedes-Quartett von fünf bis acht

Auf den Rängen fünf bis acht reihten sich gleich vier Mercedes-Autos in Folge in den Top Ten ein. Kanada-Sieger Jenson Button war der Schnellste des Quartetts, lag dabei aber bereits mehr als eine Sekunde hinter der Bestzeit. Nico Rosberg, Lewis Hamilton und Michael Schumacher belegten die weiteren Plätze hinter dem Engländer. Schumi sorgte mit einem Dreher immerhin für etwas Action.

Die letzten beiden Plätze in den Top Ten waren wie schon am Vortag von den beiden Renault-Piloten reserviert. Dieses Mal konnte allerdings Vitaly Petrov seinen deutschen Teamkollegen Nick Heidfeld um drei Zehntel hinter sich lassen. Am Freitag war die Reihenfolge noch umgekehrt.

Sauber kämpft gegen Force India

Adrian Sutil muss im Qualifikationstraining um einen Platz in der letzten K.O.-Runde kämpfen. Wie schon am Vortag landete der Deutsche knapp hinter den Top Ten auf Rang elf. Die Schweizer Sauber-Mannschaft scheint der größte Konkurrent von Force India zu sein. Sergio Perez hat seinen Monaco-Crash scheinbar überwunden und wurde Zwölfter. Mit Paul di Resta und Kamui Kobayashi folgt ein weiteres Force India-Sauber-Duo auf den weiteren Plätzen.

Ganz hinten fährt Timo Glock mit Virgin im Niemandsland. Die Lotus-Autos sind für den Deutschen außer Reichweite. Dafür scheint man Hispania entgegen früherer Befürchtungen im Griff zu haben. Im dritten Training bedeutete das für Glock Platz 21.

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