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GP Europa 2012 (Training 1)

Maldonado gibt im ersten Training Ton an

Pastor Maldonado Williams 2012 Foto: xpb 94 Bilder

Die Formel 1 sucht in Valencia nach dem achten Sieger im achten Rennen. Doch im ersten Training trumpfte ausgerechnet Barcelona-Sieger Pastor Maldonado ganz groß auf. Der Williams-Pilot entschied den ersten Schlagabtausch knapp für sich. Die Spitze lag nur Tausendstel voneinander getrennt.

22.06.2012 Bianca Leppert

Dem Valencia Street Circuit wird oft nachgesagt, er biete keine Spannung. Doch das erste Training am Freitagvormittag sorgte bereits für gute Unterhaltung. Die 24 Formel 1-Piloten schenkten sich nichts und kämpften auf der noch sehr staubigen Piste auf der letzten Rille. Gleich mehrere Stars wie Sebastian Vettel, Michael Schumacher oder Felipe Masse gaben den Fans auf den Tribünen deutliche Rauchzeichen, weil beim Anbremsen die Vorderräder blockierten.

Maldonado dominiert erstes Training

Pastor Maldonado ließ sich davon nicht beeindrucken. Der Venezolaner gab an der Spitze die meiste Zeit den Ton an. Er umrundete den 5,419 Kilometer langen Straßenkurs am Hafen von Valencia in 1:40,890 Minuten. Während Williams Test- und Ersatzfahrer Valtteri Bottas mit einem neuen Auspuff à la McLaren herumprobierte, fuhr Maldonando stets mit der bewährten Version.

Auch bei Red Bull hat man einige Neuerungen im Gepäck. Sebastian Vettel und Mark Webber, die die Plätze zwei und drei belegten, sind in Valencia mit einem komplett neuen Unterboden unterwegs. Auch sie orientierten sich bei McLaren und fuhren neue Strömungsausrichter auf den Seitenkästen spazieren. Vettel fehlten gerade mal 0,083 Sekunden auf Maldonado, Webber nur 0,094 Sekunden.

Der vierte Platz ging an Jenson Button. Der McLaren-Pilot, der am Vortag ankündigt hatte mit dem gleichen Setup wie Teamkollege Lewis Hamilton beginnen zu wollen, schien im Training gut zurecht zu kommen und hatte ebenfalls nur 0,104 Sekunden Rückstand. Fernando Alonso sicherte sich den fünften Rang. Bei Ferrari lag der Fokus im ersten Training vor allem auf der Erprobung neuer Aero-Teile, die mithilfe von Flow-Viz-Farbe durchgeführt wurde.

Bianchi statt Hülkenberg

Paul di Resta zeigte sich mit dem sechsten Rang ebenfalls gut in Form. Teamkollege Nico Hülkenberg musste hingegen zuschauen und Force India-Testfahrer Jules Bianchi den Platz im Cockpit überlassen, der auf Platz 15 landete. Hinter di Resta reihten sich mit Michael Schumacher, Lewis Hamilton und Nico Rosberg auf den Positionen sieben bis neun noch drei weitere Piloten mit Mercedes-Antrieb ein.

Die beiden Lotus-Piloten Kimi Räikkönen und Romain Grosjean landeten knapp dahinter auf zehn und elf. Es folgt ordentlich sortiert das Sauber-Duo Kamui Kobayashi und Sergio Perez. Am Auto des Mexikaners musste zu Beginn ein Elektronikteil getauscht werden. Felipe Massa wurde 14. Timo Glock drehte im Marussia-Virgin nur sieben Runden und nahm die letzte Position ein.

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