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GP Europa - Ergebnis Training 2

Alonso fährt Tagesbestzeit in Valencia

Fernando Alonso Foto: dpa 50 Bilder

Fernando Alonso hat vor heimischem Publikum in Valencia die schnellste Zeit des Freitagstrainings gefahren. Der Renault-Pilot verwies Jenson Button um satte sieben Zehntel auf den zweiten Platz. Nico Rosberg wurde als bester Deutscher Vierter.

21.08.2009 Tobias Grüner

Nach der in Ungarn ausgesprochenen Sperre gegen Renault hätte Alonso beinahe gar nicht dabei sein können in Valencia. Nun sorgte der Spanier nicht nur für die Tagesbestzeit, sondern auch für die spektakulärste Aktion des ersten Trainings. Eine Viertelstunde vor Ende der zweiten Sitzung verbremste sich Alonso heftig bei der welligen Anfahrt zur letzten Kurve. Leidtragender war BMW-Pilot Nick Heidfeld, der beim Einlenken seitlich vom zweifachen Weltmeister auf die Hörner genommen wurde und durch den Aufprall einen Meter von der Straße abhob. Während für den Deutschen der Dienst nach der Flugeinlage auf Rang 17 beendet war, fuhr Alonso zwei Minuten vor Schluss noch die schnellste Runde des Tages.

Allerdings hat der Asturier schon häufiger vor heimischen Publikum mit leeren Tanks eine schnelle Zeit im Training gesetzt, so dass die Leistung vom Freitag nicht überbewertet werden sollte. Teamkollege Romain Grosjean landete mit gleichem Material auf Rang 13. Der Piquet-Ersatzmann gab damit ein gelungenes Trainingsdebüt in der Formel 1 ab.

Brawn-Duo hinterlässt starken Eindruck

Ganz vorne tummelten sich die Favoriten von Brawn GP. Jenson Button sicherte sich mit einem bereits beträchtlichen Rückstand von sieben Zehnteln Rang zwei. Teamkollege Rubens Barrichello, der im ersten Training noch Schnellster war, platzierte sich knapp dahinter auf Rang drei. Bei 30°C Grad Außentemperatur zeigen sich die weißen Renner am Mittelmeer wieder deutlich konkurrenzfähiger als noch zuletzt.

Die Plätze vier und fünf dahinter belegte das Williams-Duo Nico Rosberg und Kazuki Nakajima, bereits eine Sekunde hinter der Alonso-Runde. Aus deutscher Sicht konnte neben Rosberg auch die Leistung von Adrian Sutil erfreuen. Wie im ersten Test am Morgen fuhr der Gräfelfinger auch am Nachmittag die sechstschnellste Zeit. Mit vielen Updates an Bord scheint Force India einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht zu haben.

Red Bull hält sich bedeckt

Sebastian Vettel zeigte dagegen noch nicht das wahre Potenzial seines Autos. Mit 1,3 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit belegte die deutsche WM-Hoffnung nur Rang neun. Teamkollege Mark Webber hatte auf Platz 14 ebenfalls noch Luft nach oben. Wie viel Poker in den Platzierungen steckt ist noch unklar. Auf den ersten Blick scheinen die Brawn-Renner etwas stärker als die Konkurrenz von Red Bull.

Auch Toyota scheint sich noch nicht ganz auf Spitzenniveau zu befinden. Schon im ersten Training am Vormittag fuhr die Mannschaft aus Köln weit hinterher. Am Nachmittag ging es mit Platz zwölf für Jarno Trulli und Rang 15 für Timo Glock nur etwas nach vorne. Für Glock bleibt wohl nur die Hoffnung, dass die Zeiten mit zunehmendem Grip auf der Strecke besser werden, wie es zuletzt schon öfter der Fall war.

Hamilton-Aus nach drei Runden

Noch schlechter lief es für Weltmeister Lewis Hamilton. Der Silberpfeil-Pilot musste sein Auto nach einem Dreher schon nach drei Runden abstellen und verpasste somit fast die komplette Trainingseinheit. Wie schwer der Verlust des Testtags wiegt, wird sich erst am Samstag zeigen. Nach seinem Ungarn-Sieg galt Hamilton als einer der Top-Favoriten auf einen weiteren Erfolg in Valencia.

Auch bei den unerfahrenen Neulingen ist noch etwas Sand im Getriebe: Debütant Grosjean platzierte sich wie erwähnt als bester des Trios auf Rang 13. Luca Badoer musste bei seinem ersten Einsatz im Ferrari mit Platz 18 Vorlieb nehmen. Jaime Alguersuari, der für Toro Rosso sein zweites Rennwochenende bestreitet, rettete nur das Pech von Hamilton vor dem letzten Platz.

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