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GP Europa

Karten werden billiger

Foto: dpa

Reduzierte Preise, familienfreundlichere Angebote und ein umfangreicheres Rahmenprogramm sollen in diesem Jahr noch mehr Zuschauer zum Großen Preis von Europa auf den Nürburgring locken. Nachdem das Formel-1-Rennen im vergangenen Jahr nicht ausverkauft war, hoffen die Veranstalter am 29. Mai auf ein volles Haus.

12.04.2005

"Wir möchten dem Formel-1-Fan mehr für sein Eintrittsgeld bieten", sagte der Geschäftsführer der Nürburgring GmbH, Walter Kafitz, am Dienstag (12.4.) bei einer Präsentation auf dem Renngelände.

In bestimmten Kategorien sind die Preise für das erste der beiden deutschen Rennen - das zweite findet am 24. Juli in Hockenheim statt - in einigen Kategorien drastisch gesenkt worden. So können zwei Erwachsene plus Kind statt wie im Vorjahr für 470 Euro nun für 300 Euro über das gesamte Wochenende Rennluft schnuppern. Einzelkarten in den Stehplatz-Bereichen gibt es bereits ab 60 Euro, auf den Tribünen kosten sie 150 Euro für das Wochenende.

In den vergangenen zwei Jahren waren die Zuschauerzahlen auf dem Traditionskurs zurückgegangenen. Laut Kafitz sahen 2004 123.000 Fans auf dem rund 150.000 Besuchern Platz bietenden Kurs den Sieg von Michael Schumacher. Insgesamt, so Kafitz, hätten 329.000 Menschen die vier Tage zum Besuch auf dem Nürburgring genutzt. 2002 waren es über 350.000 gewesen. Kafitz unterstrich die wirtschaftliche Bedeutung der "wichtigsten Veranstaltung für Rheinland-Pfalz". Seit 1995 seien rund 50 Millionen Steuern fürs Land eingegangen. Jedes Jahr werde ein Gewinn von zehn Millionen Euro Netto erzielt.

Mehr Rahmenprogramm

Neben dem Rennen soll das Rahmenprogramm die Formel-1-Fans in die Eifel ziehen. Am Donnerstag dürfen die Motorsport-Anhänger einen Blick in die Boxengasse werfen. Zudem können rund 100 Gewinner einer Verlosung ebenso wie am Freitag Fahrten im Race-Taxi genießen, am Steuer die aktuellen Formel-1-Piloten.

Auf ein "Heimrennen" freut sich bereits Nick Heidfeld. Der gebürtige Mönchengladbacher, mittlerweile mit Wohnsitz nahe Zürich, gab zwar zu, dass durch die Einbindung der Fahrer in das Rahmenprogramm mehr Arbeit auf sie zukomme. "Dementsprechend größer ist aber die Unterstützung der Fans und umso besser ist die Stimmung." Im Moment sei das BMW-Williams-Team, für das Heidfeld von dieser Saison an fährt, allerdings noch nicht stark genug um Rennen zu gewinnen, meinte der Dritte vom Großen Preis von Malaysia. "Aber
vielleicht schaffen wir es bis zum Nürburgring."

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