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GP Europa

Pole für Alonso - Schumi Zweiter

Foto: dpa

Fernando Alonso eroberte beim Qualifikationstraining zum GP von Europa am Sonntag (7.5.) die Pole-Position vor Ferrari-Pilot Michael Schumacher. Beim fünften Saisonlauf schaffte der Spanier im Renault damit zum ersten Mal in diesem Jahr die Trainingsbestzeit.

06.05.2006

"Heute morgen haben wir endlich eine gute Balance im Auto gefunden", freute sich der Weltmeister. "Die Qualifikation ist immer Stress. Ich habe in diesem Jahr auch einige Fehler gemacht. Diesmal hatte ich überhaupt keine Probleme und auch keine anderen Autos vor mir, die mich behindert haben. Es lief völlig anders als bei den letzten vier Qualifikationstrainings in diesem Jahr. Hier am Nürburgring ist es ganz besonders wichtig, vorne zu stehen, weil die erste Kurve so eng ist. In Malaysia zum Beispiel hat man viel mehr Platz."

Mit Platz zwei zeigte Michael Schumacher, dass der Erfolg zuletzt in Imola wohl keine Eintagesfliege war. Der Deutsche war um zwei Zehntelsekunden langsamer als der Spanier. Nach einer Bestzeit im ersten Sektor der Strecke verlor er im zweiten Streckenabschnitt drei Zehntelsekunden auf Alonso und büßte so seine Chancen auf die Bestzeit ein. Dritter wurde Ferraris Nummer 2, Felipe Massa.

Schumi: "Wird interessant morgen"

Michael Schumacher wirkte zunächst nicht gerade vollends begeistert. Mit belegter Stimme rang er sich zunächst nur ein, "wird interessant morgen" ab. Dann wurde er doch ausführlicher: "Mit Platz zwei kann ich ganz gut leben. Ich freue mich auf morgen. Ich glaube, dass Fernando, Felipe und ich gute Siegchancen haben. Möge der Beste gewinnen. Es gibt ehrlich gesagt keinen Grund, warum wir hier nicht genauso stark sein sollten wie in Imola."

Die McLaren-Mercedes agierten unauffällig. Kimi Räikkönen kam auf Platz fünf, Juan Pablo Montoya eroberte den neunten Rang. Erneut eine sehr gute Trainingsleistung zeigte Rubens Barrichello. Der Honda-Neuzugang kam völlig überraschend auf Platz vier und war damit zum ersten Mal schneller als sein Teammate Jenson Button, der sich mit Rang sechs begnügen musste.

Fisico droht - Ralf patzt - Williams am Ende

Für einen kleinen Eklat sorgte Giancarlo Fisichella im zweiten Renault. Der Italiener fühlte sich im weiten Teil des Trainings durch Jacques Villeneuve unfair behindert und beschwerte sich heftig gestikulierend. Als 13. des zweiten Trainings war der Renault-Fahrer im entscheidenden Durchgang zum Zuschauer verurteilt. In der Pause zwischen dem zweiten und dritten Teil marschierte der normalerweise als sehr friedfertig geltende Fisichella im Stechschritt zur BMW-Box am anderen Ende der Boxengasse, beschimpfte dort den Kanadier und drohte mit der Faust.

Villeneuve erreichte im Qualifying Platz acht. Nick Heidfeld im zweiten BMW ist hingegen immer noch in der Krise. Der Deutsche, der sich über ein sehr nervöses Auto beklagte, startet morgen als 13.

Für gehörigen Wirbel im ersten Teil des Qualifikationstrainings
sorgten die Probleme der Zeitnahme. Die fünfminütige Pause zwischen den Durchgängen wurde auf 15 Minuten verlängert. Danach war das Problem jedoch immer noch nicht gelöst: So wurde zum Beispiel der Zweitschnellste, Michael Schumacher, als Fünfter geführt.

Ralf Schumacher im Toyota verpasste nach einem Dreher die Qualifikation für den dritten Durchgang der Top-Ten. Er startet morgen als Elfter. Jarno Trulli konnte sich als Siebter weitaus besser in Szene setzen.

Für die Williams-Cosworth-Fahrer war die Teilnahme am Training eigentlich überflüssig: Denn schon nach Imola war klar, dass in die Autos von Nico Rosberg und Mark Webber vorzeitig neue Motoren eingebaut werden mussten. Das Reglement bestraft dies mit der Addition von zehn Startplätzen: Rosberg startet als 22. und Letzter, Webber als 22.

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