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GP Europa

Pole für Räikkönen nach Hamilton-Crash

Foto: dpa 28 Bilder

Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen hat beim Qualifying auf dem Nürburgring die Bestzeit markiert. „Es war nicht leicht heute. Wir alle hatten nach dem Unfall von Lewis Hamilton nur eine Chance eine schnelle Runde zu fahren“, sagte der Finne nach dem Zeittraining am Samstag (21.7.).

21.07.2007 Claus Mühlberger

„Das Auto war gut. Mit wenig Benzin in Q2 war es schwierig zu fahren. Aber sobald Benzin eingefüllt wurde für Q3 hat es wieder gepasst“, freute sich Räikkönen nach seiner zweiten Trainingsbestzeit in dieser Saison. McLaren-Mann Fernando Alonso vergab die mögliche Trainingsbestzeit durch einen Fahrfehler im zweiten Sektor. „Ich war leicht im Gras. Das Auto kam quer und danach hatte ich es für 50 oder 60 Meter überhaupt nicht mehr unter Kontrolle. Da wusste ich, dass ich die Pole vergeigt hatte und ich habe mich darauf beschränkt, die Runde sicher zu Ende zu fahren. Die Warterei nach dem Unfall war nicht leicht. Man sitzt und wartet und hat Stress und weiß, dass man danach nur einen Chance har. Das Wichtigste aber ist, das es Lewis gut geht.“

Hamilton übersteht Crash

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton war im letzten Abschnitt des Qualifyings nach einem Defekt am rechten Vorderrad hart in die Reifenstapel geprallt. Offenbar kam der Brite aber ohne schlimme Verletzungen davon. „Es ist aber noch zu früh zu sagen, ob er morgen fahren kann“, sagte Teamchef Ron Dennis. Sollte Hamilton morgen verletzungsbedingt aussetzen müssen, könnte McLaren mit nur einem Auto starten. Ein etwaiger Ersatzmann muss laut Reglement vor dem Qualifying benannt werden.

Hinter dem Drittplatzierten Felipe Massa im Ferrari kam BMW-Mann Nick Heidfeld auf Platz vier. Der Deutsche wird morgen zum dritten Mal in diesem Jahr aus der zweiten Startreihe ins Rennen gehen. Robert Kubica rundete den starken Auftritt von BMW beim Heimspiel mit Trainingsplatz fünf ab, vor dem überraschend starken Mark Webber im Red Bull.

Toyota setzt Trend fort

Nach dem Debakel von Silverstone scheint es bei Toyota aufwärts zu gegen. Die in Köln beheimatete Mannschaft brachte beide Fahrer in den letzten Abschnitt des Qualifyings. Jarno Trulli wurde Achter, Ralf Schumacher Neunter. Er war lediglich um 69 Tausendstelsekunden langsamer als sein italienischer Teamkollege.

Nichts zu lachen hatten die Williams-Fahrer. Nico Rosberg verpasste als Elfter des mittleren Abschnitts den Einzug in Q3. Das gleiche Schicksal widerfuhr seinem Teamkollegen Alex Wurz, der im Trainingsduell gegen den Deutschen jetzt mit eins zu neun im Hintertreffen ist.

Erwartungsgemäß keine Chance, sich für den zweiten Durchgang des Trainings zu qualifizieren, hatten die Spyker-Piloten. Adrian Sutil fehlten in Q1 schon 1,6 Sekunden auf Platz 16, der das Weiterkommen in Q2 bedeutet hätte. Der Gräfelfinger belegte Platz 21. Formel 1-Debütant Winkelhock verbuchte 1,4 Sekunden Rückstand auf seinen erfahrenen Teamkollegen und wird morgen als Letzter ins Rennen gehen. Der Schwabe fuhr seine beste Zeit bereits auf dem ersten Satz Reifen. Im zweiten Versuch konnte er sich wegen eines Fahrfehlers in der ersten Kurve nicht verbessern.

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