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GP Europa

Wurz gewinnt erstes Training

Foto: dpa

McLaren-Testfahrer Alexander Wurz fuhr beim ersten Freien Training auf dem Nürburgring die überlegene Bestzeit. Von den regulären GP-Fahrern war Michael Schumacher der Schnellste.

27.05.2005

Kaiserwetter mit 28 Grad im Schatten, gigantische Verkehrsstaus und ein Ferrari-Team, das offenbar wieder konkurrenzfähig ist. Der erste Trainings-Vormittag war so ganz nach dem Geschmack der Fans - am Nürburgring traditionsgemäß zu 90 Prozent Rotkäppchen.

Nur einer war schneller als Michael Schumacher: McLaren-Mercedes-Testfahrer Alexander Wurz markierte mit 1.31,670 Minuten die Bestzeit. Der Weltmeister war um 0,9 Sekunden langsamer. Auf Platz drei folgte Toyota-Tester Ricardo Zonta vor McLaren-Mann Juan Pablo Montoya.

BAR und Renault schwänzten

Kimi Räikkönen, Sieger der letzten beiden Rennen, reihte sich als Sechster ein, knapp vor Nick Heidfeld (Platz acht, 1,4 Sekunden Rückstand.) Vier Fahrer blieben bei dem einstündigen Training ohne Zeit: Das Renault-Duo sowie die beiden BAR-Honda, die nach der zwei Rennen dauernden Sperre erstmals wieder dabei sind, ließen es mit je zwei Installationsrunden bewenden.

Michael Schumacher hatte sich gestern beim Versöhnungstermin mit Bruder Ralf ausgesprochen gutgelaunt präsentiert. Trotz der momentanen Durststrecke ist der Ferrari-Fahrer auch in seiner 15. Formel 1-Saison so motiviert wie eh und je: "Das Rennen in Monaco hat mir richtig Spaß gemacht.“

Schumi 2004 um 3,3 Sekunden schneller

Auf dem Nürburgring werden Ferrari und Bridgestone nach Meinung der meisten Fachleute von dem erneut geänderten Modus im Qualifikationstraining profitieren. Das Einzelzeitfahren am Sonntag entfällt, es wird nur noch ein Einzelzeitfahren ausgefochten, am Samstag ab 13 Uhr. Da Nachtanken vor dem Rennen verboten ist, muss mit relativ viel Sprit an Bord gefahren werden. Die schlimmste Achillesferse der Ferrari war in diesem Jahr aber das nun wieder gekippte Training mit fast leerem Tank.

Die am Freitagvormittag (27.5.) gefahrenen Zeiten sind allerdings noch nicht besonders aussagekräftig, da die Piste noch grün, also schmutzig ist. Wenn mehr Gummi auf der Strecke liegt, steigt der Grip erfahrungsgemäß dramatisch. 2004 lag die von Michael Schumacher gefahrene Trainingsbestzeit bei 1.28,351 Sekunden, also um satte 3,3 Sekunden unter der am Freitagvormittag erzielten Marke.

FahrerAutoZeit
1.Alexander WurzMcLaren-Mercedes:1:31,670 min
2.Michael SchumacherFerrari:1:32,578 min
3.Ricardo ZontaToyota:1:32,726 min
4.Juan Pablo MontoyaMcLaren-Mercedes:1:32,873 min
5.Rubens BarrichelloFerrari:1:32,984 min
6.Kimi RäikkönenMcLaren-Mercedes:1:32,988 min
7.Nick HeidfeldWilliams-BMW:1:33,142 min
8.Mark WebberWilliams-BMW:1:33,248 min
9.Christian KlienRed Bull-Cosworth:1:33,304 min
10.Ralf SchumacherToyota:1:34,018 min
11.Jarno TrulliToyota:1:34,212 min
12.Felipe MassaSauber-Petronas:1:35,142 min
13.David CoulthardRed Bull-Cosworth:1:35,413 min
14.Jacques VilleneuveSauber-Petronas:1:35,413 min
15.Vitantonio LiuzziRed Bull-Cosworth:1:35,716 min
16.Tiago MonteiroJordan-Toyota:1:36,129 min
17.Christijan AlbersMinardi-Cosworth:1:37,021 min
18.Narain KarthikeyanJordan-Toyota:1:37,406 min
19.Patrick FriesacherMinardi-Cosworth:1:37,474 min
20.Franck MontagnyJordan-Toyota:1:37,538 min
21.Jenson ButtonBAR-Honda:-
21.Takuma SatoBAR-Honda:-
21.Giancarlo FisichellaRenault:-
21.Fernando AlonsoRenault:-

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