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GP Frankreich

3. Training - Hamilton vor Ferrari

Foto: dpa

Nach zwei Ferrari-Bestzeiten am Freitag konnte McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton beim Freien Training zum Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours am Samstagvormittag (30.6) die Bestzeit fahren.

30.06.2007 Gregor Messer

Mit einer Zeit von 1.14,843 Minuten distanzierte der WM-Spitzenreiter Ferrari-Pilot Felipe Massa um 0,063 Sekunden. Kimi Räikkönen im zweiten Ferrari war zu Beginn des Trainings der schnellste Mann im Feld, kam aber letztlich mit 0,433 Sekunden auf den dritten Platz. Dahinter etablierten sich die beiden Renault von Heikki Kovalainen und Giancarlo Fisichella. Der Italiener war nur um 0,046 Sekunden schneller als Robert Kubica im schnellsten BMW auf Rang sechs.

BMW hinter Renault

Kubicas Teamkollege Nick Heidfeld kam trotz seiner 18 zurückgelegten Runden nur auf die 15. Position; einen Rang hinter Ralf Schumacher im Toyota. Heidfeld fehlen 1,217 Sekunden auf den Trainingsschnellsten Hamilton. Der Wahlschweizer ist mit seinem Auto unzufrieden. Offensichtlich fehlen Heidfeld jene 45 Minuten aus dem gestrigen Training, als er vorzeitig stoppen musste, zur Abstimmungsarbeit.

Heidfeld fährt

Dennoch wird Heidfeld den Grand Prix von Frankreich morgen in Angriff nehmen. Die starken Schmerzen an den Rippen, die ihn gestern so sehr plagten, hat er heute nicht mehr. Ärzte haben als Ursache einen Muskelkrampf lokalisiert.

Alonso mit Bremsproblemen

Hamiltons Teamkollege Fernando Alonso legte insgesamt nur vier Runden zurück, davon nur einen gezeiteten Umlauf. Der Spanier hatte eine defekte Bremse zu beklagen. Seine McLaren-Mechaniker mussten die Bremsanlage komplett auseinander nehmen. Nun hofft Alonso sogar zwischen den einzelnen Qualifikationszyklen noch das Set-up seines Autos verbessern zu können.

Mit 1.15,899 fuhr der amtierende Weltmeister die achtschnellste Zeit, einen Platz hinter Nico Rosberg, dem schnellsten Deutschen heute Vormittag. Langsamster Deutscher war erwartungsgemäß Adrian Sutil im unterlegenen Spyker. Der Gräfelfinger distanzierte allerdings erneut seinen Teamkollegen Christijan Albers, diesmal um fast zwei Zehntelsekunden.

Das Training wurde zur Halbzeit für sieben Minuten unterbrochen. Am Ende der Schikane vor Start und Ziel hatte sich neben dem Randstein der Kunstrasen gelöst. Die einzigen Exkursionen neben die Piste im Training betrafen unterdessen Heikki Kovalainen, Anthony Davidson, Nico Rosberg und Alexander Wurz.

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