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GP Frankreich

Alonso auf Pole

Foto: Archiv

Überraschend sicherte sich Fernando Alonso im Renault die Trainingsbestzeit in Magny Cours. Michael Schumacher riskierte in seiner schnellen Runde etwas zu viel und musste sich mit Rang zwei begnügen. Das Duell der neuen Autos zwischen McLaren und Williams gewannen vorerst die Silbernen.

03.07.2004

Dank Michelin-Reifen, einem verbesserten Motor (plus 10 PS) und nicht zuletzt einer fehlerfreien Runde sicherte Fernando Alonso beim Heimspiel seinem Renault-Team die Trainingsbestzeit. Für dem Spanier ist es die dritte Pole Position seiner Laufbahn. "Ich bin selbst überrascht. Das fühlt sich gut an", sagte Alonso. Teamkollege Jarno Trulli vergab mit zwei Patzern einen Platz in der ersten Reihe und startet am Sonntag (4.7.) von Rang fünf. Teamchef Flavio Briatore spuckt wie gewohnt große Töne: "Ich glaube nicht, dass Ferrari mehr Sprit an Bord hat. Wenn wir im Rennen einmal vorn sind, bleiben wir auch vorn."

Bei Ferrari hofft man für das Rennen auf die Konstanz der Reifen, die zumindest auf einer schnellen Runde nicht mit den Michelin mithalten konnten. In der Qualifikation kamen von den Bridgestone-Kunden nur die Ferrari unter die Top Ten. "So gut, wie die Renault starten, ist es egal, ob wir von Platz eins oder zwei losfahren", sagte Ross Brawn zur verfehlten Pole Position. "

Michael Schumacher: "Sind bei der Musik"

Michael Schumacher hatte nach der halben Runde noch rund eine Zehntelsekunde Vorsprung, doch nach einem Fahrfehler kam der Weltmeister mit knapp drei Zehnteln Rückstand über die Ziellinie. Beim Die meiste Zeit verlor Schumacher in der letzten Schikane. Dank überlegener Traktion fuhr Alonso zehn km/h schneller über den Zielstrich.

"Wir waren einfach im letzten Sektor nicht konkurrenzfähig", sagte Schumacher, der dennoch zuversichtlich für das Rennen ist: "Wir sind da, wo die Musik spielt." Rubens Barrichello musste als Erster ins Abschlusstraining gehen, nachdem er beim ersten Zeitfahren wegen eines Hydraulikdefekts nicht antreten konnte. Es reichte nur zu Rang zehn. "Das wird morgen ein harter Job", sagte der Brasilianer.

Für Juan Pablo Montoya war das Wochenende nach Unfall am Freitag und Bremsärger am Samstagmorgen äußerst unerfreulich. Zum ersten Zeitfahren ließ ihn das Williams-Team mit wenig Sprit antreten. Prompt war Montoya Schnellster. Auf der entscheidenden schnellen Runde blieb dem Kolumbianer nach einem Fehler im Mittelabschnitt im neuen FW26 Rang sechs. Zuvor war er auf Bestzeit-Kurs. "Zumindest, sehen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte BMW-Sportchef Mario Theissen. Teamkollege Marc Gené wurde Achter.

Neuer McLaren hängt neuen Williams ab.

Das Duell der neuen Autos ging in Magny Cours vorerst klar an McLaren-Mercedes. Im MP4-19B holte sich David Coulthard Rang drei. "Vielleicht sind wir leichter als die Konkurrenz, aber das würde mich überraschen", sagte Coulthard. Der Schotte verkürzte im Trainingsduell gegen Kimi Räikkönen auf 4:6. Der Finne übertrieb den kämpferischen Einsatz auf seiner schnellen Runde und landete auf Platz neun. Nick Heidfeld erhöhte im teaminternen Zweikampf gegen Giorgio Pantano auf 6:2. Der Rheydter klagte über körndende Reifen, erreichte aber sein Minimalziel und kam vor Pantano und den Minardi auf Rang 17.

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