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GP Frankreich

Doppelpole für Ferrari

Foto: dpa 103 Bilder

Weltmeister Fernando Alonso war im Abschlusstraining in Magny Cours gegen die Ferrari chancenlos. Während Michael Schumacher das Rennen am Sonntag (16.7.) vom ersten Startplatz aus ins Rennen geht, muss Alonso von Platz drei starten.

15.07.2006 Markus Stier

Michael Schumacher und Fernando Alonso jagten sich schon zu Beginn der letzten und entscheidenden 15 Minuten der Qualifikation über die Strecke. Beim Bemühen den Tank für eine schnelle Runde leer zu fahren, bremste erst Schumacher den Weltmeister aus. Der folgte dem Ferrari wie ein Schatten und konterte sieben Minuten später.

Als es um die Wurst ging, war Schumacher der schnellere. Schon Schumachers erste schnelle Runde konnte Fernando Alonso bei seinem entscheidenden Versuch nicht knacken, dann unterbot der Ferrari-Fahrer seine eigene Bestzeit noch einmal und sicherte sich die 68. Pole Position seiner Karriere. Zu allem Überfluss für Alonso schob sich in den letzten Sekunden auch noch Ferrari-Kollege Felipe Massa auf Platz zwei. "Wir hoffen, morgen nach dem Rennen in der gleichen Position zu sein, aber bis dahin ist es noch ein langer Weg", sagte Schumacher.

Toyota zeigt die Bridgestone-Stärke

Die starke Vorstellung von Ferrari-Ausrüster Bridgestone bestätigten die Toyota. Jarno Trulli und Ralf Schumacher belegten die Ränge vier und fünf. Die McLaren-Mercedes waren mit den Plätzen sechs (Räikkönen) und acht (de la Rosa) im Kampf um die Pole ebenso chancenlos wie Giancarlo Fisichella im zweiten Renault (Platz sieben).

Enttäuschung bei BMW und Honda

Enttäuschend verlief das Abschlusstraining für Jenson Button (Honda) und Jacques Villeneuve (BMW), die beide in der ersten K.o.-Runde ausschieden. "Das Auto war eigentlich gut, aber Ich hatte in beiden Runden Verkehr", klagte Villeneuve, der im dritten Freien Training noch Bestzeit gefahren hatte.

Nur wenig besser lief es für die Teamkollegen: Rubens Barrichello im zweiten Honda und Nick Heidfeld im zweiten BMW scheiterten in der zweiten K.o.-Runde. "Wir haben uns zeitlich verbessert, aber die anderen noch mehr", sagte Heidfeld. Er startet am Sonntag von Rang elf, da der zunächst neunt-platzierte Nico Rosberg wegen eines Motorwechsels zehn Plätze verliert.

Das Williams-Team leistete sich einen taktischen Fehler: Eine schnelle Runde von Rosberg in der letzten Phase zweiten K.o.-Runde kostete ausgerechnet Teamkollege Mark Webber den Einzug in das Top-Ten-Qualifying. Der Australier musste sich mit Rang elf zufrieden geben und geht als Zehnter ins Rennen.

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