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GP Frankreich

Ferrari dominiert

Foto: dpa

Ferrari hat auch das zweite Training zum Großen Preis von Frankreich dominiert. Der Brasilianer Felipe Massa fuhr am Freitagnachmittag (29.6) in Magny-Cours in 1:15,453 Minuten die schnellste Runde vor seinem finnischen Formel-1-Teamkollegen Kimi Räikkönen.

29.06.2007 Gregor Messer

Anders als am Vormittag distanzierte diesmal Felipe Massa seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen. Der Brasilianer lag um die Kleinigkeit von 0.035 Sekunden vorn. Massa verbuchte ebenso einen Dreher wie Räikkönen. Bei Massa geschah es beim Anbremsen der Adelaide-Haarnadel am Ende der langen Geraden; Räikkönen drehte sich in der letzten Trainingsminute spektakulär – nachdem er in der schnellen Bergauf-Schikane zu schnell war und neben die Strecke geriet.

Hamilton auf dem vierten Platz

Auch bei McLaren-Mercedes erlebte man kein reibungsloses Training. Lewis Hamilton, der auf der harten Reifenmischung die viertbeste Zeit fuhr, verpasste einmal die Schikane vor Start und Ziel; ein anderes Mal fuhr er in langsamer Fahrt direkt an der Boxenmauer vor seiner Mannschaft vorbei. Dort, wo zum Schluss Räikkönen abgeflogen ist, war zuvor bereits Hamiltons Teamkollege Fernando Alonso mit einem fulminanten Abstecher in die Wiese gedriftet und hatte in der Folge die Piste gekreuzt und das Kiesbett in der 13. Kurve besucht. Der Spanier war schlicht zu schnell gewesen.

Überraschend gut hielten sich beide Toro Rosso

Die blau-roten Autos hatten sicherlich weniger Sprit im Tank als ihre Konkurrenten. Scott Speed belegte 0,320 Sekunden hinter Massa Rang drei, den er mit harten Reifenmischung herausgefahren hatte. Teamkollege Tonio Liuzzi belegte Platz fünf.

Der neue Streckenbelag in Magny-Cours bietet viel Haftung

Das kommt den Hinterbänkler-Teams verstärkt zu Gute, denn somit kommt es nicht ausschließlich auf aerodynamische Effizienz an. „Wir sind Qualifikationszeiten gefahren“, sagte ToroRosso Teammanager Franz Tost. „Andere sind bestimmt mit mehr Sprit im Tank gefahren als wir. Doch beide unserere beiden Fahrer sollte morgen in der Lage sein, sich zwischen Platz 8 und zwölf zu qualifizieren.“ Tost ist optimistisch: „Ein ToroRosso sollte es bis in die dritte Qualifikationssektion Q3 unter die letzten Acht schaffen.“

BMW abgeschlagen

Während Robert Kubica Position zwölf eroberte, landete BMW-Teamkollege Nick Heidfeld gezeichnet von Rippenproblemen nur auf dem 19. Platz. Unterdessen hatte Spyker-Adrian Sutil seinen Teamkollegen Christijan Albers wieder im Griff: Der Gräfelfinger war um eine glatte halbe Sekunde schneller. Allerdings fuhr Albers auch nur neun Runden, bevor auch er nach einer Exkursion stoppte. Mark Webber im Red Bull wurde von einem Getriebeschaden gestoppt. Die Renault belegten die Ränge elf (Fisichella) und 17 (Kovalainen). „Kein Problem“, meinte Teamchef Flavio Briatore, „wir sind die einzigen, die im Renntrimm gefahren sind. Wir hatten 55 Kilogramm Sprit im Tank.“

Harte Reifenmischung im Vorteil

Ralf Schumacher war diesmal besser unterwegs als am Morgen: Position zehn, drei Plätze hinter Nico Rosberg, dem 0,550 Sekunden auf die Bestzeit fehlten. Insgesamt lagen die ersten 15 Fahrer innerhalb einer Sekunde. „Die harte Reifenmischung ist auf dem neuen Belag fast noch besser als die weiche Mischung“, betonte Nico Rosberg. Das beweisen auch die Leistungen von Speed und Hamilton. Die weiche Mischung ist hier eine Spur zu weich.

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