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GP Frankreich

Schumi schlägt Alonso

Foto: Wolfgang Wilhelm

Auf keiner Rennstrecke war Michael Schumacher erfolgreicher. Der WM-Verfolger sichterte sich in Magny Cours seinen achten Sieg bei einem Frankreich-GP. Fernando Alonso betrieb mit Platz zwei Schadensbegrenzung. Dritter wurde Felipe Massa im zweiten Ferrari.

16.07.2006 Markus Stier

Mit dem 88. Grand Prix-Sieg seiner Karriere verkürzte Michael Schumacher den Rückstand auf WM-Spitzenreiter Fernando Alonso um zwei auf 17 Zähler. Renault war gegen Ferrari chancenlos. Die Hoffnung, dass die weichen Reifen der Roten das Rennen nicht durchstehen würden, erfüllte sich nicht.

Lediglich als Michael Schumacher nach seinem zweiten von drei Stopps aus der Boxengasse kam, musste er sich einige Runden hinter Alonso anstellen. "Es war ein bisschen ein Rätselraten, weil wir im Training ja keine Longruns fahren konnten, aber Auto und Reifen haben toll funktioniert. Wir hoffen, dass wir den Schwung jetzt beibehalten können", sagte Schumacher.

Alonso wechselte nur zwei Mal Reifen, eine Strategie, die ihn immerhin an dem ebenfalls drei Mal stoppenden Felipe Massa vorbeibrachte. "Es war ein schwieriges Wochenende. So gesehen ist der zweite Platz eine prima Sache", sagte Alonso. Felipe Massa wurde Dritter und war happy: "Wenn man sich den WM-Stand anschaut, ich komme langsam an Räikkönen ran."

Pech und Glück für Ralf Schumacher

Eine Chance, auf das Podium zu fahren, hatte auch Ralf Schumacher im Toyota. Doch eine klemmende Radmutter bei einem Boxenhalt kostete den Deutschen zehn Sekunden. Dennoch wurde der jüngere Schumacher am Ende Vierter, den der lange vor ihm platzierte Teamkollege Jarno Trulli musste sein Auto mit einer Panne abstellen.

Die McLaren-Mercedes konnten den Aufwärtstrend der letzten Rennen nicht bestätigen. Kimi Räikkönen wurde Fünfter, Montoya-Ersatz Pedro de la Rosa steckte über weite Teile des Rennens im Verkehr fest und musste sich mit Platz sieben begnügen. Einen Punkt und Rang acht eroberte Nick Heidfeld im BMW.

Schlechter Tag für Williams und Honda

Nico Rosberg dagegen zollte seinem durch einen Motorwechsel verursachten 19. Startplatz Tribut. Der Wiesbadener kam im Williams nicht über Platz 14 hinaus. Das schlechte Wochenende bei Williams komplettierte Mark Webber, der einen Reifenschaden erlitt und mit einem Folgeschaden aufgeben musste. Noch schwärzer verlief das Rennen für die Honda. Sowohl Jenson Button als auch Rubens Barrichello schieden mit Defekten aus.

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