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GP Frankreich

Schumis neunter Sieg

Foto: dpa

Auf große Zweikämpfe hoffte das Publikum in Magny Cours vergebens. In einem taktischen Fern-Duell besiegte Michael Schumacher Pole-Mann Fernando Alonso. Beim Vierkampf der neuen Autos ließen beide McLaren-Mercedes die Williams-BMW hinter sich.

04.07.2004

Erst als Michael Schumacher in der 43. von 70 Runden als Führender an die Box kam und nur 6,4 Sekunden tankte, wusste die Konkurrenz, dass der Weltmeister als Einziger bei diesem Frankreich-GP auf einer Vierstopp-Strategie unterwegs war. Pole Mann Fernando Alonso rettete die Führung nur vier Runden, als der Spanier zu seinem dritten und letzten Stopp kam, lag wieder Schumacher vorn, der dank der größeren Ausdauer seiner Bridgestone-Reifen mühelos davonzog und auch nach Stopp vier nicht aufgeregt in den Rückspiegel sehen musste.

"Wir haben uns nach dem zweiten Stopp zu dieser Taktik entschieden. Es war optimistisch, aber von hinten drohte keine Gefahr. Also dachten wir: Kein Spaß ohne Risiko", sagte ein gut aufgelegter Michael Schumacher nach seinem 79. GP-Erfolg. Der geschlagene Alonso grämte sich nicht allzu sehr: "Wir haben das Maximum herausgeholt. Vielleicht war der zweite Platz alles, was drin war."

Rekord eingestellt

Es war Michael Schumachers neunter Saisonsieg im zehnten Rennen und der siebte Sieg in Frankreich. Damit stellte der Ferrari-Star seinen vor wenigen Wochen in Kanada aufgestellten Rekord ein. Außer ihm hat noch kein Fahrer sieben Mal auf einem Kurs gewonnen.

Den Ferrari-Erfolg zum elfjährigen Amtsjubiläum von Teamchef Jean Todt komplettierte Rubens Barrichello als Dritter, der Renault-Mann Jarno Trulli 16 Runden lang belagerte und ihn in der drittletzten Kurve überraschend überfiel. "Es war ein Risiko, aber ich dachte, das ist es wert", sagte der Brasilianer, der weiter Tabellenrang zwei zementiert. "Es war toll vom zehnten auf den dritten Platz vorzufahren."

McLaren ganz gut, Williams nur ausreichend

Eine ordentliche Leistung boten die beiden neuen McLaren-Mercedes MP4-19B bei ihrem ersten Rennen. David Coulthard und Kimi Räikkönen liefen nur durch eine Sekunde getrennt auf den Plätzen sechs und sieben ein. Die ebenfalls stark überarbeiteten Williams-BMW mussten sich hinten anstellen.

Juan Pablo Montoya leistete sich gleich drei Fahrfehler und holte als Achter einen mageren WM-Zähler, Marc Gené kam als farbloser Zehnter ins Ziel. Immerhin hielten die beiden Williams das Rennen klaglos durch. Sie waren nahezu ohne Testkilometer nach Magny Cours geschickt worden. Nick Heidfeld kam im Jordan chancenlos auf Punkte als 16. von 18 Fahren ins Ziel. Rekordverdächtig war das Rennen von Takuma Sato. Er musste zum sechsten Mal in dieser Saison mit Motorschaden am BAR-Honda aufgeben. Teamkollege Jenson Button wahrte als Vierter den Anschluss im Kampf um die Vize-WM.


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