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GP Indien 2011

Erste Bilder vom Buddh International Circuit

Buddh Circuit Delhi 2011 Foto: Mohit Saini/SSC 42 Bilder

Auf dem Buddh International Circuit laufen die Vorbereitungen für den ersten GP Indien auf Hochtouren. Wir zeigen Ihnen aktuelle Bilder von der Strecke und sagen, wo es noch Probleme gibt.

06.10.2011 Tobias Grüner

Eine halbe Fahrstunde vor den Toren der Zwölf-Millionen-Einwohner-Metropole Delhi schlägt das neue Motorsport-Herz Indiens. Die rasant wachesende Region um den Vorort Greater Noida beherbergt einen riesigen Freizeitkomplex namens Sports City. In dessen Zentrum wurde nun eine neue Formel 1-Strecke errichtet.

Ende Oktober sollen auf dem Buddh International Circuit erstmals die Formel 1-Autos um WM-Punkte kämpfen. Drei Wochen vorher laufen die Vorbereitungen auf dem Gelände auf Hochtouren. Wege werden angelegt, Wände gestrichen, Stromkabel verlegt, Sitzschalen auf den Tribünen montiert und jede Menge Bäume, Büsche und Grasflächen angelegt, um das Baustellen-Flair zu beseitigen.

Buddh International Circuit wird rechtzeitig fertig

Nach Auskunft der FIA und Formel 1-Architekt Hermann Tilke wird die Strecke auf jeden Fall rechtzeitig fertig, bevor der F1-Zirkus erstmals in Indien Station macht. "Bei der Infrastruktur muss natürlich noch etwas improvisiert werden", gab der deutsche Bauingenieur zu. Aber das sei ganz normal bei neuen Strecken, so Tilke.

Ausländische Besucher konnten aber an den Tribünen und Boxengebäuden noch Baumängel erkennen. Die Qualität der Arbeiten lasse etwas zu Wünschen übrig, erklärte ein Experte nach Besichtigung der Baustelle. Mit großem Mensch- und Materialeinsatz sollen die Probleme nun noch schnell beseitigt werden.

Bauern wollen demonstrieren

Pfusch am Bau ist aber nicht die einzige Sorge der Veranstalter. Wie die britische BBC berichtet, haben die angrenzenden Bauern am Grand Prix-Wochenende Demonstrationen und Sitzblockaden angekündigt. Für die Bereitstellung des Baulands für den Buddh International Circuit fühlen sie sich nicht ausreichend entschädigt.

Einige führen auch Sicherheitsbedenken ins Feld. Erst Anfang September war in Delhi eine Bombe vor einem Gerichtsgebäude explodiert, die elf Menschen in den Tod riss. Es war bereits der zweite Angriff auf das Gebäude in den letzten fünf Monaten. Im Juli gab es auch in Bombay einen terroristischen Anschlag, bei dem 26 Menschen starben. Die Organisatoren des Formel 1-Rennens versicherten, dass ausreichend Sicherheitspersonal an der Strecke vorhanden sein wird.

Grand Prix-Veranstalter verlangt hohe Mieten

Zu guter Letzt machen nun auch noch die Formel 1-Teams selbst Stress. Nachdem der Ärger um zu hohe Steuern und Einfuhrzölle endlich beigelegt ist, gibt es nun Streit um die Miete der Anlagen an der Strecke. Der Veranstalter verlangt nach Angaben der Teams horrende Preise für Einrichtungsgegenstände im Fahrerlager. Die Mietpreis für ein Pavillon beträgt 50.000 Dollar. Pro Stuhl werden 107 Dollar, pro Tisch 223 Dollar kassiert. Die Kühlschrankmiete für nur fünf Tage beträgt 2.400 Dollar.

Wenn Sie sich selbst ein Bild von den Fortschritten an der Strecke machen wollen, klicken Sie einfach in unsere Fotogalerie.

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