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GP Indien 2011 - Training 1

Erst Bestzeit dann Strafe für Hamilton

Lewis Hamilton - GP Indien 2011 Foto: xpb 65 Bilder

Lewis Hamilton hat im Freien Training die erste Bestzeit auf der neuen Rennstrecke in Delhi gesichert. Der Indien-Auftakt auf der staubigen Piste wurde für die Piloten zur lustigen Rutschpartie. Das erste Crash-Opfer hieß Jaime Alguersuari.

28.10.2011 Tobias Grüner

Die Formel 1 ist endgültig in Indien angekommen. Mit dem ersten Freien Training am Freitag (28.10.) wurde das Rennwochenende offiziell gestartet. Doch kaum ging es los, war der Spaß auch schon wieder vorbei. Ein streunender Hund mitten auf der Ideallinie sorgte schon nach fünf Minuten für die erste Unterbrechung. Nach weiteren fünf Minuten war der Vierbeiner verjagt und es konnte endlich losgehen.

Tierische Hindernisse waren aber nicht das einzige Problem für die 24 Piloten. Wie befürchtet bot die Strecke zu Beginn nur wenig Grip. Die Autos wirbelten viel Staub auf und rutschten wie auf einer Rallye-Piste herum. Kleinere Ausrutscher und größere Abflüge waren im Minutentakt zu beobachten. Auch Weltmeister Sebastian Vettel kam kurz von der Ideallinie ab und rödelte über die frisch grün gesprühte Wiese.

Frühes Ende für Alguersuari, Alonso und Maldonado

Während der Red Bull den Ausflug unbeschadet überstand, hatte Jaime Alguersuari weniger Glück. Der Toro Rosso-Pilot setzte sein Auto mit dem Heck voraus in den Reifenstapel, nachdem er zuvor etwas zu weit über die Kerbs hinaus gerutscht war und die Kontrolle über sein Sportgerät verloren hatte. Der Fahrer blieb unverletzt, den Mechanikern versaute der Spanier damit allerdings die Mittagspause.

Alguersuari war allerdings nicht der einzige Pilot, der sein Auto auf der Strecke abstellen musste. Fernando Alonsos Ferrari stellte plötzlich keinen Vortrieb mehr zur Verfügung. Über Funk wurde der zweifache Weltmeister angewiesen, sein Auto abzustellen. Auch Pastor Maldonados Sitzung wurde vorzeitig beendet. Rauch- und Feuerzeichen im Heck des Williams deuteten auf einen Motorschaden hin.

Guter Start für deutsche Piloten

Die Zeitentabelle vom Vormittag ist wegen der rutschigen Bedingungen noch nicht besonders aussagekräftig. Es ist zu erwarten, dass die Bestmarken nun immer weiter fallen, je öfter die Autos über die Strecke düsen. Mit auslaufender Trainingszeit sicherte sich am Ende Lewis Hamilton die Spitze des Klassements. Die erste Bestzeit auf dem Buddh International Circuit: 1:26.836. Damit war Hamilton bereits deutlich schneller als die meisten Prognosen.

Sebastian Vettel konnte trotz seines kleinen Abflugs noch die zweitbeste Zeit markieren. Zur Vorgabe von Hamilton fehlte eine halbe Sekunde. Dritter wurde Red Bull-Teamkollege Mark Webber. Michael Schumacher kam auf dem neuen Kurs ebenfalls direkt gut zurecht. Der Rekordweltmeister wurde vor Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg Fünfter. Mit Force India-Pilot Adrian Sutil auf Rang acht landete sogar noch ein vierter Deutscher in den Top Ten. Timo Glock, der fünfte Deutsche im Bunde, blieb wie immer nur ein Platz im Hinterfeld. Auf Rang 20 war Schluss für den Virgin-Pilot.

Hamilton muss drei Plätze zurück

Die Freude über die Trainingsbestzeit währte für Lewis Hamilton allerdings nicht lange. Nach der Session wurde der Engländer mal wieder zu den Stewards gerufen. Während das havarierte Auto von Maldonado geborgen wurde, düste der McLaren trotz doppelt geschwenkter gelber Flaggen an der Gefahrenstelle vorbei. Sauber-Pilot Sergio Perez leistete sich das gleiche Missgeschick. Beide Piloten wurden für das Rennen am Sonntag um drei Plätze zurückgesetzt.

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