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GP Indien 2013 (Ergebnis Training 2)

Vettel holt Tagesbestzeit in Indien

Sebastian Vettel - GP Indien 2013 Foto: xpb 103 Bilder

Nach der Bestzeit im ersten Training hat Sebastian Vettel auch am Nachmittag auf dem Buddh International Circuit dominiert. Red Bull-Teamkollege Mark Webber wurde Zweiter vor Romain Grosjean im Lotus.

25.10.2013 Bianca Leppert

Zweites Training - ähnliches Bild wie am Vormittag: Red Bull fährt der Konkurrenz davon. Sebastian Vettel und Mark Webber sicherten sich die beiden ersten Plätze. Der dreimalige Weltmeister drehte den schnellsten Umlauf in 1.25,722 Minuten."Ich hatte beim zweiten Schuss auf den weichen Reifen viel Grip verloren auf der Hinterachse. Wir haben ein bisschen länger gesucht und sind uns noch nicht im Klaren, ob es da ein Problem gab. Aber allzu groß kann es nicht sein, denn der Longrun lief gut."

Auf den weichen Reifen ist die Lücke zur Konkurrenz sogar noch größer, als auf den Medium-Pneus. Während Nico Rosberg als schnellster Red Bull-Verfolger im ersten Training noch zwei Zehntel fehlten, büßte Romain Grosjean am Nachmittag rund eine halbe Sekunde auf den Weltmeister ein.

Ferrari mit 0,7 Sekunden Rückstand

Mercedes und Lotus scheinen die Bullen noch am ehesten ärgern zu können. Am Nachmittag waren Grosjean und Lewis Hamilton die härtesten Verfolger von Vettel und Webber. "Um die Pole Position können wir aber nicht kämpfen. Es geht nur um Platz 3", erklärte Hamilton ernüchtert.

Fernando Alonso konnte nach seinem Getriebeproblem im ersten Training am Nachmittag wieder länger mitmischen und wurde Fünfter. Der Abstand von 0,7 Sekunden dürfte die Ferrari-Fans aber nicht erfreuen. Zudem mussten die Roten ihre Pläne begraben, Teile für 2014 zu testen, weil das Getriebeproblem den Zeitplan durcheinander brachte.

Im internen Mercedes-Duell hatte Rosberg dieses Mal das Nachsehen. Er ließ sich die sechstschnellste Zeit notieren. Bei Mercedes war man mit der Longrun-Pace auf dem Medium-Reifen nicht ganz glücklich, deshalb wurde Hamilton am Ende der Sitzung auch noch einmal unplanmäßig auf der härteren Mischung rausgeschickt.

Felipe Massa landete auf dem siebten Rang vor Kimi Räikkönen. Der Lotus-Pilot steigerte sich  im Vergleich zum 17. Platz im ersten Training, aber Teamkollege Grosjean scheint derzeit in einer eigenen Liga zu fahren. Die beiden McLaren-Piloten Sergio Perez und Jenson Button reihten sich auf Position neun und zehn ein. Sie testeten erneut Setup-Einstellungen für die nächste Saison.

Blasenbildung bei weichen Reifen

Adrian Sutil und Nico Hülkenberg schafften es nicht in die Top Ten. Sutil stellte seinen Force India auf Rang 12, Hülkenberg musste mit Platz 14 Vorlieb nehmen. "Auf den harten Reifen fühlt sich das Auto megamäßig an", sagte er über Funk, nachdem das Setup endlich passte. Zuvor beklagte er sich mehrmals über extremes Untersteuern.

Damit war er nicht alleine. Vor allem die Blasenbildung auf dem linken Vorderreifen der weichen Mischung machte einigen Teams Sorgen. Selbst Adrian Newey schaute sich die abgefahrenen Pneus ausgiebig an. "Es besteht kein Sicherheitsrisiko", beruhigte Pirelli-Sportchef Paul Hembery.

Bei Williams erhöhte sich erneut die Pannenstatistik. Wie schon im Training in Japan löste sich am Auto von Pastor Maldonado die Radmutter. Der Venezolaner stoppte seinen Rennwagen sofort. Das linke Vorderrad blieb gerade noch auf der Achse. Allerdings war der Reifen platt. Die FIA-Kontrolleure werden sich das erneute Sicherheitsproblem wohl genauer anschauen.

Die Bilder vom Trainingsfreitag haben wir in unserer Galerie gesammelt.

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