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GP Indien 2013 (Ergebnis Training 3)

Kein Kraut gegen Vettel gewachsen

Sebastian Vettel Formel 1 GP Indien 2013 Foto: xpb 103 Bilder

Die einzige Überraschung, die das dritte Training in Indien bot: Wegen schlechter Sicht durch Smog wurde die Sitzung auf 40 Minuten verkürzt. Schnellster war wieder einmal Sebastian Vettel vor Mark Webber.

26.10.2013 Bianca Leppert

An den Smog über der Strecke hat sich das Formel-1-Fahrerlager mittlerweile gewöhnt. Doch am Samstagvormittag hatte er auch Auswirkungen auf den Zeitplan. Weil die Sicht so schlecht war, hätte der Rettungshubschrauber keine Starterlaubnis bekommen. Das Training startete deshalb erst um 11.20 Uhr und dauerte nur 40 Minuten. Die Fahrer hatten also jede Menge zu tun, um weitere Longruns abzuspulen und die Abstimmung für das Qualifying herauszufahren.

Webber mit einer halben Sekunde Rückstand

Das veränderte aber nicht viel am gewohnten Bild. Sebastian Vettel dominierte wieder einmal die Zeitentabelle. Er ist auf dem besten Weg, wie im vergangenen Jahr alle Sitzungen auf der ersten Position zu beenden. Dieses Mal drehte der Wahl-Schweizer die schnellste Runde in 1.25,332 Minuten. Während am Freitag nur die Konkurrenz eine halbe Sekunde hinterherhinkte, war es dieses Mal sogar Teamkollege Mark Webber, der sich um eine halbe Sekunde geschlagen geben musste.

Fernando Alonso konnte seinen Rückstand auf Vettel auf dem dritten Rang nicht verringern. Es fehlten wieder 0,7 Sekunden auf den dreimaligen Weltmeister. Auch Nico Hülkenberg büßte 0,974 Sekunden ein, allerdings dürfte sich der Sauber-Pilot über den vierten Rang enorm freuen. Bei den Schweizern scheint es weiter steil nach oben zu gehen. Dahinter folgt Romain Grosjean, der schon das ganze Wochenende über zu den härtesten Verfolgern der Red Bull gehört. Den sechsten Platz belegt Felipe Massa im Ferrari.

Mercedes außer Reichweite

Mit dem siebten Rang zeigte Paul di Resta, obwohl er die erste Sitzung am Freitag auslassen musste, zu was der Force India fähig ist. Adrian Sutil hatte mit Platz 14 das Nachsehen. Bei Mercedes schien man etwas mehr Sprit dabei gehabt zu haben, schließlich war Nico Rosberg am Freitag noch bei der Musik. In der Generalprobe zum Qualifying kam er allerdings nicht über die achte Position hinaus, Lewis Hamilton schaffte nur Platz zehn. Rosberg berichtete über Funk über zuviel Untersteuern in den langsamen Kurven und Übersteuern in den schnellen Kurven. Da wartet noch etwas Setup-Arbeit auf die Ingenieure. Zwischen die beiden schob sich Jenson Button im McLaren.

Kimi Räikkönen haderte am Freitag mit seinem ungeliebten Untersteuern. Platz 11 lässt darauf schließen, dass sich noch keine Lösung des Problems ergeben hat. Für die spektakulärsten Szenen sorgte Esteban Gutierrez im Sauber. Der Mexikaner fuhr über einen Kerb und hob dabei mit der Front ab. Das Auto wurde dabei aber nicht beschädigt.

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