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GP Italien 2011 - Training 3

Beide Red Bull an der Spitze

Sebastian Vettel - GP Italien - Monza - 9. September 2011 Foto: xpb 66 Bilder

Sebastian Vettel fuhr im dritten Training von Monza die schnellste Zeit des Wochenendes. Mark Webber auf Rang zwei sorgte für eine Red Bull-Doppelspitze. Die Mercedes-Konkurrenz ist allerdings nicht weit entfernt.

10.09.2011 Tobias Grüner

Red Bull hat sich im dritten Freien Training in die Favoritenstellung für das Qualifying von Monza gebracht. In 1:23.170 Minuten fuhr Sebastian Vettel am Samstagmorgen die schnellste Runde des Wochenendes und gilt somit wieder einmal als heißer Tipp für die Pole Position. Selbst Teamkollege Mark Webber konnte dem schnellen Heppenheimer nicht folgen. Mit dreieinhalb Zehnteln Rückstand landete der Australier immerhin auf Rang zwei .

Mit Platz drei für Felipe Massa gab auch Ferrari ein erstes Lebenszeichen beim Heimspiel ab. Der Brasilianer blieb eine halbe Sekunde hinter der Vorgabe von Vettel. Teamkollege Fernando Alonso, der normalerweise noch ein paar Zehntel mehr aus dem roten Auto herausquetschen kann, wurde dagegen nur mit der achtbesten Zeit gestoppt.

McLaren bleibt in Schlagdistanz

Als größerer Gegner für Red Bull werden aber die beiden McLaren eingeschätzt. Lewis Hamilton und Jenson Button landeten im letzten Test vor dem Qualifying auf den Plätzen vier und fünf, blieben dabei aber auf Schlagdistanz zur Spitze. Die Fans können sich somit auf einen spannenden Kampf um die besten Startplätze freuen.

Auch Mercedes will dabei ein Wörtchen mitsprechen. Nico Rosberg führte das Klassement lange an. Erst als die Top-Favoriten die weichen Reifen auspackten, wurde der Silberpfeil-Pilot auf Platz sechs durchgereicht. Mit nur sieben Zehnteln Rückstand ist der Wahl-Monegasse aber durchaus für eine Überraschung gut. Auch Michael Schumacher, der weitere zwei Zehntel dahinter auf Rang sieben notiert wurde, könnte mit seiner Monza-Routine in die ersten drei Startreihen fahren.

Force India kämpft gegen Renault um Q3-Einzug

Im Mittelfeld geht es wie immer eng zu. Mit Force India hinterließ auch das dritte Mercedes-Team einen guten Eindruck. Adrian Sutil und Paul di Resta belegten die letzten beiden Plätze in den Top Ten. Die größte Gefahr im Kampf um den Einzug in die dritte Qualifying-Runde droht wohl von Renault. Bruno Senna und Vitaly Petrov beendeten das Freie Training auf den Plätzen elf und zwölf.
 

Im Hinterfeld testete Timo Glock weiter das neue Virgin-Update-Paket. Auf der schnellen Strecke von Monza sind Verbesserungen aber nur schwer zu erkennen, da der Abtrieb hier keine große Rolle spielt.  Mit Rang 23 dürfte der Odenwälder im Qualifying nicht zufrieden sein. Nur HRT-Pilot Daniel Ricciardo war noch langsamer.

FIA schreibt Radsturz vor

Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen von Setup-Tests. Am frühen Morgen hatte die FIA bekanntgegeben, dass die Radsturz-Empfehlungen von Pirelli unbedingt eingehalten werden müssen und nach dem Qualifying und dem Rennen auch kontrolliert werden. Am Freitag hatten einige Teams noch mit Werten jenseits der Pirelli-Limits experimentiert, die aber die Gefahr von Blasenbildung erhöhen.

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