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GP Italien 2012 (Training 1)

Schumi setzt mit Bestzeit ein Ausrufezeichen

Motor Racing - Formula One World Championship - Italian Grand Prix - Practice Day - Monza, Italy Foto: xpb.cc 55 Bilder

Michael Schumacher war im ersten Training in Monza schnellster Mann vor Jenson Button und Nico Rosberg. Eine Antwort auf die kursierenden Rücktritts-Gerüchte? Fernando Alonso hatte Motorenprobleme.

07.09.2012 Bianca Leppert

Zum ersten Mal seit vier Rennen durfte die Formel 1 am Freitag mal wieder auf trockener Strecke testen. Nach Regen in Silverstone, Hockenheim, Ungarn und Spa zeigte sich Monza von seiner sonnigen Seite bei 24 Grad Celsius Lufttemperatur. Die Temperaturen schienen einigen Fahrern etwas zu Kopf zu steigen. Die Zuschauer bekamen spektakuläre Ausritte und Sprünge in der ersten Schikane nach Start und Ziel zu sehen.

Flowviz-Farbe im Einsatz

Die Teams nutzten das schöne Wetter aber auch für die Vorbereitung ihrer Programme für das Rennwochenende auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza. Im Fokus der Abstimmungsarbeit stand der Heckflügel. Aufgrund der vielen und langen Geraden in Monza ist wenig Abtrieb gefragt. Die Teams müssen ausloten, wie viel Abtrieb wirklich nötig ist. Deshalb war beispielsweise an den Autos von Red Bull, Ferrari, Marussia und Force India vor allem im Heckbereich die neongelbe Flowviz-Farbe zu erkennen, die Strömungen für die Ingenieure besser sichtbar macht.

Schnellster Mann am Vormittag war Michael Schumacher. Eine Antwort auf Gerüchte, Hamilton löse Schumacher bei Mercedes ab? Diese Geschichte beherrschte am Donnerstag jedenfalls das Geschehen im Fahrerlager. Schumi ließ sich davon nicht beeindrucken und lieferte mit 1:25,422 Minuten die Bestzeit ab.

Auf Platz zwei folgt Jenson Button im McLaren, der nach seinem Sieg in Spa weiter ein Hoch zu haben scheint. Dem McLaren-Pilot fehlten 0,301 Sekunden auf Schumacher im Mercedes. Insgesamt präsentierten sich die Silberpfeile gut in Form. Auch Nico Rosberg zeigt mit seinem dritten Platz eine starke Leistung.

Fernando Alonso mit Motorproblemen

Selbst Ferrari, die es am Freitag eigentlich eher verhalten angehen, mischte an der Spitze mit. Fernando Alonso schloss das erste Training auf dem vierten Rang ab, Felipe Massa hatte einmal mehr das Nachsehen und wurde Fünfter. Alonso kam aber auch nicht problemlos über die Runden. Wenige Minuten vor Schluss rollte er am Ende der Start- und Zielgeraden aus und musste den Rückweg zu Fuß antreten. Ferrari ließ auf Twitter ausrichten, dass man ein Motorproblem wie bei Massa in Spa vermute. Lewis Hamilton reihte sich auf dem sechsten Platz mit bereits einer halben Sekunde Rückstand auf Schumacher ein.

Maldonado muss Williams abstellen

Kimi Räikkönen beendete das erste Schaulaufen auf der siebten Position vor Sergio Perez im Sauber. Red Bull blieb bei der ersten Standortbestimmung eher blass. Mark Webber schaffte es auf den neunten Platz, Sebastian Vettel kam nicht über Rang elf hinaus. Dazwischen landete Pastor Maldonado im Williams. Der Venezolaner musste sein Auto allerdings kurz vor Schluss neben der Strecke abstellen und aussteigen. An den Bremsen war leichter Rauch zu sehen.

Nico Hülkenberg wurde im Force India Zwölfter hinter Vettel und vor Valtteri Bottas, Test- und Ersatzfahrer von Williams. Jerome D’Ambrosio reihte sich als Vertretung von Romain Grosjean bei seiner Premiere in der Saison 2012 auf dem 15. Rang hinter Kamui Kobayashi ein. Auch bei HRT gab es einen Neuzugang: Der Chinese Quang-Hua Ma beendete sein erstes Formel 1-Training im HRT erwartungsgemäß auf dem letzten Platz mit fünf Sekunden Rückstand auf die Spitze und zwei Sekunden Rückstand auf Teamkollege Pedro de la Rosa.

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