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Radio Fahrerlager GP Italien 2012

Die heißesten Storys aus Monza

Ferrari 599 XX Evo 512 GP Italien 2012 Monza Foto: xpb 11 Bilder

Was sonst noch so am Rennwochenende in Monza passiert ist, erfahren Sie in unserer Rubrik Radio Fahrerlager. Hier haben wir die kleinen Geschichten aus der Gerüchteküche gesammelt. Dieses Mal unter anderem mit Sebastian Vettel, Michael Schumacher, Timo Glock, Vitaly Petrov und vielen mehr...

12.09.2012 Bianca Leppert, Michael Schmidt

Gelber Renner für US-Millionär

Die Formel 1 kann auch spendabel sein. Das zeigten gleich zwei Charity Aktionen für die Opfer des Erdbebens in der Region Modena im Mai. Ferrari versteigerte einen 599 XX Evo (512), um Geld zu sammeln (siehe Fotogalerie). Höchstbietender war Benjamin Sloss Treynor, Vize-Präsident Engineering, bei der Google Management Group. Er brachte 1,4 Millionen Euro für seinen neuen gelben Flitzer auf. Dafür wurde ihm das Prachtstück auch von Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo persönlich übergeben. Auch McLaren und Sparco legten sich ins Zeug. Zwei Rennanzüge von Jenson Button und Lewis Hamilton mit Original-Autogrammen stehen ab Mittwoch, 12. September zur Versteigerung auf eBay Italien. Der Erlös geht an ein Krankenhaus und eine Schule in der betroffenen Region.

V6-Sound überzeugt Ecclestone

Am Freitag vor dem GP Italien traf sich der oberste Formel 1-Zirkus in Maranello. Luca di Montezemolo hatte Bernie Ecclestone und FIA-Chef Jean Todt eingeladen, um über die Probleme mit dem Concorde Abkommen zu sprechen. Die drei Herren machten auch einen Abstecher in Ferraris Motorenabteilung. Dort sahen sie exklusiv Prüfstandsläufe mit dem Ferrari V6-Turbo für 2014. Jean Todt wertete den Besuch als Erfolg. Der Sound des Motors überzeugte sogar den alten Nörgler Bernie Ecclestone.

Glock und Pic auf Kriegsfuß

Auch am Ende des Feldes wird mit harten Bandagen gekämpft. Die Marussia-Piloten Timo Glock und Charles Pic sind in Spa aneinander geraten. Pic drängte Glock bei 310 km/h in die Wiese ab. Als Glock den Franzosen zur Rede stellte, meinte der: "Selbst schuld, wenn du mich in der Wiese überholen willst."

Maldonado kurz vor der gelb-roten Karte

Früher war es regelmäßig Lewis Hamilton, der am häufigsten zur Rennleitung zitiert wurde. Doch der McLaren-Pilot hat einen Nachfolger gefunden. In diesem Jahr begrüßen die Kommissare einen neuen Stammgast. Pastor Maldonado musste bereits zwölf Mal bei den Schiedsrichtern vorsprechen. Mal nach dem Training, mal nach dem Rennen. Die nächste Strafversetzung kann jederzeit fällig werden. Maldonado hat zwei Verwarnungen auf dem Konto. Bei der dritten gelben Karte gibt es automatisch eine Strafversetzung um zehn Startplätze.

Crash-Chassis konnten gerettet werden

An der Unfallstelle in Spa sah es aus wie nach einem Flugzeugabsturz. Trotzdem blieben die Chassis der fünf Beteiligten heil. Lewis Hamilton und Sergio Perez saßen in Monza in ihren Unfallautos. Fernando Alonso wechselte auf Chassis 295 zurück, weil am Chassis 296 einige Kratzer ausgebessert werden mussten. Die Karbonröhre ist aber reparabel. Gleiches gilt für Romain Grosjeans Lotus. Ersatzmann Jérôme d‘Ambrosio saß im Ersatzauto. An Kamui Kobayashis Sauber mussten die Anlenkpunkte der Vorderradaufhängung nachgebessert werden. Auch dieses Chassis wird wieder Renneinsätze bekommen.

Familie Grosjean unerwünscht

auto motor und sport-Fotograf Daniel Reinhard machte in der Startaufstellung von Spa ein Foto, wie Kamui Kobayashi beim Interview der TF1-Reporterin Marion Jollet abgelichtet wurde. Minuten später wurde Kobayashis Sauber von wild gewordenen Rennautos auf die Hörner genommen. Die Kollision hatte Romain Grosjean auf dem Gewissen. Grosjean ist mit der Dame von TF1 verheiratet. Kobayashi meinte beim Betrachten des Bildes in Monza grimmig: "Die braucht mich in der Startaufstellung nichts mehr fragen."

Webber fördert schnellen Nachwuchs

Für Mark Webber war Monza trotz seines Ausfalls eine Reise wert. Sein Schützling Mitch Evans ist neuer GP3-Meister. Es war eine dramatische Titelentscheidung, buchstäblich auf den letzten Metern. Der mit zwölf Punkten führende Evans hatte zwei Optionen, Meister zu werden. Entweder selbst punkten, oder sein Gegner Daniel Abt durfte nicht gewinnen. Evans ging als Letzter in den zweiten Lauf von Monza, arbeitete sich bis auf Rang zehn nach vorne, als ihm ein Konkurrent im Duell einen Hinterreifen aufschlitzte. Damit fiel der 18-jährige Neuseeländer wieder ans Ende des Feldes zurück. Abt lag zu diesem Zeitpunkt in Führung und war auf dem Papier bereits Champion. Erst in der vorletzten Runde stieß ihn der Zypriote Tino Ellinas vom Thron. Ellinas gewann, Abt wurde Zweiter und Evans kampflos Meister.

Schumi fährt mit Navi-Hilfe

Michael Schumacher ist immer noch ein interessanter Werbepartner. In Monza gab der Rekordsieger einen privaten Sponsorvertrag mit der chinesischen Firma ErlinYou bekannt. Die will unter Mitarbeit von Schumacher ein Navigationssystem auf den Markt bringen. Spötter meinten in Anspielung auf den Fauxpas des Meisters vor dem Start in Budapest: "Damit er besser den Weg auf seinen Startplatz findet." Das Geschäft hatte übrigens Ex-Manager Willi Weber eingefädelt.

Petrov-Cockpit in Gefahr?

Die Transfergerüchte drehen sich meistens um die Top-Fahrer. Eddie Jordan verheiratete Lewis Hamilton bereits mit Mercedes und erntete damit die meisten Schlagzeilen. Der Wahrheitsgehalt? Kann passieren, ist aber bei weitem nicht fix, wie uns der alte Brandstifter Jordan weismachen wollte. Aber auch in den kleinen Teams gibt es Spekulationen. Demnach soll Giedo van der Garde bei Caterham noch in dieser Saison Vitaly Petrov ablösen. Das Gerücht wurde natürlich nicht bestätigt. Charles Pic wird für 2013 mit Caterham als Petrov-Ersatz in Verbindung gebracht. Angeblich haben Petrovs Geldgeber die Lust verloren. Die Pic-Familie ist dagegen zahlungskräftig und zahlungswillig. Sie besitzt eine der größten Speditionen in Frankreich.

"Dummer Kai"

Auf Nico Hülkenbergs Website werden regelmäßig Comics des Zeichners Maik Schulz veröffentlicht. Dieses Mal war die Zeichnung besonders lustig. Sie zeigt RTL-Reporter Kai Ebel im Gespräch mit Nico Hülkenberg. Ebel neckt den Force India-Piloten: "Hey Nico, schöne Bräune. Wo warst du im Urlaub? 14 Tage im St. Gotthard Tunnel?" Nicos genervte Antwort: "Dummer Kai".

Bei Vettel ist der Lack ab

Sebastian Vettel hat sich in Monza gemeinsam mit seinem Helmdesigner Jens Munser mal wieder etwas Besonderes ausgedacht. Auf seinem Helm prangten Zählstriche, wie man sie aus dem Gefängnis kennt. Vettel zählte aber nicht etwa seine verbleibenden Tage in der Formel 1 herunter, sondern feierte damit sein 50. Helmdesign. Es ist die erste Helmlackierung ohne Lacke. Bei dem Jubiläums-Helm kamen nur echtes Silber, Kupfer, Platin und 24-Karat Blattgold zum Einsatz.

Radtour über die Alpen

Vitaly Petrov feierte in Monza am Samstag seinen 28. Geburtstag. Zur Feier erhielt er ein ganz besonderes Geschenk. Seine Kumpels Maxim und Nikolay besuchten den Caterham-Piloten beim GP Italien. Die Jungs reisten aber nicht etwa mit dem Flugzeug an, sondern legten die Strecke von Spa nach Monza mit dem Fahrrad zurück.

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