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GP Italien 2013 (Qualifying)

Vettel auf Pole, Hülk auf 3

Sebastian Vettel - GP Italien 2013 Foto: Red Bull 72 Bilder

Sebastian Vettel startet den Grand Prix von Italien von der Pole Position. Der Deutsche teilt sich die erste Reihe mit Teamkollege Mark Webber. Auf Rang 3 steht sensationell Nico Hülkenberg im Sauber.

07.09.2013 Tobias Grüner

Sebastian Vettel steht in Monza zum 40. Mal in seiner Karriere auf Pole Position. Im Highspeed-Autodrom, wo der Heppenheimer 2008 auch seine erste Pole Position einfahren konnte, war der Red Bull wieder einmal eine Klasse für sich. Vettel war in allen drei Abschnitten Schnellster. Seine Pole-Zeit von 1:23.755 Min. lag am Ende eine Zehntel vor dem Rest des Feldes.

Den Platz neben Vettel in der ersten Startreihe nimmt Teamkollege Mark Webber ein. Red Bull fährt wie erwartet in einer eigenen Liga. "Ich bin sehr zufrieden. Das ist meine erste Pole Position im Trockenen dieses Jahr", strahlte Vettel. "Mit zwei Autos in der ersten Reihe ist das wirklich eine Überraschung für uns. Wir sind hier traditionell eigentlich nicht so gut in Monza."

Hülkenberg sensationell auf Rang 3

Die große Überraschung des Monza-Qualifyings steht auf Startplatz 3: Nico Hülkenberg ist am Sonntag der erste Verfolger der Bullen. Nur 3 Zehntel fehlten dem Rheinländer auf die Bestzeit. "Ich weiß auch nicht, warum das so gut geklappt hat. Das hätte ich niemals gedacht. Am Freitag sah es noch nicht gut aus. Aber die Jungs haben das Auto gut umgebaut. Es war eine heiße letzte Runde. Am Ende gab es Rang 3. Das wird dem Team hoffentlich Auftrieb geben. Ich hoffe, dass wir den Speed auch im Rennen zeigen können."

Erst hinter dem Ferrari-Kundenauto stehen die beiden Ferrari-Werksautos – allerdings in der falschen Reihenfolge. Felipe Massa startet auf 4 acht Meter vor Fernando Alonso. Die beiden roten Autos hatten versucht, sich auf der Geraden gegenseitig Windschatten zu geben. Doch der Plan misslang. Massa war im entscheidenden Run zu weit weg von Alonso.

"Unser Speed war besser als in den letzten Qualifyings. Wir konnten um die besten Plätze kämpfen", so Alonso mäßig zufrieden. "Das war das Maximum heute. Beide Autos in den Top fünf ist okay. Red Bull war heute dominant. Für Nico freut es mich, aber ich hoffe natürlich, dass ich ihn morgen überholen kann."

Mercedes ohne Chance auf Pole Position

Neben Alonso startet Nico Rosberg im Mercedes aus der dritten Reihe. Die Silberpfeile hatten mit dem Kampf um die besten Plätze ausnahmsweise mal nichts zu tun. "Das Auto hat mir heute nicht so gelegen", erklärte Rosberg anschließend. Der Tag begann schon schlecht mit einem Hydraulik-Problem im dritten Training. "Ich hatte deshalb keine Zeit eine Abstimmung zu finden. Ich hatte extrem Untersteuern. Auf so einer Strecke braucht man enormes Vertrauen in das Auto und das hatte ich einfach nicht."

Daniel Ricciardo, der diese Woche erst den Vertrag bei Red Bull unterschrieben hat, dürfte dagegen mit Rang 7 zurfrieden sein. Toro Rosso-Teamkollege Jean-Eric Vergne schaffte es ebenfalls in das Q3. Der Franzose startet von Rang zehn. Im Sandwich der Toro Rosso stehen die beiden McLaren von Sergio Perez und Jenson Button auf 8 und 9.

Einige prominente Namen mussten schon im Q2 die Segel streichen. Kimi Räikkönen fehlten 18 Tausendstel auf das rettende Ufer. Der Finne startet somit auf Platz 11 als erster Pilot mit freier Reifenwahl. Auch Lotus-Teamkollege Romain Grosjean hatte etwas früher Feierabend. Nur Rang 13 für den Franzosen. Damit bestätigte Lotus die schlechte Form auf schnellen Strecken, die man schon in Spa und Montreal sehen konnte.

Hamilton von Sutil gebremst

Mit Lewis Hamilton musste neben Räikkönen noch ein weiterer WM-Kandidat frühzeitig aussteigen. Nach vier Pole Positions startet der Mercedes-Pilot nur von Rang 12. In seinem ersten Q2-Versuch rödelte der Brite durch das Kiesbett in der Parabolica. Im entscheidenden zweiten Run stand ihm in der Parabolica Adrian Sutil im Weg, womit gleich beide schnellen Runden zerstört waren.

"Es ist wirklich ärgerlich, dass ich nicht eine vernünftige Runde zusammenbekommen habe", klagte Hamilton anschließend. "Allerdings weiß ich auch nicht, ob wir Red Bull heute hätten schlagen können, selbst wenn alles glatt gelaufen wäre." Wegen des Blockierens von Hamilton leiteten die FIA Kommissare eine Untersuchung ein. Nach der Befragung der beiden Piloten wurde entschieden: drei Plätze Strafe - von 14 auf 17.

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