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GP Italien 2014 (Qualifying)

Hamilton holt Pole vor Rosberg

Lewis Hamilton - GP Italien - Formel 1 - 6. September 2014 Foto: xpb 93 Bilder

Lewis Hamilton sicherte sich beim GP Italien den ersten Startplatz vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg. Die Williams-Piloten Valtteri Bottas und Felipe Massa teilen sich die zweite Startreihe.

06.09.2014 Bianca Leppert

Zum ersten Mal seit dem GP Spanien drehte Lewis Hamilton den Spieß im Qualifying um und konnte Teamkollege Nico Rosberg schlagen. Hamilton drehte den schnellsten Umlauf mit einer Zeit von 1:24,109 Minuten bei seinem ersten Versuch in Q3. "Ich freue mich für morgen und bin sehr stolz auf meine Jungs in der Garage. Es war für sie auch nicht leicht in letzter Zeit", sagt Hamilton.

Mercedes weiter dominant

Rosberg gelang es nicht, beim zweiten Anlauf noch einmal zu kontern. Er büßte rund 1,5 Zehntelsekunden auf den Stallrivalen ein. In der Früh machte noch das Getriebe an seinem Auto Sorgen. Die Mechaniker bekamen das Problem aber zum Qualifying in den Griff. "Der zweite Platz ist eine gute Ausgangsposition. Selbst auf einer Strecke wie in Monza, die ganz anders als die anderen sind, ist es besonders zu sehen, dass wir so dominant sind."

Williams bestätigte den starken Eindruck aus dem Training und nimmt die zweite Startreihe für sich in Anspruch. Valtteri Bottas hat mit dem dritten Rang eine optimale Ausgangsposition, wenn man bedenkt, dass seine Longrun-Zeiten am Freitag durchaus beeindruckend waren. "Ich hatte erwartet, dass wir im Qualifying etwas näher an Mercedes dran sind. Aber unsere Rennpace ist gut. Es kommt darauf an, was Mercedes noch zu bieten hat." Massa im zweiten Williams dürfte mit Rang vier ebenfalls zufrieden sein.

Dämpfer für Ferrari

Die dritte Reihe geht ebenfalls an ein einziges Team. Die McLaren-Piloten Kevin Magnussen und Jenson Button verpassten Ferrari und den Tifosi einen herben Dämpfer, indem sie Fernando Alonso nur Rang 7 übrig ließen. Das Red Bull-Duo Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo gehören mit den Startplätzen 8 und 9 ebenfalls nicht zu den Favoriten für den diesjährigen Grand Prix von Italien. Sergio Perez schnappte sich den letzten Platz in den Top-Ten für Force India.

Der zweite Qualifying-Abschnitt brachte Überraschungen mit sich. Daniil Kvyat qualifizierte sich auf dem 11. Rang, muss aber 10 Plätze weiter hinten starten, weil er bereits den sechsten Motor im Heck hat. Dadurch rücken die Verfolger auf. Für Kimi Räikkönen springt so der 11. Startplatz heraus. Der Finne ging als Erster für den finalen Versuch in Q2 auf die Strecke, machte dabei aber gleich mehrere Fehler in seiner Runde. Das dürfte die Tifosi in Monza nicht gerade in Wallung gebracht haben.

Hülk steckt im Verkehr

Dahinter reihte sich Jean-Eric Vergne ein, der im nächsten Jahr bei Toro Rosso durch Max Verstappen ersetzt wird. Nico Hülkenberg kam nicht über den 14. Platz hinaus. Dass er noch von Kvyats Rückversetzung profitiert, wird ihn kaum trösten, denn Teamkollege Perez legte eine deutlich bessere Vorstellung hin.

"Mein 2. Run war nicht optimal", erklärte Hülk. "Das Timing hat nicht gestimmt. Da war viel Verkehr auf der Outlap. Ich bin vor der Parabolica fast stehen geblieben. Da war dann die ganze Temperatur aus den Reifen raus. Im Rennen ist hier natürlich immer was drin. Aber natürlich nervt es, wenn man so ein schlechtes Qualifying hat." Die Sauber-Piloten Adrian Sutil und Esteban Gutierrez landeten dahinter.

Die beiden Lotus-Piloten konnten nicht an ihrem Ziel festhalten, den Sprung ins Q2 zu schaffen. Pastor Maldonado und Romain Grosjean schieden bereits nach der ersten Runde aus. Maldonado war rund ein Zehntel schneller als sein französicher Teamkollege. Kamui Kobayashi feierte eine erfolgreiche Rückkehr zu Caterham, in dem er nicht nur Teamkollege Marcus Ericsson sondern auch das Marussia-Duo Jules Bianchi und Max Chilton hinter sich ließ.

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