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GP Italien - Training 2

Vettel kontert gegen Hamilton

Sebastian Vettel - GP Italien - Monza - 9. September 2011 Foto: Red Bull 66 Bilder

Sebastian Vettel hat im zweiten Training zum GP Italien die schnellste Runde gedreht. Lewis Hamilton war am Freitagnachmittag aber nur 36 Tausendstel langsamer. Die McLaren-Bestzeit vom Vormittag wurde von beiden nicht unterboten.

09.09.2011 Tobias Grüner

Im ersten Training zum GP Italien sah es noch nach einer großen McLaren-Show in Monza aus. Mehr als eine Sekunde Rückstand hatte Lewis Hamilton der gesamten Konkurrenz aufgebrummt. Am Nachmittag konnte Sebastian Vettel allerdings direkt kontern. Mit einer Zeit von 1:24.010 Minuten setzte sich der Weltmeister an die Spitze des Klassements.

Hamilton fährt Tagesbestzeit

Zurücklehnen kann sich Red Bull aber keinesfalls. Vettels Bestzeit am Nachmittag lag immer noch knapp zwei Zehntel hinter der Hamilton-Vorgabe aus der Früh. Außerdem zeigte der Brite, auch am Nachmittag sein Potenzial, als er sich nur 36 Tausendstel hinter Vettel auf Rang zwei klassierte.

Auf Platz drei setzte auch Michael Schumacher ein Lebenszeichen ab. Der Silberpfeil-Pilot blieb mit nur drei Zehnteln Rückstand auf direkter Schlagdistanz zur Spitze. Für den zweiten Mercedes lief es dagegen nicht so gut. Nach Platz 18 am Vormittag landete Nico Rosberg in der zweiten Session sogar nur auf Rang 22. Zu Beginn stand der silberne Dienstwagen lange mit KERS-Problemen in der Garage. Später fuhr er Dauerläufe mit viel Benzin und gedrosseltem Tempo.

Die Ferrari-Piloten tauchten beim Heimspiel auch im zweiten Training noch nicht auf den Spitzenplätzen auf. Felipe Massa und Fernando Alonso legten im Vergleich zum Vormittag aber deutlich zu. Um die Tifosi im Qualifying am Samstag zufriedenzustellen muss aber mehr herausspringen als die Plätze vier und fünf.

Sauber, Renault und Force India kämpfen um Punkte

Von den Mittelfeld-Teams machte Sauber im zweiten Training den besten Eindruck. Auf den Plätzen acht und neun unterstrichen Sergio Perez und Kamui Kobyashi ihre Ansprüche auf Punkte. Renault lag mit den Rängen zehn und elf für Bruno Senna und Vitaly Petrov jedoch nicht weit entfernt. Auch Force India mit Adrian Sutil auf Platz zwölf und Paul di Resta auf Platz 13 sind nicht zu unterschätzen.

Timo Glock wird dagegen wieder einmal nichts mit der Punktevergabe zu tun haben. Obwohl Virgin viele Neuerungen nach Monza brachte, konnte man an der Zeitentabelle noch keine Verbesserung erkennen. Auf Platz 20 konnte er immerhin die beiden HRT-Autos hinter sich lassen und die 107 Prozent-Hürde knacken.

Buemi mit heftigem Crash

Bei Sebastien Buemi lief es noch enttäuschender. Für den Schweizer war das Training bereits nach wenigen Minuten zuende. In seiner sechsten Runde bog der Toro Rosso-Pilot etwas zu optimistisch in die Parabolica-Kurve ein und rutschte mit hohen Tempo quer durchs Kiesbett in die Bande. Der Schaden am Auto war beträchtlich. Neben der zerstörten Nase samt Frontflügel riss auch das rechte Vorderrad ab.

Die anderen Piloten nutzten die 90 Minuten im zweiten Training vor allem für Dauerläufe. Bei Asphalttemperaturen jenseits der 40°C Marke und den bekannt hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten sind die Reifen extrem gefordert. Einige Autos zeigten auch wieder Blasen an den Reifen. Die Radsturz-Limits von Pirelli wurden erneut von einigen Teams überschritten. Nun will der Reifenhersteller mit der FIA über das Thema reden. Es könnte gut sein, dass aus Sicherheitsgründen ab Samstag alle Teams verpflichtet werden, sich an die Empfehlungen zu halten.

In unserer Fotoshow haben wir die besten Bilder vom Freien Training.

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