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GP Italien

Sensationspole durch Vettel

Sebastian Vettel hat sich am Samstag (13.9.) in Monza die erste Pole Position seiner Karriere gesichert. Während viele der Top-Piloten strauchelten, kam der junge Deutsche mit den regnerischen Bedingungen bestens zurecht.

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Foto: dpa

Beim 13. Saisonlauf war die Formel 1 zu Gast auf dem High... Das Sportliche stand am Wochenende ausnahmsweise mal nich... Auch nicht die in Italien schon traditionell zahlreich ve... Auch nicht diese ... ... oder diese ... ... oder gar diese. Die Schlagzeilen wurden wieder einmal von der Spionage-Af... Das Team von Ron Dennis stand unter extremen Beschuss. Immer wieder schlichen die Carabinieri um das McLaren-Mot... Während sich Alonso unangenehme Fragen gefallen lassen m... ... konnte Norbert Haug gerade noch rechtzeitig verräter... Die Italiener schickten ihre 007-Agenten Kimi Räikkönen... ... und Felipe Massa zur Observation. Aber eigentlich schauten alle Italiener ganz genau hin. Bei McLaren versuchte man, keine Spuren zu hinterlassen. Auch Hamilton verhielt sich irgendwie verdächtig. Bei BMW hielt man sich dagegen bedeckt ... ... und ToroRosso-Pilot Sebastian Vettel versuchte mit ei... Bei einer ersten silber-roten Verfolgungsjagd ... ... blieb Räikkönen allerdings auf der Strecke. Der rote Renner war hinüber - 1:0 für McLaren. Doppelte Schmach: Zurück in die Box gings im Mercedes-Me... Doch mit Unterstützung seiner Artgenossen bzw. Landsleut... ... konnte der Iceman beim Rennen an den Start gehen. Einen echten Finnen kann doch so ein kleiner High-Speed-A... Einige Tifosi liefen in weiser Voraussicht schon vor dem ... Am Start wurde direkt weiter ... ... mit harten Bandagen gekämpft. Rempeleien blieben da nicht aus. Doch alle Vorkehrungen bei Ferrari nutzten nichts. Massa schied bereits nach wenigen Runden aus. Als sich dann auch noch Coulthard ... ... mit seinem Red Bull in eine Werbebande verabschiedete... ... musste die Rennleitung mit Hilfe des Safetycars eingr... Erst danach beruhigten sich die Gemüter einigermaÃ&am... Honda überraschte positiv: Button holte mal wieder ein P... Toyota überraschte negativ: Schumacher enttäuschte im h... Nur die Spyker waren trotz eines neuen Autos noch langsamer. An der Spitze war der Drops schnell gelutscht. Der letzte verbliebene Ferrari konnte die Pace der Silber... Auch Renault fuhr nur hinterher. Durch die Boxenstrategie war kaum noch was zu retten. Zwei Zähler für Kovalainen - Fisichella schrieb einen N... Schwacher Trost: Hinter Alonso und Hamilton kam Räikkön... Direkt dahinter fuhren die starken BMW auf die Plätze vi... Bei Ferrari setzt man nun alle Hoffnung auf die Gerichte. Alonso ist durch den Sieg nun wieder nah dran an der WM-S... Bei der ausgelassenen Feier ... ... mit seinen Kontrahenten wurde es doch noch versöhnlich. Ein seltener Handshake zwischen den Teamrivalen. Die Farbe silber dominiert aktuell in der Formel 1. Alonso hatte am Ende alle nass gemacht ... ... und schnappte sich den Pokal. Ein glatter Auswärtssieg für das englisch-schwäbische ...

Das kleine Toro Rosso-Team mischt die Formel 1-Welt auf: Neben Vettel, der in Monza Fernando Alonso als jüngsten Pole-Setter aller Zeiten abgelöst hat, platzierte auch Nummer 2-Fahrer Sebastien Bourdais seinen Boliden auf Rang vier in aussichtsreicher Position. "Es war eine unglaubliche Leistung vom Team und den Fahrern", freute sich Mitbesitzer Gerhard Berger anschließend. "Wir haben uns zuletzt verbessert und wenn alles zusammenpasst, dann geht’s richtig schnell."

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Monza · Italien · Hamilton · Massa

Vettel selbst überrascht

Zum dritten Mal in Folge erreichten beide Fahrzeuge des kleinen Red Bull-Teams das letzte Quali-Segment. "Ich war selbst überrascht und hätte nie mit der Pole gerechnet", sagte ein überwältigter Sebastian Vettel nach dem Zeittraining. "Die Bedingungen waren sehr schwer heute mit dem vielen Wasser. Wir haben einfach ein gutes Setup gefunden." Für das Rennen stapelt der Youngster allerdings noch tief: "Wir können jetzt nicht erwarten, dass wir am Sonntag um den Sieg mitfahren. Punkte sind das Ziel, das Podium wäre ein Traum."

Vettel muss sich die erste Startreihe mit Silberpfeil-Pilot Heikki Kovalainen teilen. Der Finne lag in seiner schnellsten Rund nur knapp acht Hundertstel hinter dem Heppenheimer. Platz drei sicherte sich der Australier Mark Webber. Damit stehen gleich drei Piloten aus dem Stall von Red Bull in den ersten beiden Startreihen.

Vier Deutsche in den Top Ten

Nicht nur wegen der Vettel-Pole konnte das Qualifiyng im Königlichen Park zu Monza aus deutscher Sicht als Erfolg verbucht werden: Nico Rosberg stellte seinen Williams auf Startplatz fünf, mit Timo Glock auf neun und Nick Heidfeld als Zehntem beendeten insgesamt vier Deutsche den Tag in den Top Ten. Nur Adrian Sutil konnte mit dem 20. und damit letztem Platz nicht ganz mit seinen Landsleuten mithalten.

Felipe Massa kam von den Spitzenpiloten im WM-Klassement am besten mit den widrigen Bedingungen auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in der Lombardei zurecht. Der Brasilianer stellte sein Sportgerät beim Ferrari-Heimspiel immerhin auf Rang sechs. 

Hamilton nur auf 15

Wo Gewinner sind, da gibt es natürlich auch Verlierer: Die größte Enttäuschung erlebte Lewis Hamilton, der die zweite Qualifikationsrunde nicht überstand. Zu Beginn pokerte der Brite auf Intermediates, die allerdings zu wenig Grip boten. Durch den anschließenden Wechsel auf Heavy-Wet-Reifen verpasste Hamilton das optimale Zeitfenster, in dem die Strecke die schnellsten Zeiten zuließ. "Wir hatten im Q2 mit gleichbleibendem Regen gerechnet", gab McLaren-Teamchef Ron Dennis anschließend den Fehler zu. Mit zunehmendem Niederschlag konnte der WM-Spitzenreiter am Ende keine Zeitenverbesserung mehr hinlegen und beendete die zweite Runde nur als 15.

Neben Hamilton fielen mit Kimi Räikkönen auf Rang 14 und Robert Kubica auf Platz elf noch zwei weitere Spitzenpiloten den schwierigen Bedingungen zum Opfer. So verabschiedeten sich überraschend gleich drei der vier Führenden im WM-Klassement vorzeitig. Kurios: Nur eine Minute nachdem die Uhr der zweiten Quali-Runde abgelaufen war, ließ der Niederschlag wieder etwas nach.

Rennen verspricht Spannung

Für den Rennsonntag sind erneut wechselhafte Wetterbedingungen angekündigt. "Wenn es dann regnet, siehst du wegen der Gischt ab Platz fünf gar nix mehr", prognostiziert Vettel. Ein Regenrennen wünscht sich von den Fahrern eigentlich keiner, weil es bei Top-Speeds jenseits von 300 km/h in Monza zu gefährlich wird. Nur Timo Glock könnte feuchten Bedingung etwas Positives abgewinnen: "Wir bekommen in die harten Trockenreifen keine Temperatur. Da würde uns die Konkurrenz um die Ohren fahren."

Da viele Spitzenfahrer von weit hinten starten, erwartet die Fans am Sonntag ein spannendes Rennen. Mark Webber glaubt allerdings nicht daran, dass Hamilton & Co. noch eine Chance auf das Podium haben: "Zu Beginn werden sie schnell ein paar Plätze gutmachen. Dann wird es allerdings zäh." Überholen ist in Monza gerade im Trockenen nur schwer möglich.

Außerdem dürfen die Piloten die Abstimmung ihrer Fahrzeuge nicht auf geänderte Bedingungen anpassen. Sollte die Strecke zum Start trocken sein, darf nur der Frontflügel verstellt werden. Der Rest des Setups muss unangetastet bleiben.

-> GP Italien: Startaufstellung
-> GP Italien: Ergebnis Qualifying

-> Formel 1 Datenbank

Autor: Tobias Grüner
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