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GP Japan 2010 - Ergebnis Qualifying

Vettel vor Webber auf Pole Position

Sebastian Vettel Foto: xpb 32 Bilder

Red Bull dominierte beim sonntäglichen Nachholtermin der Qualifikation zum GP Japan die Zeitenjagd. Auf trockener Strecke in Szukuka distanzierten Sebastian Vettel und sein Teamkollege Mark Webber die Gegner im WM-Titelkampf deutlich.

10.10.2010

Red Bull-Pilot Sebastian Vettel holte mit einer Rundenzeit von 1.30,785 Minuten die Pole Position und schlug dabei seinen australischen Teamkollegen Mark Webber um sieben Hundertstelsekunden. McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton wies auf Platz drei bereits einen Rückstand von rund vier Zehntelsekunden auf die Pole-Zeit auf.

"Es war kein einfaches Qualifying, weil wir nicht wussten, wo wir beim Setup stehen würden", erklärte ein glücklicher Vettel. "Andererseits wussten wir, dass die Piste in Suzuka mit ihren schnellen Kurven und den relativ kurzen Geraden unserem Auto entgegenkommen wird. Das war ein guter Start in den Tag. Wir haben das Maximum herausgeholt."

Hamilton nach Strafe auf Rang acht

Der Drittplatzierte der WM, Lewis Hamilton, zeigte im Zeittraining Kämpferqualitäten: "Ich bin wegen meines Unfalls am Freitag und den Wetterkapriolen am Samstag am ganzen Wochenende nur fünf bis sechs Runden gefahren. Insofern bin ich mit Startplatz drei wirklich sehr happy. Aber weil wir das Getriebe tauschen mussten, werde ich leider um fünf Startplätze zurückversetzt."

Auf Platz vier folgte der polnische Renault-Pilot Robert Kubica. Ferrari-Ass und WM-Mitfavorit Fernando Alonso schaffte Platz fünf in der Qualifikation. Für das Rennen hat sich der Spanier einiges vorgenommen: "Ich muss möglichst schnell an Robert vorbei. Das Podium ist das Ziel", lautete die Kampfansage.

Hülkenberg, Rosberg und Schumacher in den Top Ten

Stark auch die Vorstellung der beiden Williams-Piloten Rubens Barrichello und Nico Hülkenberg, die beide den Einzug in die finale Qualifying-Runde schafften und dort die Plätze acht und neun belegten. Die beiden Mercedes GP-Piloten Nico Rosberg und Michael Schumacher qualifizierten sich ebenfalls für die letzte K.O.-Runde, blieben aber mit den Startplätzen sieben und zehn unter den Erwartungen.

Auch für die anderen deutschen Piloten lief die Qualifikation nicht optimal. Nick Heidfeld scheiterte auf Rang elf knapp am Einzug unter die ersten Zehn, konnte aber immerhin Sauber-Teamkollege Kamui Kobayashi hinter sich halten. Beinahe hätte der Mönchengladbacher Michael Schumacher aus den Top Ten gekickt. Doch der siebenfache Weltmeister konnte sprichwörtlich in der Nachspielzeit des Q2 die Rundenzeit von Heidfeld um eine Zehntelsekunde unterbieten.

Glock und Sutil mit enttäuschenden Startplätzen

Für Adrian Sutil war ebenfalls in der zweiten Runde Schluss. Mit Platz 15 blieb der Force India-Pilot am Ende deutlich unter den eigenen Erwartungen. Auch Timo Glock konnte die eigene Zielsetzung nicht erreichen. Der Virgin-Pilot schied erwartungsgemäß bereits im ersten Qualifikationsabschnitt aus. Dem Deutschen fehlten 4,3 Sekunden auf die Bestzeit von Sebastian Vettel.

Obendrein unterlag Glock im direkten Duell mit seinem Teamkollegen Lucas di Grassi, auch wenn der Brasilianer nur um sieben Hundertselsekunden schneller war. "Ich kann es nicht wirklich erklären. Unser Auto war vorgestern im Training ganz gut, aber mit dem weichen Reifen lief nichts. Wir waren nur am Rutschen. Ich hoffe, dass es im Rennen mit den harten Reifen besser läuft", kommentierte der Odenwälder die Quali-Enttäuschung.

Massa nicht in den ersten Zehn

Die drei Qualifikationssitzungen verliefen ansonsten ohne Unfälle oder besondere Vorkommnisse. Für den einzigen unterhaltsamen Moment sorgte Mercedes GP-Pilot Michael Schumacher, als er im ersten Qualifikationsabschnitt den WM-Zweiten Fernando Alonso nach einem Fahrfehler abblockte, ihn dann aber nach der 130R-Kurve vorbeiließ.

Ferrari-Pilot Felipe Massa verpasste zur Überraschung aller den Sprung in Q3. Mit einer Rundenzeit von 1.32,321 Minuten belegte der Brasilianer in Q2 nur Platz 12 - während WM-Mitfavorit Fernando Alonso Platz fünf belegte.

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