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GP Japan 2012 (Training 1)

McLaren gibt das Tempo vor

Jenson Button GP Japan 2012 Foto: Grüner 79 Bilder

Jenson Button hat sich die erste Bestzeit des Suzuka-Wochenendes gesichert. Der Brite fuhr zwei Zehntel schneller als sein McLaren-Teamkollege Lewis Hamilton. Die beiden Werks-Mercedes waren beim ersten Schlagabtausch in Japan ebenfalls gut unterwegs.

05.10.2012 Tobias Grüner

McLaren galt schon vor der Abreise nach Japan als Favorit. Die ersten Runden in Suzuka bestätigten diese Einschätzung. Nach den neunzig Minuten Training am Freitagvormittag leuchteten die Namen von Jenson Button und Lewis Hamilton ganz oben in der Zeitentabelle auf - das gleiche Ergebnis übrigens wie im Vorjahr. Button fuhr in 1:34.507 Min. allerdings eine Sekunde langsamer als im Auftakttraining 2011.

Bei idealen äußeren Bedingungen - 26°C und Sonnenschein - testeten alle Teams fleißig neue Teile und arbeiteten am Setup für den Rest des Wochenendes. Die noch etwas rutschige Strecke und der neue Asphalt sorgten bei vielen Piloten für kleinere Ausrutscher. Größere Abflüge gab es aber nicht zu berichten. Michael Schumacher und Timo Glock kamen je einmal kurz neben die Strecke, konnten ihr Auto aber noch rechtzeitig abfangen.

Rosberg bleibt stehen

Der einzige Pilot, der nicht aus eigener Kraft an die Box zurückkam, war Nico Rosberg. Der Mercedes-Pilot musste seinen Silberpfeil kurz vor dem Ende der Sitzung im ersten Streckenteil abstellen. Nach Auskunft von Mercedes hatte es eine Warnung gegeben, dass der Öldruck zu niedrig gewesen ist. Aus Sicherheitsgründen wurde der Pilot aufgefordert, sein Auto direkt zum Halten zu bringen.

Beim Blick auf die noch nicht besonders aussagekräftige Zeitentabelle dürften die Mercedes-Verantwortlichen dagegen zufrieden gewesen sein. Hinter dem Red Bull von Mark Webber platzierten sich Rosberg und Schumacher auf den Rängen vier und fünf. Der Silberpfeil von Rosberg war dabei wieder mit dem Aero-System im Heck ausgestattet, das den Luftwiderstand auf der Gerade reduzieren soll. Schon in Spa und beim Test in Magny Cours war das sogenannte "Drag Reduction Device" (DRD) im Testeinsatz.

Vettel und Alonso nur im Mittelfeld

Lokalmatador Kamui Kobayashi landete im Sauber auf der Sechs. Felipe Massa ließ sich als bester Ferrari-Pilot die siebtbeste Zeit notieren. Auf den Plätzen acht und neun reihten sich die beiden Force India-Piloten Paul di Resta und Nico Hülkenberg ein. Den Abschluss der Top Ten bildete Pastor Maldonado im Williams.

Die beiden WM-Führenden Fernando Alonso (Rang 11) und Sebastian Vettel (Rang 17) ließen es zum Auftakt noch deutlich gemächlicher angehen. Auch die beiden Lotus-Piloten Kimi Räikkönen und Romain Grosjean verzichteten auf den Rängen 13 und 14 auf schnelle Runden. Der Iceman testete dabei ein DRD-System vergleichbar mit dem von Nico Rosberg.

Glock wieder schneller als Caterham

Am Ende der Zeitentabelle fanden sich wieder einmal die sechs jüngeren Teams wieder. Timo Glock konnte sich wie schon in Singapur vor den Caterhams und den HRTs auf Rang 19 platzieren. Bei Caterham bekam übrigens Testfahrer Guiedo van der Garde einen Einsatz, bei dem er auf dem vorletzten Platz landete.

Die Bilder des Trainings haben wir in unserer Fotogalerie.

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